ISS

Dachte lambda und sah sie

Als Göttin

Auf der Umlauf-

Bahn, unten, 20. Jahrhundert

Hey Jude / Überbrückte den Schnitt

Mit präziser Drehung des Blicks

Zum Tatort : Spur noch, Schrei, wortlos

Wo wir die Sonnensegel hissten

YYY

Das Monster – Bewohner der Berge
Mit furchtbarem Hintern,
Ergriff eine Krugträgerin,
Mit himmlischem Blick.
Sie schwankte, ganz Frucht,
In zerzauster Zweige Händen.
Das Monster, Missgeburt,
Zufrieden, verbringt so seine Zeit.

träge im trockenen

ich sitze hier mit hut & sonnenbrille + sonst nichts
höre die wellen an grobe steine schlagen + höre
das lachen der drei frauen + die nackt
ins wasser springen & um die wette tauchen + während
ihr mann am ufer lümmelt + träge im trockenen
klatschen sich die frauen auf den hintern & jammern
scherzend + daß die hände schmerzen

Foxy Story

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After a while, my cousin went mad. He circulated the walls and purified all the latter trash. Constantly, he mumbled by heart the affluence of his bigger cheaper. I told him not to cry. But the soft bundle of his hair, vaguely blond, clutched at my ambiguity very very slightly. The goddamn smoothy. Outside, rain was falling. The intense went too deep. Dark was the sky. Colour wet. Chilled my behaviour. Sexy legs he had. I filled the socket with a plug. Blood was pouring out. A film. Eating up my cousin’s heart. A chicken’s heart. Salty tears ran over his face. Poor smoothy, I whispered. I find myself living in this doll house day by day. Night is lavish. I come to the conclusion it’s weary out there. Stare not at my frightening eyes. Nose closed. All mine. Once I needed it. I have the mind of a toy, a girl’s room brush. A rather boring history lesson and now – never for ever. Now that disgusting latin. I thought, oh no, love. Tell me true stories of you. Tell me many more. I know. I know ashes from fascist. I know it’s easy not to cry. Just ring the iron bell and wait. Sit.

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Allmanach

wärtiges Gegen, Katzenklo,
vällige Weiße, Futter-aal.
karoste Schmuckgestalt: Tisch-Gedeck:
halmiger Stroh: Katzenkralle.

Wer hilft da nach?

Apfelkerne? Über den Ekel vor der Bedeutung

…denn ich habe alles vergessen

Festgenagelt hängt dieser Augenblick in den Wolken, dieser Wand zwischen hier und dem Licht. Es war einmal.

Er streckte sich in alle vier Richtungen, die seinem Herz für die Ausbreitung auf dieser Leinwand zur Verfügung standen, sie begann sich vor sich selbst zu ekeln und – es gelang.

So wird es sein. Die Wolken als Gehirne, in denen es kreiselt. Der Blick ein Auge ohne Erinnerung.

Alles fließt, nur die Worte pulsierende Zimmer aus Dampf. Unzählige Blasen mit Herzen aus Staub

Ich erinnere mich an: den Ekel, die Wolken, den Sinn. Alles bewegt sich ohne Veränderung.

flugzeuge schlackern mit

die welt : wir haben die worte

aufgemotzt : diese speichel-

fäden zum verspinnen : des himmels

worin nur vögel : sich frei

bewegen : nun sind wir

verurteilt : zu leben wie sie

protzki auf dem postament

die welt : wir haben protzki dafür
gehalten : diesen trotzki
der poesie : der auf dem postament
thront : auf das wir ihn gehoben
haben : der unverschämte
würde er leben : es gefiele ihm dort

Kaukasische Elegie

Wär‘ der Ortlieb ganz lieb,
Wär‘ der Hanslieb tot.
Wär‘ das Feuer Gori,
Wär‘ der Himmel rot.
Wär’n die Berge Schameel,
Wär‘ der Winter grün.
Wär‘ der Winter Sommer,
Wär‘ der Ortlieb dünn.

