in den wind

erdengesenkt
ein lichtendes wort schädelbrandig verdunkelt
behangen mit eisenlippen aschen-
stumm aus geschleiftem mund weinberauscht schwanken
gassenlieder auf wimper und stirn

fraßgesänge verloschen im flimmernden augenschein
zungendürftig

in trümmerklängen zum schläfen-
schlag wimmern die hungrigen ratten … wie sie quieken
in deinem mund als letzter laut noch minuten-
lang

ins leere gerichtet der silbenflug

Dieser Beitrag wurde von Habakuk am 11. November 2020 um 09:00 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

1 Kommentar »

  1. Beschwörung

    Der Fürst
    Der Dichter

    Wütet

    Gegen den Menschen
    Des Fürsten

    Fürst dieser Welt
    Welt von niemands

    Gnaden Gnadenbrot
    &
    Am Ende un

    Comment by Mensch — 13. November 2020 @ 10:02

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