persistent

flüstern des atems am scheibenrand:
still es kommen nur die mit purpurnen zweigen
und gelben flügeln

gestorben dereinst über der zeit
schweig

es kommen nur
die schon immer ragten
wie türme

bis jenseits des aughorizonts
auf brennenden zungen verkohlte töne lila und
rot wie singendes glas die ränder
beschrieben weiß

und blau wie das meer
über bergen tief im geheimnis der krüge
zerschlagen

das pochen der blätter
gebrochener äste in ihrem blut gebeuteltes grün
über glimmendem braun auf geblendeten
spiegeln zerdrückt

wie ertrunken lauschten des nachts
in die falten des raums den jahren zwischen die stunden
greifend der abend zitternd im schwarzen kleid
still dreh dich nicht

in den lauen wind

Dieser Beitrag wurde von Habakuk am 25. März 2020 um 10:11 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

1 Kommentar »

  1. sechs mit drei

    - zwei höher – -
    ___

    verletzliche aster
    vor dem wind

    *

    auf dem berg
    die pappel

    eine koordi-
    nate

    na-
    tiver fläche

    alter-

    * *

    die nacht ein relief
    unter wasser

    Comment by "sie wird gewiß kommen" — 25. März 2020 @ 18:28

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