Halbmonde

halb geschlossene Augen : halb geöffnet
die Pupillen unterm Lid versteckt : sichtbar
zwei Halbmonde Augenweiß : verraten
Genuß : während die Finger wissen

was zu tun ist : immer wissen die Hände
mehr als der Kopf : mit Ausnahme
des Mundes : der sucht : was
dem Kind abhanden kam : verlassen

zur Fortsetzung der Lust : der fehlende Vater
ewiges Motiv für Liebhaber der Kunst : selbst
dem Professor hilft kein gesammeltes
Wissen : der Verführung zweier Halbmonde

am römischen Himmel zu widerstehen

Doppelte Buchführung

 

ich hab geheult um dich

sagst du – und was du meinst

klingt wie ein angriff: ach

ich will nicht daß du weinst

wie sirenen deine tränen

:sie hinterlassen brandspuren

in meinen taschentüchern

Volkslied

 – wenn wir schreiten –

Was wenn wir und streiten

bitte mehr

lass uns streiten seit an seit

dann kommen wir zusammen

wie wir zusammen kämpfen

wie wir uns auseinander setzen

wie wir verhältnisse

gemeinsam nicht aushalten

und zusammen andere

gestalten

So können wir

du mich

ich dich

uns

alles!

die turmspringerin

konzentration ist alles

stehn

glattseiden

anthrazit

einen arm heben

den zweiten

hochgereckt

kappe statt kopf

in die knie

und schwung

pfeilgerade

nach oben unten

klapp

kein messer

könnte präziser

drehen

schrauben

schneiden

ab

–

lautlos

taucht sie ein

hilfloses nichtverstehen ODER können gedichte im ausguß verschwinden

(hauskindscherzo)

natürlich nicht es
sei denn der gärtner
ist spontan empfänglich
für cymbalustiges wortgeklingel
dann wäre kichern ein kompliment
einerseits (evtl. lyrikersatz?)

merke man schreibt nur mit dem schöpfchen gut
die hand ist im wesentlichen zum blumen
gießen da

haltet eure missverständnisse entlarvend
haltet eure buchstabenreihen geharkt
haltet eure gedichtsurrogate bedeckt unterm
hilflosen triumphgeklüngel
der schlapptulpen

(die freilich keine gedichte schrieben)

blütenzauber im februar

(ziertratschherbarium)

ein duft wie von tabak & tee hier
andeutungen und tagesreste
blühen wie wilde flicken
es wuchern die halbgaren oden

melancholisch üppig überziehen
murmelnde attitüden & affirmationen
kunstvoll vereiste bildschirme

bunte einfalt in vielheit
oh wir sängen gemeinsam
ein jeder sein lied

(was eine hübsche
krähenwiese ergäbe)

Tagebucheintrag

Zeilen wie glimmende Tabakreste, mehr
gibt es nicht zu sagen.
Zeilen wie ein Kuchen aus wild
zusammengewürfelten Wörtern.
Rührkuchen Mohnschnecke.

Ein Stift fragt sich nach dem
Sinn seiner Bemühungen.
Leere Mine, weg damit –
so werden die Dinge heute behandelt:

Aus der Hand in den Mund
wäre noch eine Vision gewesen,
aus der Hand in den Mund
wäre es noch gegangen.

So aber steht ein Nichtraucher mit
qualmendem Kopf an der Straßenecke,
die leeren Hände
gen Himmel gereckt.

15.09.02

die ammenmärchen der jungtoren

man könnte auch alles lesen

aber die eisblumen am fenster

die sind wirklich schön

also vorsicht

viel heiße luft

die wahrheitstafeln der junktoren

(sibirische gedankenstricher)

die distanzen zwischen den seelen
unmessbar aber gewaltig
(wer weiß ob wir das gleiche
sehen wenn wir weiß sagen)

dennoch zeugen sie von direkter
verbundenheit (jede distanz: ein gedanken
strich zwischen zwei schnaufern)

schön blühen die eisblumen
und kleistsche marionetten
verteidigten eisern diese idylle

(was völlig legitim wäre)

Blog-Dandies

Sie fressen Gras. Sie nehmen ihr Dinner en face. Ihre Haut ist rissig, ihr Achselschweiß im Winter gefroren. Ihr Kopf ist eine spiegelglatte Fläche unter schnittigen Zöpfen, schwarzen Pagenrasuren, flachen Hüten. Sie behandeln ihre knielangen Stiefel mit Bienenwachs und reiben sich den Rest in das warme Gesicht. Frauen in weiten Hosen fallen und stehen fußkrank wieder auf, wischen mit Handschuhen aus Kalbsleder sich das Blut von den aufgeplatzen Lippen. Sie warten auf Herren in Fileespitzen und mit Immortellen auf dem Bolero-Jack. Rauchen Nil, obwohl ihr Lünglein die Kraft eines Fötus hat. Im Sommer denken sie an die kalte Jahreszeit mit ihrer gleißenden Wankelmut. Sie legen die Ohren an das Gemäuer eines alten Hauses und lauschen in die undichte Wasserleitung. Erzählen von zwei Gestalten in schwarz und in weiß. Sehen einander en face, und während sie die Vergangenheit inskribieren, entlocken die Herren den Frauen, die Damen den Dandies in den knielangen Stiefeln nur ein Es könnte. Sein.

