Drei Tage vor Weihnachten

Nun rattern die Erntemaschinen drei Tage
Vor Weihnachten übers Feld : grün reckt sich
Das Futter empor für die murrenden
Kühe in offenen Ställen : bald gehört
Der Mammutbaum mit seinen mächtigen
Wurzeln zum “heimischen Gewächs”
Schnee kennen die Kinder
Aus Filmen der hundertjährigen Eltern

Dieser Beitrag wurde von Theodor Holz am 18. Dezember 2020 um 23:40 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

14 Kommentare »

  1. Die meisten kennen Schnee nur noch aus den Bergen von Minecraft und Skyrim.

    Comment by Gamingszene — 19. Dezember 2020 @ 22:39

  2. Schnee ist eine schichtweise Ablagerung.
    Im Inventar ist der Schneeball ein Gegenstand.
    Schnee kann man mit Rechtsklick aufschichten.
    Wird Schnee mit einer Schaufel abgebaut, erhält man Schneebälle.
    Schneefall löscht im Gegensatz zu Regen kein Feuer.

    Comment by Schnee-Wiki-Minecraft — 19. Dezember 2020 @ 22:42

  3. Der Mann hatte einen Befehl bekommen. Der Befehl lautete: Laub blasen! Er erfüllte tapfer und stoisch lärmend seine Pflicht.

    Comment by Pflicht — 22. Dezember 2020 @ 19:55

  4. Diese Räume mit den blinkenden Server, ein ganzer Raum, im Keller, in der zweiten Etage, nur Server blinken darinnen, und die Klimaanlage brummt, bläst die Hitze der Server heraus, bläst sie in die Flure, und wir öffnen die Fenster, lassen frischen Sauerstoff herein.

    Comment by Stromverbrauch — 28. Dezember 2020 @ 10:51

  5. Bier soll dich dazu bringen auf die Knie zu fallen und Gott, Ninkasi oder wen auch immer du cool findest, zu lobpreisen. Bier soll dich umhauen, wie ein Schlag ins Gesicht. Dich einlullen in süße Glückseligkeit. Bier sollte einfach überall und alles sein. Süß, sauer, bitter, weich, zart, hart, stark, leicht, dunkel, hell, trüb und kristallklar. Bier ist so kompliziert wie das Leben selbst. Und wir wollen, dass das so bleibt!

    Comment by Die totale Einlullung — 28. Dezember 2020 @ 16:07

  6. Da könnte jeder das Opfer sein.

    Comment by Opfer, 4.0 — 31. Dezember 2020 @ 15:45

  7. Früher konnte man noch der Arbeit ein Bier trinken gehen. Früher. Damals. Dann haben sie das Fernsehen erfunden und uns erzählt, was das für eine unglaublich tolle Erfindung wäre. Seitdem kennen wir jede Wolke über den Azoren. Früher gab es drei Wirtshäuser im Dorf. Die “Alte Schmiede”, das “Erbgericht” und das “Zum Eber”. Alle dunkel vertäfelt, jeder Schritt hinein war ein Schritt into the darkness. Schon lange sind alle geschlossen. Die Klaviere sind von den Jahren verstimmt. Die Wirtsfamilien, die Musiker – alle arbeitslos, gestorben, ausgewandert. Reich werden heute die Intendanten des Öffentlichen Rundfunks in den fernen Großstädten. Sitzen auf ihren vergoldeten Knochenthronen und saugen das Land immer mehr aus.

    Comment by Die totale Einnullung — 3. Januar 2021 @ 14:01

  8. Ey, Leute, das ist eine Demokratieabgabe. Fernsehen ist demokratischer als Wirtshäuser. Und wer zeigt den Kindern noch den Schnee? Der öffentliche Rundfunk! Wo leben die Tiere noch? In den Tierfilmen! Und was gab es in den Wirtshäuser? Ausgestopfte Füchse!

    Comment by Der Öffentliche Rundfunk — 3. Januar 2021 @ 14:05

  9. Treffen sich zwei Planeten: “Du siehst krank aus”. Sagt der andere: “Ich hab’ Menschen”. “Hatte ich auch mal. Das geht vorüber.”

    Comment by Napoli delta — 3. Januar 2021 @ 14:09

  10. Im Grunde sind ja die Menschen im Fernsehen nix anderes als ausgestopft.

    Comment by Fuchs, ausgestopft — 3. Januar 2021 @ 14:12

  11. Ohne Bierdeckel keine Romane.

    Comment by Erfolgsstory — 3. Januar 2021 @ 14:18

  12. Weihnachten – gelb
    steht der Mais. Am Seeufer
    eine Kokospalme.

    Comment by Variante als Apogramm — 11. Januar 2021 @ 10:41

  13. Gelbe Weihnacht & maisige Mäntel
    mit
    Kokosfett im Haar

    Comment by Variante — 12. Januar 2021 @ 07:51

  14. Wenn die lausige Weihnacht mal maisig würde,
    fände auch der Zeisig seinen Sonnenplatz

    am See.

    Comment by apo dram — 14. Januar 2021 @ 09:53

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