Solopartie

Von | 17. März 2009

Dunkles Glas.

Türklinken, des Lichts…,

die Mauer.

Café, Schnee…

Doch das andere
überwiegt.

Todesangst und Langeweile,

eine Kur wird

exerziert.

Rede ist Lebensform,
saeculum obscurum. Im

Schnarchen, Papierrascheln,
Spucken. Im
Trigeminus,

Medusenscheuer

Gänsekiel.

Kategorie: Realitätsschatten

Über crysantheme

Wer eine Crysantheme verblühen lässt oder ihr den Kopf vor ihrer Zeit abschneidet, der erntet zur Strafe nur noch grünes Friedhofskraut. Gesche Blume: geb. 1967 in Wolfenbüttel, Studium der englischen und deutschen Literatur in Hannover, Marburg und London, Promotion über Irmgard Keun (Das kunstseidene Mädchen), Studium am Deutschen Literaturinsti-tut Leipzig, Romanwerkstatt bei Juli Zeh, Schreibcoach, Veröffentlichungen: Lilith im blauen Kleid. Erzäh-lungen (LLV 2005). Mit Illustrationen von Anna H. Frauendorf, Irmgard Keun: Schreiben im Spiel mit der Mo-derne, (Thelem 2005), Untemperiert. Hörbuch (ERATA 2009).

5 Gedanken zu „Solopartie

  1. nicht als lebensform (antidepressiva)

    Ein Feuer, Rauch, Husten.
    Gitarre mit Bongo,
    Zwölf
    Mundharmonikas.

    „Für die Jahreszeit zu warm“ –
    „Für Freunde – immer…“ &
    „Vor den ersten Sachen die letzten Dinge.“ (B.P.)

    P.S. Es ist immer die gleiche Saite, die man anspiel. Und im Kofferraum der überzählige Schlafsack. Nichts bleibt wie es ist.

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