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Die Wirklichkeit verändert die Sprache, nur die Dichter ändern mit der Sprache die Wirklichkeit. (Franz Hodjak)
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Autor: Antigone

Weder gewesene Pionierleiterin, Mitglied des Politbüros oder gar Geliebte des Staatsratsvorsitzenden (wie hier vermutet), sondern schlichte DDR-Bürgerin, nunmehr für 18 Milliarden DM zusammen mit 17 Millionen DDR-Bürgern zwangsweise verkaufte Bürgerin des Staates BRD. Hanna Fleiss: geb. 1941, wohnhaft in Berlin, Veröffentlichungen: zwei Gedichtbände "Nachts singt die Amsel nicht" und "Zwischen Frühstück und Melancholie" sowie in zahlreichen Anthologien und im Internet.
Realitätsschatten

Steckrübeneintopf II

Veröffentlicht am 25. November 2016 von Antigone / 4 Kommentare

Den Dichter kommt das holde Dichten an. Ein bissel dies und das, nur bissel dichten, mehr will der Dichter nicht, der brave Mann, will ernst sein ernstes Tagewe...

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Paar Zeilen November

Veröffentlicht am 25. November 2016 von Antigone / 4 Kommentare

Nun ist es kühl, und vorerst wird’s nicht wärmer, die Welt wird grau, und grau wird’s im Gemüte. Der letzte Sommer ist kaum mehr als Mythe, und man bedauert sic...

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Angebrochener Morgen

Veröffentlicht am 23. November 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Wie traurig im Regal der Wecker tickt, das Ticken hat so was von Stetigkeit. Ist ja, so scheint es dir, beinah verrückt: Pro Tick ein Quäntchen deiner Lebenszei...

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Der einsame Mann

Veröffentlicht am 22. November 2016 von Antigone / 28 Kommentare

Der Bahnsteig hatte sich geleert, vorn wurde gepfiffen, der Zug ruckte an und glitt hinaus in die Nacht. Ein Mann, nicht mehr jung, blickte ihm nach, bis die ro...

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Fürstliche Verse

Veröffentlicht am 18. November 2016 von Antigone / 9 Kommentare

Das Fernsehn überrascht uns alle Tage. Zum Beispiel damit, was die Promis machen. Ob Royals oder Beatrix – ganz ohne Frage, das sind gewaltig relevante Sachen. ...

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Glück

Veröffentlicht am 17. November 2016 von Antigone / 19 Kommentare

Flammen sprangen, deine Lippen auf meiner Haut. Gebannt ich, der Durst in deinem Blick. Nicht wissen, was geschah. Ich kam mir nah, nie war ich schöner, nie flo...

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Ohne Zucker

Veröffentlicht am 15. November 2016 von Antigone / 24 Kommentare

Tage gibt es, da denke ich an dich, ganz ohne Anlass, ich sehe dich noch sitzen am Tisch, morgenmüde, die Zeitung im Blick. Du warst mein ganzes Zuhause, nicht ...

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Für diesen Blick

Veröffentlicht am 13. November 2016 von Antigone / 6 Kommentare

Für diesen Blick: von Meersburg übern See, ein fließend Blau, von Rebengrün umhangen, der Säntis wie ein Felsgewölk, von Schnee zart übersilbert, – welch ...

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Auf dem See

Veröffentlicht am 13. November 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Und frische Nahrung, neues Blut Saug ich aus freier Welt; Wie ist Natur so hold und gut, Die mich am Busen hält! Die Welle wieget unsern Kahn Im Rudertakt hinau...

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Der See, er schwieg

Veröffentlicht am 13. November 2016 von Antigone / 3 Kommentare

Der kleine See lag still, als ob er schliefe, kein Vogellaut, der sich aus Lüften schwang. Vom fernen Dorf ein leiser Glockenklang, es war, als ob mich eine Sti...

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Nachricht aus der Provinz

Veröffentlicht am 11. November 2016 von Antigone / 5 Kommentare

Nichts wissen wir, ein schwaches Ahnen nur, was sein kann, wohin die Dinge uns treiben, was feststand, ist nicht mehr sicher, nicht in dieser lauten Zeit. Verbl...

Realitätsschatten

Déjà-vu

Veröffentlicht am 9. November 2016 von Antigone / 9 Kommentare

Frau Reimann hatte ein Zimmer in einem kleinen Hotel in Smichov bestellt, telefonisch.Von Smichov aus konnte man auf ganz Prag hinuntersehen, wie auf einem Tabl...

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Schmerz, Steine, Sand

Veröffentlicht am 7. November 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Tritt, Braungesichtiger, Unter die Laterne, aus dem Dunkel, Dass ich das Schwarz deiner Augen erblicke, Die gleißenden Saharasonnen, Den Trug der Wasser des Mee...

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Angekommen

Veröffentlicht am 4. November 2016 von Antigone / 13 Kommentare

Marga Riemann fühlte sich schlecht, gleich beim Erwachen. Wie immer in den letzten Jahren, seit ihr der Mann gestorben war, wachte sie früh auf, wenn es noch du...

