Atlantisches Glück, ozeanische Trauer (letztes apogramm: „In der Badewanne… ]}

Ich pullerte.
Nein!
Es pullerte mich

Kraba vel Jop
Inhaber einer E-mailadresse, juristische Person. Owner of Agency for Literary Promotion (alp), in den 80er Jahren zufällig Zeuge einer Festnahme im Frankfurter Stadtteil Bornheim, seitdem Mitarbeit bei Literaturprojekten (Sklaven/Sklavenaufstand, lose blätter, Zündblättchen u.ä.) ohne kommerzielles Interesse.

33 Kommentare

  1. Das Vulgäre ist das Direkte. Machmal hat es etwas für sich, aber meist geht es nach hinten los – oder wie die eine Hälfte sagen würde : in die Hose.

  2. 0. Betrachten wir die [endliche] Menge M der /Selbstlaute// im Kontext einer „deutschen Sprache“ {= Eigenname für X}; # M = 11. Sei O eine Abbildung dieser Menge auf sich. O heißt [endliche] Vokaltransformation (von M).

    Def. 1. Eine vokalistische Mutation eines (einzelsprachlich kontextuierten) Lautgebildes sei ein Lautgebilde (im Kontext derselben Einzelsprache), das sich von jenem lediglich durch eine /Vokaltransformation// unterscheidet.

    Satz 1: (…)

    Anm.: Drei Kilogramm Epigramme kosten 2 Talente. Wie schwer sind dann 3 Talente, wenn der durchschnittliche Preis für die Versorgung eines mittelmäßigen Autors eine Schranke S nicht übersteigt?

  3. Der Fliegende Holländer auf dem Messegelände
    in
    Frankfurt

    Die vokalistische Mutation
    einer
    grellen Form, funkelnd (wie Bl

    __________

    „Ou, ’ne Blödze“

    +

    Diff. Lang/kurz

  4. Liebes „Gibt’s nicht bei Google“!

    Es kommt selten vor, dass Leser im literarischen Zirkus dieses Forums ernsthafte Fragen stellen; zu dominant ist der ironische Duktus des Sprechens beim „Denkporno“-Dreh… (Unter diesem Titel war im Sommer 2008 das erste Heft der mittlerweile /abgeschlossenen// Inskriptionen-Reihe erschienen.) Da aber Ihre Frage ein echtes Interesse am mittlerweile „historisch“ zu nennenden Geschehen http://www.inskriptionen.de (1.4.7-20.12.20) verrät, habe ich im Gedächtnis gekramt, um die berechtigte Frage nicht unberechtigter Weise unbeantwortet im virtuellen Raum stehen zu lassen. Und siehe da! die Frage hat es in sich –

    <>
    ____________________________ [J. W. Rosch, Rissige Hände: (Archiv) 17.1.9 ]

    Das war der meiner Erinnerung nach erste Aporiz/smo, unverkennbar ein Modernismus der uralten klassischen Form des Epigramms. Dieser Text hatte es damals nicht ins Inskriptionen-Heft „paranoia, pink“ geschafft – zu groß war die Konkurrenz an Großformatigem. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine „hiesige Inskription“… Das Interessante an Ihrer Frage ist nun die Abgrenzung vom (dreiversigen) [Pseudo-/Deutsch-]Haiku… vgl. dazu die drei Texte „Leipzig, Brockhausstraße“ (8.7.7), „Leipzig – Orpheus“ (15.7.7) & „Orpheus, Brockhausstraße“ (19.7.7); ich setze einmal voraus, dass sich die audiovisuosemen /Ausdrucksmaterien// von Haiku und Epigramm (intuitiv…) klar & deutlich voneinander abgrenzen lassen wie die Quantitäten zwei und drei. Das Wort „Apogramm“ tauchte sodann erstmalig am 21.11.9 hier auf (chlebnikov, Apogramm).Ich liste im Folgenden meine apo\gr.Favoriten// auf, immer im Einklang mit dem Fakt, dass es sich hierbei um eine subjektive Auswahl handelt. Und natürlich bleibt zu konkretisieren, inwiefern diese „neue Art“ Text in klassischer Tradition {Funkelnd, wie Blitze so grell…} steht bzw. stehen soll… Also, liebes „Gibt’s nicht“:

    *** (17.12.10), Chlebnikov-Aporismo (21.8.11) [Zhenja],
    Wer ist Edith Stein? (28.8.11), Spinoza träumt (6.1.12) [Tan Go],
    Zukunft (6.12.13), Die Zeit (2.2.17) [chlebnikov],
    Rissige Hände (17.1.9) sowie Annonce (21.6.14) [J. W. Rosch].

