Für M.

Die Liebe hängt am Silberfaden
Leid und Klagewolken verhüllen
ihre klaren Scheiben

Ich willose leidlich. Die Geburt
der Zeit schreit abwärts
taumelnd: Wo bist Du?
Wo nur bist du, mein Herzstück?

Sie raubt den Verstand,
fesselt, zerstückelt, knechtet
- und fordert Erlösung.

Mein Jadestern, ich reiße
alle Himmelsdecken nieder
und flehe dir zu:
Vergebung!

Dieser Beitrag wurde von CatherinaSforza am 15. Dezember 2013 um 20:18 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten, Trauersymmetrie

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