porreeleuchten. gurkengrün

weshalb ich würfelnd mich bestreiche
mit fischgewürz und küchendunst
auf das es träge mich beschleiche
auf das ich schweig, gemüsekunst.

herrn meier-gräfes gurken
mir als salat im magen liegen
ruhn dort schwer
zinnern, gleich dem leuchter
in dessen licht nur falter fliegen.

ein langes flimmern auf der treppe
eisbleich trifft sein gesicht uns an
kalt sein verstummen, rot die schleppe
in der ich mich verschlingen kann.

vier hände, die ein fleisch zerkneten
drei töpfe, die im ofen glühn
mein festmahl hast du

schöner schleicher,
reib ich gemüse, gurkengrün.

schnee schauer

weißt du wie wir frieren werden

weißt du wie sich das anfühlen wird

wenn wir frieren

werden

alle traktate leichter wiegen

als das streichholz

mit dem wir sie anzünden

werden

die huftiere

gelassen

fressen

moos

dans op de deel

humus und die haselnüsse

ausgekauter alterszucker

zahnbelag und darmwandzysten

scheißenbraun

wie’s aussieht

erdung

knochengretel eisenhans

in der schmiede

einen

darf ich bitten

vorschlaghammer

pink-pink-pink-

im schloss

zur untätigkeit gezwungen ist ein zustand, der nur wenige tage gefällt. der vergleich mit einem gefängnisinsassen drängt sich auf. sitzen, warten, aufstehen. selbst die entnahme des teebeutels aus der mit heißen wasser gefüllten kanne wird zu einer zeremonie. ihr da draußen, hütet euch vor der verwaltung! sie liebt die maskerade: hat tentakeln, ansaugend –aufsaugend, als sirene mit betörend schönem gesang, ist billige prostituierte und goldesel. verfangen in ihren netzen werden diese zunächst geschätzt. ein wiegenlied dazu, ein warmes büro. hier läßt sich gut semmel essen, getunkt in milchcafe. doch die verwaltung gleicht einer gigantischen darmflora, zuviel genuß birgt das risiko einer unangenehmen verschlingung und verstopfung. zum entfernen dieser wird druck von oben angewandt. antibiotika ist auch ein heilmittel. es bringt jedoch die flora durcheinander, bakterien sieht man nicht an, ob sie von nutzen oder unnütz sind. auch das kleinste bakterium, sich festkrallend in den zysten der darmwand, wird hinausgespült. ratten eignen sich gut als wirt.

gumpy dürckheim geht in die remise

(stummfilmgedicht mit stubenklavier)

frau und sohn beklagten zu recht
zu wenig geld zu wenig zeit
und abends die lieblosigkeit
auf dem sofa

sie beklagten zu recht die mürrischen
falten abwesende blicke den rüden
ton in der stimme seit jahren

sie haben zu unrecht so lange gewartet
und sollen endlich ihr recht bekommen
auf geld urlaub liebe und einen sanfteren ton
in der stimme

so räumt gumpy in demut das feld
er fordert die wirklichkeit auf
das ihre zu tun zur erfüllung
berechtigter ansprüche

(schickt ihnen endlich den zwölfender)

hiermit geben wir allseits bekannt
gumpy dürckheim geht in die remise
blickt nach bäumen und wolken
und schweigt

nur bittet er
ihm täglich etwas
zucker zu geben
auf seine langerhanschen inseln

hilfloses nichtverstehen ODER können gedichte töten?

(hausmannsantwort)

natürlich nicht es
sei denn der laser
ist extrem empfänglich
für künstlerische inhaltstoffe
dann wäre die wunde ein kompliment
beiderseits (evtl. lyrikmedaillon?)

merke man sieht nur mit den augen gut
das herz ist im wesentlichen zum blut
pumpen da

haltet eure gedichtgedanken sachlich
haltet eure buchstabengefühle geziert
haltet eure ausdrucksahnung extrem hinterm
verständnishorizontzügel
der hyazinthen

