offenbar

schweigend über die dinge hinaus
jenseits von wörtlichkeiten irgendwo hinter bilderrätseln
grünen die leeren tage ins volle licht – einer
der winkt

den sekunden nach
wo niemand mehr lebt senkt blauer tau sich
hinter der stille aufs abendbrevier

in wildem ritt übers stirngeläuf
wolkenstürmend ins weltvergessen wir wollen nicht hadern
mit dieser stunde fallen die tode reif vom baum
die ganze nacht

und den neuen tag
ein jeder schatten weinend
verblasst

Dieser Beitrag wurde von Habakuk am 9. April 2020 um 11:50 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

4 Kommentare »

  1. universeller Geist weht uns an, und das ist gut so. Aber warum Fettdruck

    Comment by Blasphemiker — 10. April 2020 @ 11:25

  2. Thx, yeap.

    Comment by Habakuk — 10. April 2020 @ 11:48

  3. schweigend in die dinge hinein
    jenseits irgendwo

    Comment by Variation — 23. April 2020 @ 07:00

  4. sinkt es rilkent ebenerdig ins warme moos bedachte, froschteich, wohl umnachte dunkelhalmende – nir- hanah?

    Comment by CatherinaSforza — 23. April 2020 @ 21:55

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