    In diesem Sinne ließe sich resümieren:

    ERINNERUNG
    „Und: Die Akkorde sind die Selbstlaute der Musik.“ (Apostat)
    „Aber: Bei den Akkorden müssen wir räumliche von zeitlichen unterscheiden.“ (Thermostat)
    „Zwischen den Zeilen Geführter Melodie Die namenlosen Akkorde“ (Rissige Hände)

    P.S. als rest bliebe: Aporie mit Marie (Seit ich nicht mehr a priori lebe, habe ich Sehnsucht nach dem Unbestimmten.) [Apoma – Apogramm, künftig über: Oma-App}

  5. Unsere Kunstsammlung umfasst etwa 480 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Kunstobjekte. Aber leider, wegen Gründen des Denkmalschutzes, müssen wir alle ohne Genehmigung angebrachten Apogramme an unsere Mauern absetzen lassen. Aber gern kann sich jeder an unserer neuen Challenge „Schreib Dein Lobbygramm“ beteiligen. Hauptpreis: Ein Praktikum.

  6. Geschätzter Kollege,

    danke für Ihre umfangreiche Antwort.

    Eine Definition von Apogramm fehlt darin allerdings. Sie schreiben nur, dass ein Apogramm kein Epigramm ist. Wer hätte das gedacht. Und statt zu abstrahieren, führen Sie eine Reihe von Einzelbeispielen auf. Und, ohne dass Sie da einen Zusammenhang erkennen lassen, bezeichnen Sie einen Deizeiler als Haiku, um ihm zugleich vorzuwerfen, dass er kein richtiges Haiku sei. Das ist doch nichts anderes als der Birne vorzuwerfen, dass sie kein richtiger Apfel sei. Nein, Herr Kollege, Ihre Arbeit mit den Begriffen ist methodisch doch leider doch noch sehr verbesserungswürdig.

    Hochachtungsvoll,
    Ihr Kollege

  7. Die Wahrheit steckt im Kontext. Sie zu artikulieren wird dann anstößig, wenn durch solches Agieren Gefahr für Leib und Leben entsteht. Insbesondere für Dritte,

  8. Wohl wahr: Es ist die Strategie der Erwachsenen bei der Einführung der Nachwachsenden in die sensible Thematik der Tempelprostitution, babylonischen Moralerziehung und sonstigen Schweinereien. Gut, dass in Deutschland mittlerweile selbst die Henkerskinder verfassungsmäßig geschützt sind – vor dem objektiven Geist, der anderswo „Stern“ genannt wird.

    Dem Nebel alles Gute zum Fest der Könige!

    Ein Hirte,

    __

    tierverschwistert

  9. Der Raumpilot Pi hatte sich verflogen. Endlich traf er jemanden, den er fragen konnte. „Wo bin ich denn hier?“ fragt er. „Im Dunkeln“ war die Antwort. Pi war furchtbar enttäuscht, denn die Antwort half ihm nicht weiter. Andererseits war er beeindruckt von der Präzision dieser Antwort.

  10. Der Raumpilot Pi hatte sich verflogen. Endlich traf er jemanden, den er fragen konnte. (Dialog) Pi war furchtbar enttäuscht, denn die Antwort half ihm nicht weiter. {Reflexion}

    Der Landvermesser Franz trat ein. Endlich war er in Sicherheit, draußen wütete der Sturm. (.) Franz war erleichtert, der Blick aus dem Dachfenster zeigte eine verschneite Wiese, an deren linkem Rand {..}