(die freilich keine gedichte läsen)

die meinung der anderen

(kommentarvermeidung)

auf sie wird gewartet
damit die eigene nicht frei
im raum steht

auch kleist war
ein herdentier

wischmobbing

(spinntanpoetik)

die wahren werte sind die
kleinen die sekundenschlaf
gesichte in der küche der all
täglichkeiten unter der käse
glocke des wintergemüses
& gemüts angesichts eines topf
narzisses im januar und im
kosmischen spülicht des
porreeleuchtens

es schimmert verworfen die
gelöschte zitronenscheibe
die hohe kunst der träumenden
hausfrau im virilen zirkel der
schreibenden arbeits
loser

aber nein jaja
alles bloß spaß
aber ja neinein
alles bloß rache

und löschen

Idyll in Gelb

(frei nach einem Text der crysantheme)

Am Tag sahen die Bilder anders aus. In der Porzellanvase poppten die Blüten von Osterglocken auf. Ihre dünnen Fäden mit Pollen behängt, die ins Tageslicht staubten. Sie ging hinüber und knickte eine ab. Das Fleisch war blässlich, eine Enttäuschung nach dem reifen Gelb der Zitronen und Bananen vom Winter. Symphonie in Gelb, hieß das Bild erst, dann Salome mit Osterglocke. Wem fielen die Titel ein? Eduard, natürlich. Wie unter Wasser rauschte es im Inneren. Übereinander geschichtetes Gelb. Es hüllte ihn in die Mode einer vergangenen Zeit. Einer Zeit, in der Künstler und Literaten noch Musenkärtchen versendeten, um einander zu inspirieren.

bild-101.jpg

das ende eines tr/pflaumgesichts

(urmutation)

als die präsidenten mich erwählten
genügte ich (qua querquorum)
ihren (avernen) ansprüchen
nicht

ich hatte die falsche (fahle) geschichte
zu wenig ergebniseffizienz (essigessenz)
eine fehlerhafte kinnkennzahl (tarnung)
und traf deren stimme nicht an (totalausfall)

dann die königsberger-klopshaps-smsen
gegenüber den erfordernissen
der übergebenden gesellschaft
(den mich umringenden gesellen)
verhielt ich mich auffallend (irrelevant)

da ich die gründe nicht haben wollte
geriet ich in nachhaltige zweifelhaft
seitdem befinde ich mich naturgemäß
im schriftlichen widerstand (sbein)

deshalb die unaufhörlichen kinder
& lieder

Das anthropozän

Es trinkt erdöl. Es leuchtet. Es stinkt.

Ist aber kein tier.

Wird von einer chefetage aus betreut.

Die ist in den orbit ausgesourct. Christen haben

„in anführungsstrichen“ einen public private gott.

Wurde in maria ihren uterus gesetzt.

Leihmuttermäßig. Sonst halten die chefs heute nichts

von vertikaler mobilität. Damals bei zeus & co

gab es noch sex mit der belegschaft.

War krass was da rausgekommen ist.

Behinderte pferde zum beispiel.

Wenn wir aussterben wünsche ich mir

dass mein dalmatiner das sofa bekommt.

Es ist schon abbezahlt. Ich schätze mal

mit dem iPod kommt dann keiner mehr klar.

Man könnte bloß noch skulpturen

draus machen. So eine art retro design. Tja.

Kommentar zur Bedeutungslosigkeit

kleist kommentiert fryxells suche nach bedeutung, da nichts von bedeutung zu sein scheint… s’ist ein virus, scheint es mir wiederum, denn auch mein kopf formuliert seit tagen einen text zur bedeutungslosigkeit, gleichwohl die zunge nicht hinterherzukommen vermag. Was wiegt mehr: leichte oder schwere kost, kalte oder warme luft? Zu verweisen ist auf die luftverdrängung, hier in diesem blog ausgiebig betextet. Und wieder stehen am ende fragen: worum geht es? Und wenn nicht, worum dann?  Sind wir nicht alle dem zwang zur bestätigung verfallen? Oder gibt es hier einen recken, eine heldin,  schreibarbeit als luxus verstehend? Geschützt vom schwarz oder grau oder weiß des pc-gehäuses, getrennt durch unzählige kabelschächte, verschleiert durch ein netz bedienen wir uns unserer eigenen sprache und hoffen auf reaktion, um weiter agieren zu können. Der kommentar steigt zur königsdisziplin auf – die bedeutung wird nebensache. Doch auch in hollywood gilt immer schon der nebendarsteller als heimlicher favorit. Wer das jetzt daneben findet, steht halt nicht davor… Dazu bedarf es ein ver-rücken des eigenen standpunktes. Willkommen, bienevue, wellcome!

nichts von bedeutung

Ist es schon aufgefallen, daß schon wiedermal keine Kommentare durchkommen ? Schon lange. Das ist doch ein Trauerspiel. Huhu. Es gibt so schöne Musik. Und Sprache auch. Und Kaschmirpullover und Seidenstrümpfe. Aber man kann auch spazieren gehn. Ja doch. Oder Eisbein essen.

Wer praktiziert hier die Verzettelung ? Die Sparsamkeit ? Inkompetenz ? Oder hat sich einfach alles nur erschöpft ??

