/ / *

featuring fried gomringer etc.

sofa profanica

fehlt das
i
lässt sich der
: : : : : : : arsch
hemmungslos
darauf
nieder

ein zeichen ein zeichen
stumm
visuell
i
die stimme
im innern
bricht hin
aus / /

au
ssssssssssssssssss
in
schreibschrift niedergelegt
spürt
man die kette-kette

kett-e-e-e-e-e

stimm
Apparat in Bewegung
„ist das nicht obszön?!“

i-a, au, U

der Abschlus
ein Schuss

i-n-s/d-u-ng-k//l
kl

vice versa

Irrtum schlechthin
oder
konkrete Musik,
Artikulation des eigenen Herzschlags bei 50 Hz, Brummen
auf der Leinwand / des
Auges oder Blatt//Pa
pier, frei
händig durch ein Bullauge gehalten

wand geflecht knoten

du (aporizmo Nr. 67)

solltest endlich aufhören
von den falschen leuten
geld anzunehmen

oc:

Es (Aporismo ’68)

riecht nach kinder
kacke und heil
igem geist

* * *

heiligem stockendem
stinkigem fauligem
odem

odem, atem –
autem
aut.at

(serie #1)

Vogelvau, Treppenwitz und das Kettensägenmassaker

J. W. Rosch
geb. 1967 in Charkiv, lebt in Frankfurt am Main. Gedichte, Prosa, Roman. Bisher bei LLV erschienen: Jokhang-Kreisel. Gedichte und kurze Prosa mit Zeichnungen von Anna H. Frauendorf (2003), Goðan Daginn. Gedichte. Mit Radierungen von Mechthild Mansel (2010).

9 Kommentare

  1. Im Café Wien:
    Die Landtmann-Zeitung.

    ein Gassen-
    hauer,
    was unter dem Busen
    kleben bleibt.

    Was in Hotel-
    betten gelesen
    wird,

    Zur Not: Ordchideenerde.

  2. Poetry-Slam/ ist die Rezeptionsästhetik// des Dadaismus.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Aber:

    Eine Ästhetik, die sich auf die Erzeugung von Neuem im Gebrauchsprozess von Altem „beschränkt“, ist NIE besser oder schlechter als ihr [soziales] Trägermilieu.

    Das gilt analog zur Kunstgeschichte für die Geschichte der Philosophie:

    Die sprachkritische … [sog. analytische] … {…}

    „Summe“ eines solchen Diskurses

    aber

    wäre: „Es geht in der Kunst um besser oder schlechter, nicht um /Wirkung-an-sich//.“

    Was eben hieße: „Wirkung-auf-wen“.

    AUFGABE für Verfechter der Gegenthese: Entwerfen Sie l’art pour l’art [neu], erörtern Sie, und beweise.

    Oder minimal: „Beweise, dass …“

    !

    ????????????????????????????

  3. „Konzept:

    Die Bedeutung generativer Gestaltung, also Gestaltung die im
    Wesentlichen durch einen Algorithmus erzeugt wird, wächst durch die
    neuen und immer zugänglicheren technischen Möglichkeiten.
    Die dabei aufkommenden Fragen zum Verhältnis der Technik zum Kunstwerk
    und dessen Wirkung bzw. Bedeutung erinnert an den 1936 geschriebenen
    Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen
    Reproduzierbarkeit“ des Kulturkritikers und Philosophen Walter Benjamin.

    In diesem Aufsatz beschreibt Benjamin einen, durch die neuen
    Möglichkeiten der Reproduktion wie Film und Fotografie, grundlegenden
    Wandel des Kunstbegriffs.
    Punkte auf die er bei seinen Betrachtungen eingeht sind unter anderem:

    -Der Begriff des Originals
    -Der Begriff der Aura eines Werkes bzw. deren Verlust
    -Die Rolle der Apparatur zwischen Rezipient und Kunstwerk

    Da die Technik im generativen Design direkten Einfluss auf den
    Entstehungsprozess selbst nimmt und somit mehr macht als nur das
    Kunstwerk zu vervielfältigen, liegt der Gedanke nahe, dass dies als
    konsequente Fortführung bzw. Erweiterung von Benjamins Gedanken zum
    Verhältnis der technischen Möglichkeiten und des Kunstwerkes
    verstanden werden kann. Dies stellt den Grundgedanken für die
    Veranstaltung dar.

    Für das Masterforum wollen wir generatives Design als aktuelles
    gestalterisches Phänomen mit den bereits 1936 in Benjamins Aufsatz
    formulierten Gedanken in Verbindung bringen.
    Begriffe wie Urheber, Gestalter und Kunst selbst sollen dadurch
    hinterfragt und die Auseinandersetzung mit Design in einer Zeit der
    scheinbar unzähligen technischen Möglichkeiten und deren Potenzial
    angeregt werden.“ (Florian Kaspar)

    ALS ABSCHLUSS SOLL ES EINE KLEINE FEIER GEBEN, BEI DER SICH BESUCHER, THEORETIKER UND KÜNSTLER BEI SNACKS UND GETRÄNKEN AUSTAUSCHEN KÖNNEN…

  4. Begrüßt wurde ich schon im Bus von den monotonen Gesängen für Hussein und die Schlacht bei Kerbala. Brain washing war angesagt, denn * gehörte mal zu Pakistan und somit betrete ich muslimische Gefilde.
    Ich intervenierte dann irgendwann genervt und fragte den DJ nach Pakistani Pop.
    Was lobe ich mir doch die Smith mit „Hang the DJ“.

  5. Wusstet ihr, dass Yak Mann bedeutet, somit möchte ich lieber keinen Yak-Käse essen.
    Yan ist das weibliche Tier und somit bevorzuge ich lieber Yan-Käse. Was ich hier wieder nicht alles lerne!

  6. Ach ja, auf der Rückfahrt bereitete ich dem Gesinge ein radikaleres Ende, ich kappte das Lautsprecherkabel des Busses!
    War das eine göttliche STILLE!

    EUER REISEREPORTER

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