Figurenlexikon – Teil 3

Heute: der Husten des Herrenreiters 

Der Herrenreiter, war das nicht der österreichische Aristokrat auf dem Zauberberg, der so „grauenhaft breiig“ hustete? Richtig, und beim Mittagessen äußert sich auch Hans Castorp „angelegentlich über den Husten des Herrenreiters“: „… alles ein Matsch und Schlamm, das ist als ob man in den Menschen hineinsähe, in diesen Herrenreiter, das ist schon gar kein lebendiger Husten mehr.“ Halten kann sich der Herrenreiter am Schluss nur noch mit gewaltigen Mengen Sauerstoff.

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"Jeder Apfel hat eine faule Stelle. Ich kümmere mich drum." Zwischen surrealer Bildlichkeit und nüchterner Prosa. Spannungen zwischen Vertrautem und Fremdem, Intimität und Distanz, Komik und Unbehagen.

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