Autor-Archive: Herbert Kollenz

leergeräumt

Von | 2. Juni 2011

leergeräumt Siehst du die Sterne, sagt er und zeigt in den Himmel. Aber klaro sehe ich die Sterne! Erkennst du den Kleinen und den Großen Hund? Wo rennen da Hunde herum? Siehst du den Hasen? Und da, neben den Hunden, siehst du den Jäger Orion? Eine richtige Jagd! Erkennst du da drüben den Stier? Gibt… Weiterlesen »

Die Perle

Von | 20. Oktober 2010

Am Anfang gab es nur den Himmel und das Paradies. Im Himmel wohnte Gott mit seinen Engelscharen und im Paradies lebten Tiere und Pflanzen. Gott saß auf seinem Thron oder ging mit seinem Gefolge spazieren, und immer spielte er mit seinem Rosenkranz und ließ die Perlen der Weisheit durch die Finger gleiten. Da geschah es… Weiterlesen »

unleserlich

Von | 13. Juli 2009

Es gibt welche, die Können richtig schreiben, andere Können es nicht. Die Verlegenheit der Sätze, die Nun mit Ansehen mussten, wie sie da lag in ihrer Scham. Eine Reihe von Krügen zerbrochen, eine Erfahrung voll Leid dreigesprungen, eine geplatzte Trommel. Im Grunde war nichts. Das Moos feucht, die Möse faucht. Er hat sich in den… Weiterlesen »

Stadt mit Herzkammer

Von | 25. März 2009

Von der Mitte der neuen Brücke hat er die rechte Distanz. Mit einem Blick erfasst er die ganze Stadt. Und was er mit einem Blick erfasst, zeigen schon die alten Stiche: die Altstadt, den Fluss und über ihn gespannt die Alte Brücke. Sie sind, wie sie immer schon waren. Nur das Schloss scheint im Laufe… Weiterlesen »