Autor-Archive: Kraba vel Jop

Über Kraba vel Jop

Inhaber einer E-mailadresse, juristische Person. Owner of Agency for Literary Promotion (alp), in den 80er Jahren zufällig Zeuge einer Festnahme im Frankfurter Stadtteil Bornheim, seitdem Mitarbeit bei Literaturprojekten (Sklaven/Sklavenaufstand, lose blätter, Zündblättchen u.ä.) ohne kommerzielles Interesse.

Die Popmechaniker feat. „Gedicht zur Stunde der Geburt des Punk in Deutschland“

Von | 13. Juli 2021

Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee. Micha, mein Micha, und alles tut so weh. Ich im Bikini und du am FKK, Nina im Mienie – Rotwein war auch da! (Die Maschine wird behutsam gestartet, ein Anlasser-Unvergleichlich schleppt seinen rechten Fuß hinter sich her) Es knackt: das magnetische Potenzial bewirkt eine mechanische Bewegung

Wie Preußen die Mongolei eroberte

Von | 3. Juni 2021

Schade, dass Wörter älter werden. Dabei werden sie nicht schöner; Der Sektionsvorsitzende zum Rapport beim Innenminister. Schriftzeichen. Sie haben schon welche, und leider viel bessere als wir. Aber das mache nichts. Tabak- und Alkoholsteuer noch unbekannt, seien sie für Fortschritt noch so offen wie ein Scheunentor. Wie es einstmals der Genosse Lenin ausdrückte – Schritt… Weiterlesen »

Wahlkampf 2021

Von | 17. Dezember 2020

Zarathustra antwortet Anne W.: „Deshalb war die Westschule eine Volksverdummungsmaschine.“ […] „Und: Bitte entschuldigen Sie meine volkstümliche Ausdrucksweise!“ PENG\ „Sie sehen: das hier ist kein nachträgliches Plädoyer für die sogenannte volkstümliche Bildung, sondern die polytechnische Kritik daran…“

Ein Sprung

Von | 12. Mai 2020

Haben Sie schon mal versucht, ein Gedicht zu erzählen Ohne Stockung, gar Lüge Wer das kann, der werfe den ersten Stein Masken, Zeichen: Stein auf Stein,

Parabolischer Hyperbelast, elliptisch getrieben

Von | 24. März 2020

Zweimal hatten sie ihr nun schon den Rechner lahmgelegt, ihr Arbeitsgerät. Ja bilden die sich wirklich ein, dass sie das dürften?! Sie begann zu atmen, Bilder glitten ineinander und verwandelten sich eins ums andere ineinander. Quantentränen in Kadmiumträumen das Meer, das Meer unsäglich Lichtquanten: ich mag minimal art, ich mag David Hume. * In einer… Weiterlesen »

warum cyberpunk mal realistische literatur war

Von | 23. Februar 2020

gazoline : Denkpause Der Weltraum steht allen offen. Die Phanthasie steht allen offen. Also ist die Phanthasie eine Art Weltraum, und der Weltraum Phanthasie. Und jetzt: die bloße Phantasie ist ganz sicher eine Art Weltflucht, ein Gestus. Gestus der Vermeidung. Vermeidung von Wünschen. An Wünsche zu denken. Vermeidung von Denken, von Arbeit. Wie viel noch?… Weiterlesen »

antianti

Von | 4. Februar 2020

Und am schlimmsten war immer noch der uneingestandene Neid der Erwachsenen auf die Kinder, der sich in der Rede ausdrückt, etwas müsse so sein. Nein: noch schlimmer als der uneingestandene Neid war das irgendwann auf ihn folgende Bekenntnis .. wozu auch immer

Nothhaas trifft Kohlhaas im Himmel

Von | 21. Oktober 2019

erinnerung : vater johannes – Wir sollen das Dehnungs-h abschaffen. – Was? Nein. Das geht nicht… – Kolhaas, ich soll es dir sagen. – Wer schickt dich? – Er. – Und Sie? – Weiß davon. – Ah – äh – aa. Aha. (Pause) Und die doppelten Selbstlaute? – Kommen erst mit Hofmanns Erzählungen dran. –… Weiterlesen »

Hum.b*UG

Von | 19. September 2019

– Was man nicht alles gelesen haben muss, um dazu-zu-gehören – Die Regeln der Kommasetzung, Getrenntzusammen- und Kleinschreibung, bes. nicht am Anf. – Die Zeichensetzung als Beispiel für das Verfahren der Setzung, zus. die Fristenregelungen im Wid.falle – Die Gebührenordn. – Manches andere, der Allseitigkeit wegen – Plusminusmalgeteilt und den Dreisatzansatz – Wie man Dinge… Weiterlesen »

Desconort

Von | 18. Oktober 2017

1. Du hast gar keine Eyer. 2. Alle Stöcke verdorrt. 3. Die Brüste ausgetrocknet. 4. Die Lippen zwei Wülste. 5. Monotones Pulsieren, was noch? 6. Ringe über Ringe. 7. Manche perlenbesetzt. 8. Muskeln über Muskeln, darunter auch. 9. Die Sehnen nur Angelschnüre. 10. Eine wuchtige Masse, ein Kleeblatt. 11. Nach unten der Stängel, nach vorn?… Weiterlesen »

O.T. (fast f.A.)

Von | 12. September 2017

Was für ein Tag! Die guten Menschen nehmen ihre Maske ab, und sichtbar werden Terror, Angst und Allmachtsphanthasie. Was für ein Tag! Die schlechten Menschen sind wie stets aufs Ihre nur bedacht, was jedermann sofort erkennt als: Blasphemie. Nun kommt die Nacht. Schlaf still, und träume süß

Rettung einer Welt

Von | 15. Juni 2017

Nachts, der Sommer sucht seine andere Hälfte, beginnen sie zu arbeiten. In unscheinbarer Umgebung, die übergroßen Brocken porösen Materials auf den Schultern, bahnen sie einen Weg. Sie mögen ein Ziel verfolgen, sie folgen nur ihrer Natur. Arbeiter sind sie in einem Staat, der nicht der Staat der Menschen ist. Ihre Natur besteht darin, Arbeiter zu… Weiterlesen »