  11. Sie hatten die Hütte in einer statischen Umlaufbahn auf dem einundzwanzigsten Planeten wieder aufgebaut. „Das Schloss“, wie Franz es einmal liebevoll genannt hatte, war nach wie vor „unsichtbar“. So nannte man den Zustand visuell versiegelter Dinge, deren Schatten zwar von den menschlichen Stäbchen erfasst wird, jedoch als Farbe – genauer: Abwesenheit von Buntheit – missdeutet. Die Zäpfchen dagegen erfuhren durch sie keinerlei Zustandsänderung, sodass von den Materieforschern die Hütte „Das Schloss“ als Mythos, Engelserzählung oder dergleichen mehr kategorisiert blieb. Am einundzwanzigsten Planeten nun der Trabantenskala 440 Hz hatten sie einen Brummton in die Quarkdecke gepierct, dessen äußere Periode zweimal pro Nacht im Traum über Doppelkanal LOLA empfangen werden konnte. Die in „Schloss“-nähe angesiedelten ANIMALs hielten mit lediglich vier Klangkammern einen Schaumdurchsatz im Bereich der alten Heinfälle, von denen immer noch manch einer behauptet, es handele sich dabei um einen Avatar des Rheinfalls, der an seinem Ha klebt wie der Außenminister am vorderen Posten, am Laufen. Wir wollten schon wenden, da blinkte es auf dem Bildschirm: „Landeerlaubnis erteilt.“

  12. Der Pilot Pi hatte sich mal wieder verhört. Er fragte: „Wo bin ich’n hier?“ und die Antwort war: „In to the darkness“.

  13. – Wo kommen Sie her?
    – Out of the darkness.
    – Was wollen Sie hier?
    – Happyness.
    – Was haben Sie da?
    – (Verlegenes Hüsteln)
    – Wo soll denn die Reise hin gehen?

  14. Sie haben uns erzählt, dass die Zeit relativ ist. Sie haben uns erzählt, dass alles relativ ist. Der Pilot Pi wusste das, aber er glaubte es nicht. Regelmäßig bestellte er sich telefonisch eine Pizza auf Napoli delta, bei den besten Pizzabäckern des Universums. Telefonieren, das ist doch klar, da spricht man miteinander, und jeder der beiden befindet sich in selben Zeit, in der absolut selben Zeit.

  15. Sie hatten den vermeintlichen jungen Grafen unter Drogen gesetzt. Es war nur eine Frage der Zeit, irgendwann würde sich das Unbewusste entleeren wie ein Schnapsglas in den Ausguss dieser Welt. Und es geschah:

    „Null-drei-vier-eins, und die Pizza ist meins!“

    Sie begannen zu wüten. Dieser Erbadel hatte offenbar immer wieder neue Tricks drauf. Aber hier war nichts mehr zu machen, dieser Hunger war echt.

  16. Allseits geschätzter Kollege!

    Um den Sack der Ironie in diesem Forum rund oder auch prall zu machen:

    empfehle ich Ihnen zur – nachträglichen Kenntnisnahme – die spätestens seit den Zeiten von Doktor Subtilis‘ glücklich verhindertem Martyrium allseits bekannte Unterscheidung von Nominal- und Realdefinition. Da Sie in Ihrem Beitrag geschickt die Supposition ausklammern, Realdefinitionen seien nicht nur ein Schritt auf dem langen Weg der Phänomenbestimmung, sondern sogar ihr Königsweg, möchte ich mich der Schlussfolgerung enthalten, Sie seien ein – elender – Nominalist, obwohl Sie mit Ihren bisherigen Beiträgen in diesem Forum durchaus erfolgreich den Eindruck zu erwecken vermochten, Sie seien genau das.

    Es grüßt Sie von Ferne und nicht minder hochachtungsvoll
    Ihr Kaba vel JWR

  17. Die Leute von Napoli delta kannten sich einfach mit Statistik aus. Die hatten schon vor 726 Lichtjahren ausgerechnet, dass jemand 726 Lichtjahre später mit 92 prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Pizza Andromeda bestellen würde. Nichts leichter als das – Pizza gebacken und per Boten ins 21. Jahrhundert geschickt. Der Pilot Pi hat die Pizza nur zwanzig Minuten nach seiner Bestellung erhalten. (Und kennen Sie den Friseur-Sketch von Monty Python? Schnipp schnipp – wie war das Spiel – schnipp schnipp – wie war der Urlaub – schnipp schnipp.)

  18. Wodka ist ein Kohlenhydrat- und zuckerfreies Getränk, das nur sehr wenige Kalorien liefert, wenn er rein oder ohne fettbasierter Mischgetränke konsumiert wird. Er bietet kein schädliches Cholesterin oder Fette.

    Wodka kann, natürlich in Maßen, den Blutfluss und die Durchblutung im Körper erhöhen. Dadurch wird das Risiko von Blutgerinnseln, Schlaganfällen und anderen Herzkrankheiten verringert. Außerdem kann Wodka dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.

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