***

Wenn der Nelson Liebherr wär‘,
Wär‘ der Grab’n groß,
Wär’n die Schuld’n hart,
Wär‘ der Felsen schwer.

fleischhöhle

bei vollmond bist du gekommen + wenn das
nichts zu bedeuten hat + nackt
bist du erschienen + wir haben dich
umhüllt & gekleidet + du schläfst
unentwegt den schlaf der fleischhöhle + während
die sonne anfängt + dich zu kitzeln
der wind durch die balkontür streicht + die gewöhnliche
welt beginnt + sich um dich auszubreiten
damit du sie entdecken kannst + du hebst
manchmal die schmalen lider : ruhst in dir

schuld : irrglaube & wahn

leipziger innenstadt : ein ort
den ich meide : gewöhnlich lebe ich
an den rändern & kreise durch die peripherien
nur heute begleite ich dich ins innere : damit du
erlöst wirst von der frucht & auch ich
erlöst werde von der schuld : irrglaube & wahn
es gibt keine erlösung : prophetinnen eilen
im weißen kittel um dich herum : während ich
auf der straße den arbeitern zuschaue : sie graben
einen tunnel durchs innere der stadt : sie wollen
alle hindurch : sie wollen alle das innere
hinter sich lassen : eine narbe wird bleiben
wir werden sie schön finden : zwischen
den falten : wenn wir altern

Auflösung der Gefühle bis ins Schattenplasma der Seele

Plötzlich bist du frei
Die Waldkante deines Blicks
Hebt sich ins Dickicht
Auf dem Scheitel
Stapelt sich die Luft
Bis unter die Sterne
Im Ohr schäumt der Wind

Darunter breitet der fliegende Teppich
Vorläufig schwebenden Wassers
Seine Bartplastik
Ins dreidimensionale Anwesen,
Karawanserei ohne Sitzkissen
An den Wanderrouten
Der Flügelwesen, darin
Die ungehinderte Ausbreitung des Lichts
Ihre weißgraue Brechung findet

Die Auswüchse des Kopfes
Hinterm Hals
Schlagen mit der ganzen Macht
Eines zuckenden Muskels
Ihre Flügelklappen ans
Gebälk, Zucker
Für die Mitochondrien

Golden

Auf welchem Kai soll ich warten,
tagelang?
Möwen reißen Reste weg.
Wasser schneidet Sonnenring
mit der Schnur
Mit dem Fischernetz ziehe ich die Zeit an mich.
Fang ist klein.
Schuppen schmelzen Zundergold,
An der Seite lang.
Fische schwimmen in dem Meer,
Warten auf den Moment,
Dass ich sicher bin, was ich will.
Hinter ihnen geht das Leben, wie`ne Welle goldig -voll.
Schweige ich…

Dzhen


Die Zypresse im Hof.
Es ist Buddha, er klingelt mit Glocke.
Die geöffnete Tür sieht die Spitze der Hügel erstaunt.
Der Tag schleicht leichtfüßig in den sanften Regen über
So wird nichts und niemand den silbrigen Ton aufhalten.
Sei nicht traurig.
Diesen Kreis dürfen keine zerreißen,
Weder Trauer, noch Freude. Es ist egal.
Weißt du, silbriger Ton ist stärker nur dann,
Wenn das Blitzlicht der Sonne die Augen blendet
Um den Blick (für Moment) dem Schatten zu stehlen.

Weltall

Du wolltest,damit ich aus den reifen
Sternen
Die Sommerkonfitüre kochte?
In ihm die Kerne des Weltalls schwimmen
Und tausend zerstreuter Strahlen.
Wäre jetzt die tiefer Nacht, damit ich
schon began
Die Beeren gleich zu sammeln.
Meine Handflächen
Sind von den Sternen leicht gekühlt,
und duften meine Hände
nach weichem Staub des höhe Himmel.
Die Konfitüre wird blau-goldenen und
süss,
wie jede meine Hoffnung,
bis zum Moment, wann sie Erwartung wird
und ganze sich mit dem Schimmel der
Ruhe zudeckte.
Gleich lob meine Fähigkeiten und alle ruf
zum Tisch!
Und hoffe ich, dass Konfitüre gefallen.
Dann, plötzlich wird das anderes Weltall
sprossen
aus jede Kern, welchen haben die Gäste
ausgespuckt.

Hier am Quell
in der Wüste sitz ich,

auf der Zunge etwas

vom hellen Geschmack

der Ewigkeit.

