9 Kommentare

  1. Dieser alte Menschheitstraum wird derzeit vom Geist des Geldes völlig schamlos und anfangs meist auch ganz unbemerkt dazu ausgenutzt, sich große Bevölkerungsteile für immer einzuverleiben, die dann keinerlei Chance mehr haben, jemals wieder auszubrechen oder wenn nötig, sich auch mal ganz anders zu entscheiden. Man kann eben nicht so einfach seinen Frieden mit einer Gesellschaft machen, die mit ihren Mitgliedern so gnadenlos umgeht, wie wir das hier derzeit erleben müssen. Und wenn man dies doch tut, dann wird man ganz schnell zu denen gehören, die dann auch sehr, sehr teuer und vor allem verdammt lange für diesen Leichtsinn bezahlen müssen. Lassen wir uns einfach mal überraschen, was da noch so auf uns zukommt.

  2. „mit einer Gesellschaft machen, die mit ihren Mitgliedern so gnadenlos umgeht“

    Aber, lieber Pfuuuuh!, die Gesellschaft, das sind doch ihre Mitglieder?

  3. Der Pastor sagte neulich zu mir: Für manche Menschen ist das Schimpfen der Weg. Im Moment sage ich nur: Wir sind in der Schimpfzone. Und: die Natur hat’s nötig. Denn, wo finde ich heute eine Chaussee (allein der Name erinnert an Bäume), die in der Mitte von Pferdeäppeln „garniert“ ist?

  4. Erinnern Sie sich an Goethes Italienreise? Als es über den Brenner ging? Der Kutscher schläft vorn, Goethe schläft hinten. Und wer findet den Weg? Das Pferd.

  5. In diesem Beispiel scheint das Pferd eine Metapher für das Geld zu sein. Wir schnarchen in unserer gesellschaftlichen Kutsche und das das Geld zieht uns, und findet den Weg für uns. Allerdings, und hier hinkt der Vergleich, Pferde sind wesentlich intelligenter als das Geld. Goethe und der Kutscher – sie sind wohlbehalten in Italien angekommen.

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