Autor-Archive: Habakuk

semantische absurditäten

Von | 19. Mai 2020

schon morgens die tage beginnen zu altern wir müssen nur noch die stunden erschlagen die stadt liegt trunken am straßenrand fensterscheiben erbrechen licht … ich … (du) nur der auswurf des augenblicks um m(d)ich herum blutende wände waagerecht übereinander- gestapelt die ordnung der dinge verlor sich im herbst m(d)eine glieder (wahllos) im zimmer verstreut ein… Weiterlesen »

Von | 8. März 2020

käme einer höbe das wort aus erstarrter zunge ließe es stürzen blutrot hinab ins zerstäubte gedicht käme und fiele vom silbenrand den würgte der achtlose sohlentritt kadenz- zerschlagen mit stumpfer gewalt streue ich wind in die lippen- asche