umgehung

unbestrumpft abgebogen in die vertrauten gärten
voll der rosen kraftduftendem odem
springt flaneur träge zum wegrand hinüber
als vierrädrige staatsmacht
frech sich verirrt hat in dichters flur
grau überwölkte bewegung ist noch leicht
aus zu machen
im verzug
der eigenen courage liebevoll entsprungen
sucht
neues alte hauptstatt im langsam anhebenden takt
der djemben auf grünender wiese
unter bäumen
im zickzack hinweg und zurück
nach heftigem schauer auf rastbank in trance
lässt‘s klingen und hört bereits
was später tatsächlich gesungen

Dieser Beitrag wurde von Max Wildorf am 28. Juni 2020 um 17:41 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

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