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Von | 8. Februar 2020

Wind – Gesang
Wessen wovon?
Kindes Gang
Durch die Sehnsucht des
Schwerts, Schmerz zu sein.
Die Menschen hegen den Tag des Todes
Untrüglich: Liebster Blüte Duft
Hohe Saiten, glaubt mir,
In der Hand des Ostens
Lassen heute erzittern die Luft.
Und sein kann es, dass neuen uns
Mut die Mutter vom gleißenden Berge
Schenkt, und, vieler Menschen eingedenk
Und von vielen betrachtet
Lege ich an die Vernunft,
Meine Tracht, die weiße,
Wie ein Gletscher sein Eis bewegt.

3 Gedanken zu „* * *

  1. müll

    Aber warum Trauersymmetrie? Warum dieser Antagonismus des Lebens und des Todes? Und warum immer noch diese ewig gleichen Klebezettel im Gehirn? Oder wo immer? Wenn’s wenigstens mal was mit Substanz oder Attributen wäre, oder gar mit Modi?

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  2. Interlinearfassung

    Wind:- Gesang
    Wessen wovon?
    Ungeduld (von)
    Etwas, etwas zu sein. [Var.: Schwert, Ball zu sein.]
    Die Menschen/Leute liebkosen den Sterbetag,
    Untrüglich/Genauestens liebstes Blümelein/Blümchen
    Hohe Saiten, glaubt mir, [Var.: Auf//Mit hoher Saite, glaubt mir…]
    Spielt heute/heutzutage der Osten. […lässt heutzutage der Osten erzittern die Luft.]
    Sein kann es, dass neuen Mut/Selbstwert//Stolz
    Uns der Zauberer der gleißenden Berge gibt/schenkt;
    Und: vieler Menschen Dichter/Fürst
    Ja Rasum* od_jen/u (**), weißen Gleitschwers Vernunft***

    * Personenbezeichnung oder Dingbegriff
    ** „überstülpen, überziehen“ mit der mophematischen Realisierung „über“ als O-
    *** Interpretation des Schlussverses-[These: Der oberflächlich als Vergleich/Metapher (mit Doppeldeutigkeit einer nominalen und adverbialen Referenz) realisierte Satz deutet in der sprachlich-syntaktischen Tiefenstruktur auf eine metonymische Konstruktion; allerdings um den Preis einer Abstrahierung (Entkonkretisierung?!).]

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