Was soll ich dort,

wo Wasser nicht einmal

mehr gepredigt wird

Ein Baum für drei Welten [4, 1, 2]

Heute ist jetzt hier.

Morgen wird alles ganz anders sein.

Gestern war gestern, was gibt’s da schon zu erzählen.

Verzicht

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Jede Sprache ein neues Gewächs. Esther hatte schöne Brüste. Nur verfielen sie jetzt allmählich, ihr mittleres Auge dem Boden zugeneigt. Wo, um des golden Gottes Willen, war ihre suprapositive Position hin. Eine Literaturdozentin stand Modell. Ihr Lebenskleid war verschlissen. Gab den Pass ab für seine nekrophile Linienkunst. Die er pflegte, striegelte, indem er das Kaninchenfell, das Fuchsfell Esther um den Hals legte, die spitzen Fellfinger pinselten die Haut und an den Schultern brannte die Luft aus seinem Mund, hingen die Ausdünstungen aus seinen Bronchien. Oh. Oh, Verzeihung. In der Tür steckte, ach, Esther piekte immer Nadeln mit bunten Köpfen in das morsche Holz, in der Tür, da steckte der Zettel. Wahrscheinlich glaubte sie es. Weil, es betraf ja nicht Esther, sondern, sondern – ach, sie hatte Besuch, ja, solch einen Besuch, ein tintenblaues Narkotikum, Sonntagnachmittags, ein Zeitraum wie auf einem Bild von Magritte. Weiße Pforten zu einem blauen Salon. Auf der Treppe war er schon halb eingeschlafen, nicht angekündigt. Wasserglucksen aus den Rohren im Hausflur, dunkles, abgenutztes und bestaubtes Geländer, die Stützpfosten gewundene Schneckenhäuser, aufgeribbelt, nach oben gezogen, dass sie aussahen wie eine Spirale. Kleidete Esther sich Handschuhe auf die Finger, jeden Finger hat sie einzeln bezogen wie ein Kissen. Rücksichtslos. Sie verzichtete heute aufs Geld.

unleserlich

Es gibt welche, die Können richtig schreiben, andere Können es nicht. Die Verlegenheit der Sätze, die Nun mit Ansehen mussten, wie sie da lag in ihrer Scham. Eine Reihe von Krügen zerbrochen, eine Erfahrung voll Leid dreigesprungen, eine geplatzte Trommel. Im Grunde war nichts. Das Moos feucht, die Möse faucht. Er hat sich in den Kopf gesetzt.

Bilden Sie einen Satz! Nun haben Sie einen gebildeten Satz.

Aber gewiss doch, sprachen die Wörter. Er soll alles Enthalten können. Einzelne Sonst, vorgestellte Nun, irgendetwas Wie eine Geträumte substanz etwas Das eine Geträumte identität, eine chiffre Für etwas Das zu dechiffrieren mehr mühe Macht als die geheimsten Oder die Nicht lockerlassen. Aber es gibt ja die Forschen und Dichter, die Nichts hinterlassen und es aufsuchen, und die Es immer wieder um den Verstand bringt. Das helle Ich auf mit meinem helden Mut. Aus Heit und Keit bildete er Heiterkeit. So stand er dazwischen. Das Gehörte zu den Dingen die ein jeder Machen durfte. Er würde ohne Punkt und Komma zu ihr Reden.

Ein welker Ruhm, eine traurige Geschichte, ein halbverhungerter Trompetenton, eine triste Weise, ein Kind, eine Maske, eine Person und eine Träne, ein weißes Gesicht, ein schwarzes Cape und eine Bewegung der Langsamkeit. Ein Aufrichtiger schrei, ein richtiger Aufschrei, trotz seiner Leisheit ein Schrei.

Wie konnte er das Nur aushalten. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, dass er etwas Ereichen könne. Wenn er sich auch der Welt entzogen hat, weil er von ihr Aller inhalte beraubt Würde, so kann er sich nicht sich selbst entziehen.

