Muse

Es gibt im Leben Ereignisse, da würde jeder sagen, bitte, dasselbe nochmal. Sie hatten im Hinterzimmer gewartet. Ich konnte nicht wissen, dass sie im Schlepptau mitkamen, sie waren noch nicht sichtbar. Die Wohnung, damals im Sommer ’87, hatte an der Garderobe keinen Sommermantel von #83, dafür aber empfing sie mich mit dunkelbraunem Linoleum, geschnitzten Masken an den Wänden, gepressten Holzschnitten, eleganten Tänzerinnen auf schwarzweiß Fotografien und mit der Muse selbst. Die Muse hatte, wie gesagt, die zwei Herren im Schlepptau, klar wie Martini und Eiswürfel.

Es war ein schlechter Sommer. Ich war ein Mädchen und freundlich. Regen, Kühle und windige Schleicher wechselten im Sekundentakt. Da brauchten wir gar keine Gürkchen aufs Büffet zu legen.

frau kleist
Jeder Apfel hat eine faule Stelle. Ich kümmer mich drum.

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