Anfang

Das Joch ist ein Geschmeide,
Darin die Steine grell
Wie bunte Fenster funkeln
Und blenden’s Auge schnell.

Das Jochbein ist ein Knochen,
Daran der Fasern viel
Und Schwer im Winde
Zucken – Lächeln zu dem Spiel.

Die Beine sind zwei Bügel
In schwarzen Trichtern
Tief noch schlummern
Alte Knochen, die lange keiner rief:

Der Himmel – eine Feste
In Wasser wo du schliefst

Dieser Beitrag wurde von J. W. Rosch am 23. März 2010 um 16:13 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. Der Eddy Merckx der Lyrik, er zeigt einem jeden was er kann mit einer rhetorischen Leichtigkeit rauscht er hier durch und räumt ab wie es ihm gefällt.
    Das ist ja möglicherweise eine schöne Spielerei doch eben so beliebig wie sinnfrei. Da bleibt auch nichts hängen.

    Comment by Roy Kral — 12. April 2010 @ 09:46

  2. Wenn da nicht das Ende wäre … sinnschwanger hängen lose miteinander verbundene Worte auf Parkposition, irgendwo im Universum: der sinnfreien Beschreibungen planetarer Schlachtfeste sind schon zu viele in dieser Galaxis, vielleicht findet auch die Leichtigkeit einmal ihren – wenn ganz sicher auch nur vorläufigen – Ort.

    Comment by R. — 13. April 2010 @ 09:27

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