Wenn ich das Zu einem einzelnen Sage, scheint es doch ziemlich klar zu Sein, welches Ich sich da rührt und was mit dem Satz gemeint ist, in dem Ich sich rührt. Aber wer einer ist, das Weiß kein Mensch. Was lag ihm schon daran. Es tat sich schwer. Es gab nichts Umsonst. Es gibt etwas Das ist etwas das Es gibt. Wie könnte es ihr Besser gehen. Eine Weile hatte es ihn am Kopf getroffen. Am Liebsten würde er sich verschwinden lassen und dem Kampf aus dem Weggehen.

Wer anders Ließe sich dies Gefallen als er. Der Nicht das Geringste mehr von ihr Wissen wollte. Er sollte vorher darüber nachdenken. Es würde nach zwei Seiten wirken. Nach der Einen schon würde es ihm besser gehen und nach der Anderen wäre er wie der Geheilt. So lange wollte er Ausharren. Es hätte wahrhaft sein Stolz sein Können. Ein Einsamer. Er samt sich ein.

Er wollte nicht von ihr Erzählen, was ginge das Auch irgendjemand anderen etwas An, niemanden außer ihr Und ihm. Er kam einfach nicht daran vorbei, etwas Verändern zu müssen. Alles war mit ihr Verrutscht. Er wies das verrückte Glied zu Recht. Und alle Worte sahen zu. Nichts War einfach und natürlich. Diese haarige suche Danach. Das Vergaß er ihr Nie. Wenn sie völlig daneben lag, gab sie es rasch zu. So ging alles Von selbst. Er trieb es auf die Spitze, nun saß es da oben und hielt sich fest.

Vom Anblick ihrer Hände geschlagen schlüpfte er mit Schwung in eine Andere schrift. Selbstredend verweigerte sich eine Idee jedem Beifall. Doch wenn sie sich Lob reden ließ, stand ein Scheunentor offen. Wie weit stand ein Scheunentor offen. Seinen Weg finden hieß seinen Weg finden. Die Verzweiflung in Worte gefasst ist die Verzweiflung in Worte gefasst. Alles Andere war alles Andere. Ich will dem Ins Auge sehen. Nun hatte er alles Beisammen.

Es hat nichts Geholfen.

Nun fing alles Wieder von vorne an. Nun hatte alles Angefangen. Nun war es wieder da. Alles Vordere wurde nach hinten verschoben. Und alles Spätere stand jetzt vor ihm da. Es bequemte sich kein Satz zu sterben. So machte er sich einen bequemen Satz. Jetzt hatte er einen bequemen Satz gemacht. Nun wollte er ein Datumschreiben. Jetzt würde er sich speichern.

Nun habe ich mich abgesetzt und will ein wenig nachdenken, dachte er. Er gab sich einen Stuhl. Nun saß er und dachte ein wenig nach.

Die Schwierigkeit, dachte er, ist, man sitzt so herum und denkt lange nach. Man ist mitten im schönsten Nachdenken und dann muss man aufschreiben und das Allerschönste nachdenken ist im Eimer.

Nun hatte er gesessen und würde wieder aufstehen. Das Aber tat nichts zur Sache.

Er tat immer so, als stünde ihm und ihr Noch immer eine Unzahl von Tagen bevor. Nun ging alles Wieder von vorne los. Alles Weitere würde vergebens auf die Lange bankgeschoben. In jedem Schlaf entsteht ein Neuer tag. Nun hatte er auch noch den Vor sich. Von nun an setzte er sich über alles Hinweg.

Nichts hat ihm die Sprache verschlagen, nichts das Wort abgeschnitten. Ihr war nur etwas Entfallen. Er hob das Gerne auf. Er würde sehen, was der Tag brachte. Nun hatte er sich ausgesorgt.

Seine Hand legte sich auf ihr Herz. Willst du mich kontrollieren. Wie nur konnte sie ihn an ein Bild verraten. Was konnte es ihr Schon bieten. Diese blinde Furie mit der furchtbaren Schere.

Mit einem Maler war sie weg mit einem Maler mit einem Mal. Es war ihr Vollkommen misslungen. Wie lange sie das Aushalten konnte. Er hat sie in ihrer vollkommenen Schönheit gesehen. Sie ist ihr Entglitten und in tausend Stücke zerschellt. Zerschollen liegen sie nun da. Doch alle Können repariert werden. Und es ist Wohl tuend, dass man wird alles Reparieren können. Da alles Zerschnitten ist.