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Der Durchschnittsdeutsche

Veröffentlicht am 3. November 2016 von Antigone / 36 Kommentare

Herr Seckenpiel, von Stand und Ansehn Mann, ein Angestellter bei dem Ministerium, beweist der Welt, was er so stemmen kann. Man staunt, der gute Mann ist ein My...

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Monolog bei Regenwetter

Veröffentlicht am 29. Oktober 2016 von Antigone / 25 Kommentare

Wie oft hat man mich angezählt, wenn ich nur wüsste, was mir fehlt. Vielleicht vom Schicksal jenes Stück, das man bezeichnet als das Glück, das Maul zu halten, ...

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Missgeburt

Veröffentlicht am 26. Oktober 2016 von Antigone / 25 Kommentare

Nun schreibt er täglich ein Gedicht, mit dem er nächtlich schwanger ging. Und er gebiert ein Leichtgewicht, beäugt den dürren Abkömmling. Das arme Ding, es rühr...

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All diese Sommer

Veröffentlicht am 25. Oktober 2016 von Antigone / 10 Kommentare

Wohin sind die Gleißenden Tage der Sommer, Als wir bedenkenlos durch die Grünen Himmel der Wälder liefen. So leicht war’s ums Herz. Göttergleich Warfen wir uns ...

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Dichtercourage

Veröffentlicht am 19. Oktober 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Wer nie das Wort gesucht, Das eine, das unersetzbare, das flieht, Das eingefangen werden muss Mit dem Netz der Gedanken, Und nun glaubt, er habe gedichtet, Legt...

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Offenes Wort

Veröffentlicht am 17. Oktober 2016 von Antigone / 25 Kommentare

Die Sprache finden deine Sprache, ein Kampf mit dir selbst, kein Waldspaziergang bei schönem Wetter, Gegenwinde wehen dich um, es hagelt, wenn du es nicht vermu...

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Bobrowski

Veröffentlicht am 16. Oktober 2016 von Antigone / 11 Kommentare

Weit Sarmatiens Himmel, Tage wehten in brennender Bläue über die Memel, in der Schläfe die Schatten der Wälder. Katzengleich schmiegten weiße Städte sich an die...

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Heimatkunde

Veröffentlicht am 14. Oktober 2016 von Antigone / 11 Kommentare

Zu jenen Zeiten als man die Lüge eine Lüge nannte, als die Dichter Verse auf Flügeln schrieben, überstieg der Wert eines Lebens alles Menschengemachte. Wir sagt...

Realitätsschatten

Da ist kein Wort

Veröffentlicht am 10. Oktober 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Was ich hörte. Genug Geräusche des Tröstens. Uns blieben die Federn der Nachtvögel. Deine Hand auf meinem Haar. Sprich nicht, sagst du. Als gäb es Gründe nicht ...

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Aussicht

Veröffentlicht am 7. Oktober 2016 von Antigone / 3 Kommentare

Silbern der Fluss, Der Tag gelb, abgeerntet. Die Ebene geweitet zum Horizont. Der Baum allein, im Schlaf des Schattens, zerrissen die Rinde. Drei Kraniche Im St...

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Deutsche Vita

Veröffentlicht am 2. Oktober 2016 von Antigone / 12 Kommentare

Leben, aber wie. Zurück zur Kindheit mit der ungeprüften Gewissheit, Leben müsse so sein? Die Steine immer schon so in den Mauern der Stadt, die Heimat ist aus ...

Realitätsschatten

Heim zu dir

Veröffentlicht am 25. September 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Nicht die Stunde, das Leben neu zu leben, ohne Vergangenes zu verwerfen. Schmaler werden die Abende. In sich zu ruhen. Das Leben zu leben inmitten, wer das könn...

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Casting

Veröffentlicht am 18. September 2016 von Antigone / 5 Kommentare

Der Wunsch, niemandes Zeitgenosse zu sein, nicht dieser Zeugen, nicht dieser Orte, nicht des Wahnwitzes Zeit. Die Wahrheit liegt im eigenen Anblick, der uns ers...

Realitätsschatten

Himmelselegie

Veröffentlicht am 16. September 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Hinab die Wolkenstraße, wo der Mond im Herzen der Nacht Aufenthalt nimmt. Hinab, Träumerin. Gebrochen flammt, was mich sehen lässt. Trunkener Sturz eines glühen...

Realitätsschatten

Kürzeste Bilanz

Veröffentlicht am 14. September 2016 von Antigone / 0 Kommentare

Einmal, im Wust der Worte, als alles gesagt war, einmal gab es da einen Laut wie einen kleinen Schrei, der nicht sein sollte, der aus der Kehle kam oder aus der...

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Boulevard

Veröffentlicht am 5. September 2016 von Antigone / 14 Kommentare

September, ein grauer Tag, das Jahr macht einen Sprung. Der Zeitungsmann, hagerer Graukopf, ist neu im Geschäft. Wind lässt die Blätter flattern, die Schlagzeil...

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