Für eine Weile

Von | 28. Oktober 2012

Das Tempo ist gedrosselt. Zwischendrin ein Halt auf Freier Strecke. Die Müdigkeit baut sich langsam auf. Die Rentner sind ermattet. Das abgegriffene Shírt, jede Pore der Haut schafft eine Verbindung zwischen ihr und den Aphorismen der Außenwelt, die nun langsamer strömen. Jenna nickt ein in dem Nest aus Qualm, Wurstgeruch, Bananenduft und menschlichen Ausdünstungen. Hängt fest darin und teilt sich ein. Stille, für eine Weile.

Kategorie: Trauersymmetrie

Über samtmilbe

Marianne Kramer: ich mag warme betten, bettlaken im sommer auf der leine, seile mich auch ab, denn ich gehöre zu den spinnentieren. mit der blutlaus hab ich nichts am hut - die kriecht gemächlich auf baumstämmen und bevölkert fensterbänke. im grunde bin ich auch nur eine kohlenstoffkette.

Ein Gedanke zu „Für eine Weile

  1. rapunzel

    psst – nicht weiter. laß es gut sein und deck‘ es fürs erste zu. mein herz ist voll.

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