ooh. Ooh.OOH. oder In der Leere des gesättigten Nichts

bild-007.jpg

Dein Leibturm wacht an mir.

Gegenwartsspule.

Ein Irdischseiendes Gedankenröllchen

entweicht der quälenden Zeit

tentakel amöbiger Fühlwesen.

Am obstleeren Strand

so himmelgelb

zittern die Muscheln

auf schwarzen Wellen.

Wir treten auf unseren Fühlern.

Nirgendwo steht geschrieben, das

… … ….. …… ……! .

Dieser Beitrag wurde von CatherinaSforza am 31. August 2013 um 21:31 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

8 Kommentare »

  1. zum foto fällt mir nur folgendes ein: hilfe, da ist ei in meinem dioxin. admin, bitte entfernen sie diese visuelle beleidigung. sie ist dieses gedichtes nicht würdig – auch wenn sie von tante kleists handy kommt.

    Comment by frau kleist — 2. September 2013 @ 21:46

  2. …andererseits, lieber admin., passt es dann doch sehr hervorragend zum thema – die gedankenröllchen in der gegenwartsspule – sind es die eingerollten dimensionen, von denen die theoretischen physiker so sehr schwärmen? also: wieder setzen und kleben lassen. es sind mit sicherheit gluonen drin.

    Comment by tante kleist — 2. September 2013 @ 21:50

  3. Ich wunderte mich auch, wie kommt´s … ???

    Comment by CatherinaSforza — 2. September 2013 @ 22:37

  4. fragen wir admin.

    Comment by frau kleist — 2. September 2013 @ 22:44

  5. ihre gedichte haben mit dem zu tun, was wir hier nicht mehr auszusprechen wagen. eigentlich das einzige konzept, das noch der zensur bedarf. es ist skandalös. eine bodenlosigkeit. und das gedicht meistert diese peinlichkeit bravorös. ich beginne das klatschen. vielleicht schaffen wir es doch noch einmal, eine metaphysik davon zu etablieren, ohne uns laufend zu schämen.

    Comment by frau kleist — 3. September 2013 @ 08:18

  6. ps: liebe catharina sforza, das bild spielt bei meinen eltern am frühstückstisch, ein gutes seniorenfrühstück, das auch eisenhans zu kulinarischen luftsprüngen aufhelfen würde: alles wird klein geschnitten und in handliche häppchen verpackt. lassen sie dieses bild ruhig stehen, es passt, so stelle ich einen tag später fest, sehr gut zu ihrer apfelspaltigen farbenlyrik.

    Comment by frau kleist — 3. September 2013 @ 22:36

  7. ein zutiefst und eindeutig erotisches gedicht, ein liebesgedicht … z.b. der leibturm, das amöbige fühlwesen, zitternd die muschel … mehr davon!

    Comment by Werner Weimar-Mazur — 5. September 2013 @ 10:25

  8. und ich krieg diesen “leibturm” nicht mehr raus – alles mögliche schießt mir dabei in den sinn:o,o,ohhh…! schweinigel, joa schleich di!steht ja nirgendwo so geschrieben.

    Comment by soundroom — 6. September 2013 @ 08:03

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