* **

Weil die fremde Erfahrung verständlich ist,
braucht man sie selbst nicht zu machen.

Der Chronist schaut sich selbst beim Leben zu, der
Leser wendet sich schaudernd ab.

Die dunkle Romantik sollte die wahre Romantik werden,
Gefühl ohne Strich und Komma.

Was davon bliebe: Strich & Faden,
nach

den Gewittern ist vor dem Gewitter.

*

Das Kind liebt die Eltern, aber weiß es nicht.
Selbstliebe ist Kindesliebe.

Wer immer wen liebt, hat eine Nuss zu knacken: “Aber
nun sei doch nicht gleich ein Eichhörnchen!” (Frosch

auf goldener Kugel, akrobatisch statisch)

**

Hegel: Für das Kind ist irgendwann alles
Liebe; in der dritten Person.

“Symbol der Sittlichkeit”

Brecht: Wo aber keine ist, sterben sogar diese.
Was schwer zu machen ist. Zu machen wäre.

“Wo aber”

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 17. November 2020 um 08:49 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

7 Kommentare »

  1. … als lebten wir im dunstkreis dunkler falter,
    die ihre umwelt stark belasten

    Comment by streitsüchtig — 17. November 2020 @ 13:21

  2. … als wäre die welt die welt
    einfach so, so einfach, eins

    Comment by kein problem — 17. November 2020 @ 22:39

  3. Das Leichenschauhaus des Lebens.

    Comment by crysantheme — 24. November 2020 @ 21:45

  4. … der Chronist geht sezierend vor.

    Comment by crysantheme — 24. November 2020 @ 21:45

  5. Hölder tot, es lebe

    die Höldersche Un-

    gleichung?!

    Comment by komm.++ — 25. November 2020 @ 10:03

  6. Ara toto
    aoba wakaba no
    hi no hikari

    Comment by Haiku * _ x x x ?! — 15. Januar 2021 @ 10:44

  7. das ist doch Panegyrik

    Comment by abo tram — 15. Januar 2021 @ 10:51

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