für silvio

der mensch ist nichts

die menschheit sterblich

- was ist der mensch?

nichts

ohne menschheit

* * *

doch mensch nicht menschheit

menschheit kein mensch

Dieser Beitrag wurde von Kraba vel Jop am 6. Januar 2020 um 22:15 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

7 Kommentare »

  1. “Und der Mensch heißt Mensch
    Weil er vergisst,
    Weil er verdrängt
    Und weil er schwärmt und stählt
    Weil er wärmt, wenn er erzählt
    Und weil er lacht
    Weil er lebt”
    Das ist doch was, nein – besser – das ist soooo viel und jeden Tag neu….

    Comment by Menschheits-Frage — 9. Januar 2020 @ 18:08

  2. zuerst ist alles gegenwart, wie in Kommentar nr. 1, dann bildet er – der mensch, ein generisches maskulinum – sich seine meinung, und wenn dieses wesen nicht auch ein wenig stolz darauf wäre, so wäre ihm dabei nicht zu helfen; aber das wesen merkt, dass es gar kein * ist, sondern entweder zufällig er – oder sie oder keines von beiden oder nicht einmal eines der drei vorangegangenen, und merkt es im Prozess fortgesetzter falsifizierung seiner meinungen -,- oder etwas, dessen namen wir heute nicht nennen.

    Comment by minimalironie — 10. Januar 2020 @ 11:15

  3. Egal ob er, sie oder es. Das ist nicht wirklich wichtig. Gut ist eine eigene Meinung und ein eigenes Handeln danach für alle im positiven Sinne. Ganz nach dem kategorischen Imperativ von I.K.: “Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”

    Comment by Menschheits-Frage — 10. Januar 2020 @ 18:30

  4. so ist es recht. gegen das moralische gesetz in mir kommt nicht einmal mein doppelgänger an. und wenn ich nicht genau wüsste, dass er und ich zwei sind, ich könnte glatt das ganze für das eine halten. und wenn ich es dann noch für sein anderes hielte, in gestalt meiner endlichkeit, könnte er mich denn dann tatsächlich anerkennen angesichts unserer ungleichen gleichheit?

    gut, wenn die gleichheit aller menschen keine maximen nötig hätte.

    Comment by minimalironie — 11. Januar 2020 @ 21:11

  5. Wenn schon der Eine zwei Ungleiche in sich birgt. Wie können dann viele Ungleiche gleich sein?

    Comment by Menschheits-Frage — 2. Februar 2020 @ 18:46

  6. auf die gleiche weise, wie es pferde gibt: sie haben Charakter, gerade weil sie alle so sind, wie sie sind – Pferde eben.

    Comment by minimalironie — 4. Februar 2020 @ 12:08

  7. “Mein rechter Arm tut weh. Eine klare Erinnerung des Körpers an die Vergangenheit. Die achtziger Jahre.”

    .

    “Meine achtziger, unsere ach_ziger Jahre in einem Jahrhundert, das es damals schon darauf abgesehen hatte, einmal zu Ende zu gehen.”

    Absatz

    “In der Schulter findet sich der höchste Punk t dieses Schmerzes.”

    Comment by Menschheitsfrage — 3. März 2020 @ 09:50

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar