Monatliche Archive: Februar 2013

Papp. illusion.

Von | 25. Februar 2013

Weisse Orchideen. Kennen ihre Gelbtu pfer. Pu drig essenzieren sich bläuliche Raupen aus hellen Adergewölben, dem Resthauch des Luftnest´s entgegen. Betäubt entstaubt die Luft. Für diesen zwinkernden Moment.

Magnificat

Von | 24. Februar 2013

Soviel an Hybris auf einem Haufen, das stinkt zum Himmel. Mancher drückt sich gern selbst den Stempel auf. Wie er durch etwas hindurchkommt. Dabei scheut er sich nicht, heimlich mal dem Beuys in die Fettecke zu schauen. Sein Fuß gerät auch hier nicht ins Gleiten. Schön warm wird da der Arsch. Was so innerhalb einer… Weiterlesen »

Arbeit für Erzengel

Von | 19. Februar 2013

Durchstoßen Durchleuchten Wie Pflanzen wachsen In der Architektur des Wassers Die Seele zwischen Glück und Gutsein Auf der Nadelspitzen ewigem Vektorgeklüft Hämmert das menschliche Herz Einen Weg durch die Himmel In Zwiebelhäuten gewachsene Gedanken Im Gedächtnis eingebrannt Bis die Sonne aus ihrer Bewegung heraus Fällt Wohin der Raum ihr den Weg weist

freude freude winterfreude

Von | 19. Februar 2013

die hunde tragen mäntelchen die damen rouge und rinde der herr trägt börse und jackett und manchmal auch das kinde das kind trägt einen psychoknack und seine barbie huckepack so tänzelt das gesinde wir haben alle einen knick uns fehlt der aus-und überblick so könnte man wohl meinen die raben krächzen voller glück denn sie… Weiterlesen »

Alice

Von | 18. Februar 2013

Mein Fahrrad klappert über das Kopfsteinpflaster. Es ist ein relativ freundlicher Februarmorgen, an dem die Sonne von Ferne das Grau durchscheint. Ich fahre die Heerstraße entlang in Richtung Kölnstraße. Hier parken die Autos immer besonders blöd; immer in zweiter Reihe, so dass man ständig anhalten und auf dem Stück Einbahnstraße entgegenkommenden Autos ausweichen muss. Eine… Weiterlesen »

engel

Von | 16. Februar 2013

die flügel ausgebreitet zu einer stadt mit park und vor den toren wald in den häusern stimmen erinnerungen engel mörder eine dichterin streunt durch die straßen sprüht verse an die mauern ist der tod durchsichtig und wirft keinen schatten

Alles muss Bio sein, alles muss Öko sein: Ziegenkompost

Von | 11. Februar 2013

Es ist nachts um drei und mir fällt zu diesem Thema absolut nichts ein. Erschöpft von Kälte und Arbeit, verfluche ich sie beide: die Natur und den Biorhythmus. Der beschert mir schon wieder schwache Texte mit ebenso schwachen Ideen. Mit verheißungsvollen, biokulturigen Über-Schriften, leicht geschlagen, weiß gesahnt und cremig gerührt, mit viel fetter Milch aus… Weiterlesen »

dämonen (nachts)

Von | 9. Februar 2013

Das nächste Mal wurde ich wach, als sich neben mir etwas regte. Draußen war es noch dunkel. Zwischen den Kissen hörte ich Asja seufzen. „Asja?“ flüsterte ich. „Wo bist du gewesen?“ Asja richtete sich auf. „Was meinst du?“ fragte sie schlaftrunken. „Ich habe geschlafen. Wie ein Haufen Steine.“ Ich wusste nicht, was ich denken sollte.… Weiterlesen »

Die Gefühle, die Dinge

Von | 8. Februar 2013

Ist die Schwerkraft in der Schwere Oder kraft meines Willens? Nur Raum der fehlt, grün Hinter der Sonne? Leuchtendes im Dunkel? Dunkel? Schwarz Was du nicht wollen kannst, Schwer bleibt’s zurück. In der Luft wirbelt das Leichte, Eigen- Schwere mit Gefühl. Zurück bleibt die Spur Eines Schmetterlings auf Der Netzhaut, Maschen Für die Erinnerung. *… Weiterlesen »

dämonen (2)

Von | 8. Februar 2013

Als ich die Balkontür zum Markplatz hin öffnete, begriff ich, was anders war. Draußen herrschte dichter Nebel. Ich sah weiße Schwaden aus meinem Mund aufsteigen und sich mit dem Nebel verbinden. Kaum konnte ich die Straßenlaterne erkennen, die unweit der Balkonbrüstung eine orangegelbe Lichtwolke ins wallende Nichts sickern ließ. In der Ferne heulte eine Sirene… Weiterlesen »

der friederike kempner

Von | 7. Februar 2013

der friederike kempner mach ich ein gedicht ich mach es ihr bei whisky und bei kerzenlicht der friederike kempner singe ich ein lied ich sing ihr zur gitarre vom kleinen unterschied der friederike kempner steck ich gern eine blum ins haar weil sie trotz dorn‘ und kröten so eine dichterin war

Geschenk.

Von | 4. Februar 2013

* Dieses Ausbrechen, an sich hängen, dieser dauernde Versuch, aus deinem Leben zu kriechen, dieses Scheitern, es zu verachten, Missgeburt, nun haben wir uns am Vernünfteln so lange entlanggelangweilt, nun verteib ich mir nur noch die Zeit mit meinen beiden kleinen Interessen, dem Mäandern und dem Revolutionieren des Gehorchens, hast du noch einen Satz (Blick),… Weiterlesen »

nachts

Von | 3. Februar 2013

Mitten in der Nacht erwachte ich und hatte das deutliche Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung war. Vielleicht war es die Stille. Kein Auto war zu hören, kein Krakeelen von späten Passanten, selbst das Licht der Straßenlampen drang spärlicher als sonst durch die Vorhänge. Ich starrte eine Weile ins Dunkel des Zimmers und versuchte zu… Weiterlesen »

Prosastück.

Von | 1. Februar 2013

es giebt nur zweierlei menschen: die einen wolln sich finden im immer andern … die andern wolln sich im beischlaf noch suchen … wissen aber längst dass sie sich verloren haben …

nachtgeruch.

Von | 1. Februar 2013

* Die alten Äste riebst du mir aus den Augen mit deinem selbstverspielten Wehklagen wir sind genauso gelogen zerfriss die Ränder deiner Blätter die dich fast erstickt haben so früh wird es nun schon hell unterm Lid es singt das Licht und denkt sich in dich rein und dreht sich auf deine Haut Liebelein vergiss… Weiterlesen »

Ausfarben.

Von | 1. Februar 2013

Als wucherst du mit dir selbst: Wenn Johnny vor dir steht wie meine Evelyn. Wie besiegelt. Deshalb giebt es ja all die Kriege, all die Herausforderungen und Verirrungen Gewalt, kein Schamgefühl mehr, nur ein verlassen Sein, abgeseint. Provozierungsentkräftung: danach bleibst du mit deinen Sehnsüchten noch mehr allein. Nur in deiner Freitagskunst bist du unerhört geblieben.… Weiterlesen »

Abschied und Unruhe

Von | 1. Februar 2013

Am Steuer meiner Arche stehe ich Hoch spritzt die Gischt Ich lecke das Salz von meiner Haut Schweiß aus der Tiefe der Luft De profundis spricht das Meer Ein grüner Zweig Gewissheit blüht am Horizont   Ich höre den Eichelhäher und die Unruhe des Windes Ein Fiepen, ein Puls Ein Wummern und Schreien Glocken und… Weiterlesen »