Lichter Unendlichkeitstraum

Ich falle in das All.

Ein Fallen ohne Fall.

Ich gehe in das Licht.

Werd wieder zu nichts.

Es gibt keine Zeit

in der Unendlichkeit.

Es gibt kein hier.

Es gibt kein dort

und doch bestehn wir fort.

Etwas bleibt bestehn,

wenn wir von uns geh’n.

Im ewigen Sein

gehen wir ein.

Und werden ein Teil vom Raum

im lichten Unendlichkeitstraum.

Dieser Beitrag wurde von Saphira am 17. Januar 2011 um 04:16 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

7 Kommentare »

  1. “Nun ist die in dem Ausdruck ‘wählende Konkretisierung’ angesprochene Wahl nicht eine solche unter den Bestandteilen des objektiven Inhalts; denn nach der Hypothese ist der objektive Inhalt ein Datum. Die Vereinbarkeiten und Unvereinbarkeiten, aus denen sich die Perspektive ergibt und welche die wirkliche Welt in das Datum umwandeln, gehören zur Natur der Dinge. Daher ist die Wahl eine solche von bedeutsamen zeitlosen Gegenständen, durch welche das, was ein äußeres Datum ist, in seine vollständige Bestimmung als eine innere Tatsache verwandelt wird. Das von der Konkretisierung zu lösende Problem besteht darin, wie die vielen Bestandteile des objektiven Inhalts in einem empfundenen Inhalt mit der komplexen subjektiven Form zu vereinigen sind. Dieser eine, empfundene Inhalt ist die ‘Erfüllung’, durch welche das wirkliche Einzelwesen sein besonderes, individuelles Selbst ist; um Descartes’ Ausdruck zu verwenden: ‘so existiert, dass es zu seiner Existenz keines anderen Dinges bedarf’. Mit der Konzeption des wirklichen Einzelwesens in seiner Erfüllungsphase hat das Einzelwesen seine Absonderung von anderen Dingen erreicht; es hat das Datum absorbiert und hat sich noch nicht in seinem Umschwung zu der ‘Entscheidung’ verloren, durch welche sein Streben ein Element in den Daten anderer Einzelwesen wird, die an seine Stelle treten. Die Zeit ist stehen geblieben – wenn das nur möglich wäre.”

    Comment by Prozess — 22. Januar 2011 @ 12:07

  2. “Daher ist Prozess die Zulassung zeitloser Gegenstände in ihre neue Rolle, das Datum mit der Individualität des Subjekts zu versehen. Das Datum umfasst als bloßes Datum die vielen Individualitäten der wirklichen Welt. Die Erfüllung enthält diese vielen Individualitäten als untergeordnete Beiträge zu der einen Individualität. Der Prozess lässt zeitlose Gegenstände zu, die durch ihre Absorption in die subjektiven Formen der vielen Empfindungen diese Integration bewirken, oder weist sie zurück. Das Erreichen der Erfüllung verweist alle zeitlosen Gegenstände, die nicht entweder als entscheidende Faktoren der Abgegrenztheit in den Daten oder in der subjektiven Form der Erfüllung ‘empfunden’ werden, auf den Status als Gegensätze zu den zeitlosen Gegenständen, die in dieser Weise empfunden werden. Daher werden alle Unbestimmtheiten hinsichtlich der Potentialitäten des Universums endgültig entschieden, was die Erfüllung des jeweiligen Subjekts anbetrifft.”

    Comment by und — 24. Januar 2011 @ 23:34

  3. was wohl professor tarantoga dazu gesagt hätte.

    Comment by was wohl... — 25. Januar 2011 @ 22:58

  4. untergeordnete Beiträge – die Beiträge anderer Anbieter.

    Comment by frau kleist — 27. Januar 2012 @ 02:15

  5. 5. Abgegrenztheit in den Daten – Status als Gegensätze – jeden Tag das gleiche in der Verwaltung. SAP kann das auch!

    Comment by frau kleist — 27. Januar 2012 @ 02:22

  6. immer gleich ein datum auf, wenn hier ein bisschen text ploppt. Wer das programmiert, weiß auch, was es kostet

    Comment by frau kleist — 27. Januar 2012 @ 02:25

  7. ja, wir nannten es selbstverwirklichung. jetzt eher: selbstverwaltung. 80er jahre, naja.

    Comment by frau kleist — 27. Januar 2012 @ 02:27

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