In the Woods

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Baron Morast, seine Frau und Pageboy gingen im Wald spazieren. Hinter einer Biegung, direkt neben der hohen Fichte und dem plätschernden Bächlein war gerade der rechte Platz für ein ausgedehntes – wofür? Für ein ausgedehntes… verflixt und zugenäht, schimpfte der Baron, der über eine Wurzel gestolpert war und feuchten Dreck auf seinen Lackschuhen entdeckte. Im Stechschritt waren er, seine Frau und Pageboy den Waldweg entlang marschiert, ausgestattet mit dem Begehren, die schöne Natur, in der es von Bäumen nur so dunkelte, zu genießen. Waren sie überhaupt vorangekommen oder schien es nur so, ratterte da unter ihnen womöglich ein Laufband und der Wald war nur die aufgeklebte Tapete in einem Fitnessstudio? Die Scheinheiligkeit des Realen lähmte ihre vormals so sicheren Schritte. Die Art, wie Frau von Morast marschierte, hatte etwas Puppenhaftes. Heini hatte sie möglicherweise vor fünf Minuten aufgezogen. Und mit Pageboy schien noch Ärgeres vor sich gegangen zu sein. Er vibrierte lediglich, ähnlich der Clownsfigur in Heinis Kinderbuch, wenn man es aufklappte und die Figur zum Vorschein kam.

nichts ist besser

nichts ist besser als alles
ich will nicht alles haben
ich kann nicht alles haben
alles macht mich alle
lieber ein bißchen nichts
als von allem etwas
nietzsches „nichts“ sticht
heideggers „nichtet“
vergewaltigung des nichts
im geiste denn aus nichts
kann alles erwachsen
aber alles kann nur
weniger werden
sagt das dichterschwein
sagt der schweinedichter

Sprachstudien (2)

Die Einheit der Gefühle ist eine.

Heiter durchdringt sie das grammatische Geschlecht.

Durchdringend ihre stumme Gewalt.

Gewaltig ihre Stummheit.

Heiter durchdringt sie ihr Gegenteil:

Teile alles.

Und sie h.

Dann bleibt nichts.

Es entsteht in ihr.

Er will nicht mehr.

Eins sagen, zwei denken, drei

Vielvielleicht oder schw erst es –

Nur kein Fühlfühlen bitte zum F.

duna

Donau : duna : du nah
da bist du mir nah : stilles
Wasser : aufgestaut : für regen
Schiffsverkehr : ich fahre
an dir entlang : du nimmst
mich in die Arme : daher
du nah : duna : Donau

Randnotiz

Randnotiz

Sie haben ihn
aus dem Fluss gezogen
wie einen fetten Fang.

Irgendwo am Delta des Wortes
ist mal wieder ein Dichter ersoffen
im Gefühl von gestern.

Die narbige Brust war geschwollen.
Als sie ihn öffneten,
sprang ihnen das Herz entgegen

wie ein unstillbarer Moloch. //
Sie opferten ihm eine Auflage
und entfernten das Gehirn.

Pepper, Mint & Late-Night-Show

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Kompendium.

Zwischen Pepper, Mint
und Late-Night-Show
Verdrückter Muster-Couch,
Set-TV.

Hört sie:

Bow.wow.wow!
…Blend-a-dent!
Vergeblichen.

(she’s strictly at home)

poesie ist keine lebensform

poesie ist keine lebensform
poesie spielt mit wörtern
poesie ist kein glaube
poesie spielt mit wörtern
poesie ist keine ersatzdroge
poesie spielt mit wörtern
poesie ist kein broterwerb
poesie spielt mit wörtern
& ihrer bedeutung & mit poesie
ist politik zu machen

nurio quevadis‘ frau

meine frau ist graphikerin : sie hat käthe
noch kennengelernt : sie liebt
schwarz : die farben
der anden : ich
schreibe : sie liest : ihre ideen
stammen aus texten : die farben
aus dem unausprechlichen : sie greift
nach der kohle : ich ergreife
die feder : wir könnten
nicht gegensätzlicher sein : das
hält uns zusammen