Held des Himmels

Inmitten finsterer Weite, wüst & leer.
Das Licht ist eine Wolke weißer Punkte.
Ein jeder sticht das Helle in die Schwärze.
Am Rande blüht es leise vor sich hin.
Das Ganze ist ein Ohr, darin die dünne
Luft der Räume Dunst in den Synapsen bildet.
Die unsichtbaren Teile ziehen in Schwärmen
Durch finstere, wüste, leere, weite Räume.
Das Licht ist eine Wolke warmer Dünste.
Am Rande blüht es leise vor sich hin.
Die Linie zwischen Punkten, fern im Dunkel
Füllt Möglichkeiten in die Dimensionen. Schwach
Schimmert es am Rande. Fetzen blühen,
Ein Blitzgeruch weht nach der Mitte hin.
Der Linien viele von den Rändern – des Himmels
Her verstricken sich im Raum. Es ist ein
Großes Ohr nun in der Weite, darin die dünne
Luft der Räume Dunst in den Synapsen bildet.
Es ist ein Zucken weißer Punkte nun.
Der Kosmos sucht sich einen eigenen Körper.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 4. Juni 2011 um 12:26 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. … er ist sich seines körpers bewusst.

    Comment by totenblume — 4. Juni 2011 @ 18:48

  2. du hast vllt. noch eine membran, nicht unwesentlich, vergessen…, denn es ist nntag, erventg, heute.

    ich zitiere: “man muss seidene Nerven besitzen, die beim geringsten Luftzug ein verwirrendes Stimmungs-Tremolo tanzen, endlich in den Handgriffen und Kunstpfiffen der Selbstpeinigung Routine haben.”

    So Ottokar Stauf von der March in: Die Gesellschaft 10, 1894/5

    Comment by temporärer ziehen — 12. Juli 2011 @ 23:27

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