Die natürliche Ordnung der Dinge

Schlechte Aussichten:
Weinende Kreaturen,
Fische schreien,
Tote Vögel im Watt.
Nichts hören,
Nichts sehen,
Nichts sagen.
Das große Fressen
Geht zu Ende.
Der Mars steht
Nah den Plejaden,
Der Stier hat seine Hörner
Nun auf uns gerichtet.
Die Konten eingefroren,
Kleingeld geronnen
Zu Staub.

Die natürliche Ordnung
Der Dinge
Ist gestört.

MStark
Ich wurde 1963 in Radeberg geboren und lebe in Stolpen bei Dresden. Vorrangig schreibe ich Lyrik, aber auch Prosatexte. Als Autor und Herausgeber habe ich mehrere Bücher veröffentlicht. Internet: www.stark-stolpen.de

2 Kommentare

  1. „die natürliche ordnung der dinge ist gestört“

    o ja.

    rousseau: „Alles ist gut, wenn es aus den Händen des Urhebers der Dinge kommt; alles entartet unter den Händen des Menschen.“ (2. Aufl. ’97, 9)

    der text könnte sich auf die suche nach sich selbst begeben, wenn mensch die letzte „strophe“ striche: aus 1strich wird keinstr

    & von mir aus dann sogar „mit synthese“, wenn wenigstens 2g synthesis investiert wurden \_

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