Autor-Archive: rapunzel

Über rapunzel

pseudonym für eine in erfurt, würzburg und marburg studierte germanistin, die sich in den weichen kissen von inskriptionen ausruht von den merkwürdigkeiten ihres mittlerweile 15-jährigen berufsalltags in der verwaltung. = soundroom = stefanie

Liebe – Versatzstücke

Von | 12. November 2018

Liebe atmet: Ein. Aus. Füllen. Leeren. Ein ungutes Gefühl und der kalte Luftzug des Misstrauens bahnt sich seinen Weg, bis er auf die Liebe trifft, das nebulöse Etwas, das das Herz umhüllt. Kalte und warme Luftmassen. Inga denkt an die Lehrbuchseite: Ein dicker blauer Keil schiebt sich unter ein rotes Feld, drückt es nach oben.… Weiterlesen »

9. November

Von | 9. November 2018

Wendepunkt in meinem Leben. Sachen gepackt, Stadt verlassen, Heimat gesucht. Und gefunden. Bis heute ein bitteres Gefühl: damals um bald zwei Jahrzehnte betrogen. Einmal im Jahr sehe ich meine alten Eltern, wie sie sich immer enger aneinanderlehnen, um nicht auseinanderzufallen. Vier Jahrzehnte Leben damals. Drei Jahrzehnte nun. Verständnislosigkeit, auf beiden Seiten.

Was soll ich sagen…?

Von | 26. Juni 2018

Die gängisten Wege sind ermüdend und langweilig. Wer zum Geburtstag gratuliert, sagt „Alles Gute zum Geburtstag“ und “ Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag”. Der Sinn einer Geburtstagsnachricht ist es, dem Geburtstagskind Glück und einen wundervollen Tag zu wünschen. Überlege dir, wie du das auf einzigartige Weise auch anders sagen könntest. Wenn dir nichts einfällt, versuche Folgendes:… Weiterlesen »

mini-art to go

Von | 15. März 2014

ich träumte … ach, ich träumte. vom christian, dem morgenstern. welch‘ hübscher mann! ich träumte … ach, ich träumte. vom theobald, dem tiger. welch‘ schönes tier! ich träumte … ach, ich träumte. und als das licht in streifen kam war aller traum war zeit          

Kopfnoten

Von | 9. Oktober 2011

Mein Lieblingssatz zum Wochenende aus „Markt-Werk von Michael Jürgs“ (DER TAGESSPIEGEL 9.10.2011): „Mit Büchern  (…) kann man Kopfnoten erteilen, indem man sie auf Hohlköpfe schlägt und dann auf den Klang achtet.“