Das wär doch schad.

Salona

an schroffe Berge geschmiegt : nah
der Küste : ehrfürchtig gegen das Meer
griechisches Städtchen : bevölkert
von Illyrern : Ägyptern : Römern : Albanern : Juden

von den Karten verschwunden : Diokletian
hat dich gesucht : außerhalb des Palastes
gruben die Christen ihre Katakomben
geheimer Gottesdienst : öffentlich genug

daß der Geheimdienst davon erfuhr : der Kaiser
witterte Herrschsucht hinter der Demutsgebärde
Dujams : des Bischofs : weg : schrie er & ließ ihn
verbrennen : schenkte den Christen einen Märtyrer

Bislang kein Schnee

skizze-dreizehnter-dezember.jpg

Dreizehnter Dezember
und bislang
kein Schnee.
Weiße Atom-Wölkchen
am Himmel,
Dia-Show
, wann   –
am Boden
viel Anti-Bios
von beständiger,
nicht salonfähiger Form.

Die Äste an der Birke
klappern.

bild-068.jpg

(Gegenstück.)


Dass und Weil

leute vor mir angst

haben

wollte ich gestern

heute fürchte ich

dass ich damit

spuren hinterlies

die ich nie wollte.

Mitternachtstee

[…]Eine halbe Stunde später ist K. da. Sie trägt noch ihre Computerbrille, so sehr hat sie sich beeilt.
„Die Brille…“  Ich deute drauf.
Sie zerrt sich die Brille aus dem Gesicht.
Ich versuche Normalität. Wir liegen auf dem Sofa, trinken Pfefferminztee. Ich habe das Zeug nur für sie im Haus. Damals, vor 20 Jahren, wir bewohnten im besetzten Haus Bülowstraße 10 gemeinsam ein Zimmer, riesig wie eine Bahnhofswartehalle, stand K. abends in der Gemeinschaftsküche und bereitete sich eine Thermoskanne voll Pfefferminztee zu. Jeden Abend, bevor sie ins Bett kroch, die gleiche Prozedur. Um uns herum Gewerkel und Gebell, Dead Kennedys, Iggy Pop und eine Session mit Bongos Marke Eigenbau, immer Geschrei wegen der Unordnung, im Spülbecken türmte sich der Abwasch, es roch atemberaubend, niemand wagte mehr, den Berg abzutragen, aus Furcht vor der Vegetation darunter, aber K. stand chlorblondiert inmitten dieses Wahnsinns und goss in aller Ruhe, meistens summend, ihren Pfefferminztee auf. Rieche ich Pfefferminztee, sehe ich sie für immer mit der Thermoskanne die Hochbettleiter hinaufkommen.
„Shit, hier riecht es nach Krankenlager!“
„He, he!!“ Ein sonniges Lachen. Wie damals, bevor alles losging[…]

Pokern ohne BILD

So Viel Poesie War Nie

Am lack des amtes

ach leck mich doch

ist bereits gekratzt

die moral geht baden

doch wo in welchem

wasser ist noch verstand

versteht das volk

vom face

von wulff (der predigt)

ach wieviel lyrik hören

hört doch zu ihr könnt

ich könnte schwören

die kommentare kennen

keine poesie, (ein buch)

wie schön

die posse peinlich pöh

der winkel wird gecoacht

sagt da der advo bitte?

Ganz akkurat die

kat? Das passt jetzt nicht

ins bild die trans

die körpersprache

sagt im deutschlandfunk

ganz transparent die finger

:igelsprache

ich wünsche

noch mehr spontan

vom wdr von adr und so

was kommen wird:

linguistik & die

interpretation

der haltung der füsse

der finger der hände

der lippen

der körpersprache

:aller beteiligten

dann

kommt das volk

getauft zum baden

und es schreit auf

das wasser

: AUF!!! bild ich das jetzt mir ein

Oder ist es nur der verstand, der

OHNE der mit ODER

ODER in ihr

:ist doch ganz egal

karenz die euch an die karre

beizeiten und mit

pubertärer freudes

willen, pisst erwachsen wird?

© niko 05012012

wer schreibt die geschichte weiter?

Vorschlag: ballade vom einsamen wolle?

Oder wer rettet ihn von seinem amte

der liebe christi träumt vom kinde

doch dieses, böse, böse

träumt vom wolfe ….

Neujahrsansprache

Jetzt Silvester! Forever!

Eine frau schlagen oder

einer katze ein auge

fällt ja nicht auf

den rechten arm

nicht abgwewinkelt

straight rechts

und dann nach unten

fällt ja nicht auf

das zündeln und

das falsche toitsch

bei böllern aus polen

die kanaken sowieso

fällt ja nicht auf

warum weiß nicht jeder

warum nicht immer

nur heute nur

eine bullette?

Niko 31122011