* * *
Meine Schwester – das Leben – hat als Regen sich heute
An die Leiber aller Wesen, den Frühling, verteilt,
Doch die schmuckverzierten Körper all der unzufriedenen Leute
Stechen, stacheln ihre Freude, dass sie nicht hier verweilt.
Alle älteren Menschen haben dafür eigene Gründe.
Zweifelsohne, zweifelsohne ist lachhaft dein Grund.
Dass der Rasen und die Augen lila werden bei Gewitter
Und nach muffiger Reseda riecht der Horizont.
Dass im Mai, wenn du das Kursbuch liest,
Mit dem Zauberzweiglein in deinem Kupee,
Es grandioser ist als die heilige Schrift
Und das staub- und sturmbesetzte schwarze Kanapee.
Dass, kaum hat zu winseln begonnen ein bremsender Leib
An friedlichen Dörflern in abgelegenem Dschumm,
Sie aus Matratzen lugen, ist nicht das mein Bahnsteig,
Und die Sonne, sich setzend, macht sich mit mir krumm.
Und zum dritten lostanzend, schwimmt ein Glöckchen dahin
In purem Bedauern: tut mir leid, hier nicht.
Nimmt es mit hintern Vorhang unters glühende Kinn
Der Steppennacht, deren Sprossen es verteilen hinan ins Licht.
Blinkend, blinzelnd, doch irgendwo schlafen sie süß,
Liegt die Fata Morgana der Liebsten im Bette
Zu der Stunde, da das Herz, durch Waggons tanzend wüst
Mit dem Schlagen der Wagentüren sich zerstäubt in der Steppe.