iz pes’en zapadnych slavjan
Das Dorf liegt still.
___ Die Amseln singen.
So lebt mensch hier
___ mit allen Dingen.
Mit seinen Dingen
___ läuft es gut,
Und zwischen zwei Ringen
___ hängt immer Glut.
Der Mensch geht weit,
___ wo mensch ihn lässt:
Glück nur zu zweit
___ wär‘ noch kein Fest –
Die Guzla zittert
___ im Morgenlicht,
Der Sänger wittert
___ ein neu‘ Gedicht…
Die Amseln suchten
___ nach Ton und Wurm.
Die Menschen fluchten
___ ob Pest und Sturm.
Die Guzla dämmert
___ im Mondenschein –
Seit vielen Jahren
___ liegt sie allein,
allein im Dunkeln,
___ wo Wind noch weht:
Die Sterne funkeln
___ zum Frühgebet.
*
Eine Blume, keine Blume
___ war er schrill
Im Mondenschein.
Licht fiel auf die
Offene Landschaft,
_______________ :
Hell und schrill
___ im Mondenschein,
Warst du –
________ H y a c i n t h _ e
.
Seit hier ein neuer Holz eingestellt wurde, ist die Wirklichkeit unmöglich geworden. Und jedesmal, wenn meine Mutter zu mir sagte, Gesche, du siehst unmöglich aus, antwortete ich mit asiatischer Gelassenheit: Toyota.
Gesche, du siehst gut aus, sagte der Sitz zu ihrem Körper, als sie sich unversehens in den Toyota setzte und zu ihrer Mutter fuhr, nur um unterwegs dem an- und abschwellenden Singsang des Motors zu lauschen, der immer im dritten Gang, wenn das Benzin nicht allzu schlecht war, bei einer bestimmten Drehzahl alles vibrieren ließ, was das Überohr Mensch den Verkörperungen fühlenden Hörens in ihre alte Wiege gelegt hatte. Mit ihrem rechte Fuß liebkoste sie in ihrer Folge Staunen, Verlust und Wiederfinden der Schwingungskonstellationen, während seitlich und lautlos ein großes Licht versank.
Leider hatte ich damals nicht viel mit der „Anna von ganz Russland“ zu tun, wie ich sie einmal halb im Scherz betitelt hatte;
in einem hatte sie zweifellos recht: unsere Söhne sind wie Schiffe, die lebenslang nach ihrem Hafen suchen.
Möge es ein sicherer werden!