Tischgespräche II

Ausschnitte aus den »Tischgespräche

»Meine Schäferhündin „Blondi” ist in gewisser Hinsicht auch Vegetarier – sie frisst bestimmte Grasbüschel geradezu mit Behagen! Interessant ist, dass ihr das über Koliken hinweghilft. Wenn man das weiß, muss man sich doch wundern, wie vernünftig Tiere sind und genau wissen, was für sie am bekömmlichsten ist. Ich bin schon gespannt, ob meine neue Schäferhündin „Bella” mit der Zeit auch eine Vorliebe für vegetarische Kost zeigt.«

»Die schlimmste Zeit im Jahr ist für mich der Parteitag in Nürnberg¸ das bedeutet für mich eine furchtbare Anstrengung. Am anstrengendsten ist das stundenlange Stehen beim Vorbeimarsch. Ein paar Mal ist mir schon schwindelig geworden. Man macht sich keinen Begriff, wie qualvoll das ist, stundenlang mit durchgedrückten Knien zu stehen. Allerdings: wenn der Parteitag vorbei ist, das ist für mich jedesmal so etwas Trauriges, wie wenn der Schmuck wieder vom Christbaum entfernt wird.«

 

Quelle: http://www.tischgespraeche.net/textauszuege.htm

Dieser Beitrag wurde von schwaene werden nicht gegessen am 16. Juli 2014 um 13:07 Uhr geschrieben.

Genre: Wortmysterien

2 Kommentare »

  1. “Im Moment ist es zum Beispiel wieder sehr interessant, das Verhalten von Hunden zu erforschen” [...] Tiere haben Emotionen und Bedürfnisse – wer sein Haustier verstehen will, so Barbara Schöning, sollte sich mit dessen Lebensgewohnheiten auseinandersetzen und dem Tier auch zugestehen, sich zurückzuziehen oder knurrend seinen Knochen zu verteidigen.

    Quelle: http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/2008_01/08_01_puppe/index.html – “Tierische Emotionen”

    Comment by schwaene werden nicht gegessen — 21. Juli 2014 @ 08:48

  2. manche nachbarn heizen wie ne besengte sau und sind proleten. andere nachbarn hingegen führen uns gern in die eigenen wohnung zurück

    Comment by tisch 5 — 4. Juli 2016 @ 18:03

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