Auf den Schollen der Maulwürfe kurz nach dem Winter

Bruch,

Bruch und Landung.

Es krümelt über die Winterlinge

Das aufgebrochene Braun

Am Ende des Tunnels

Wie gut diese Erde wiederzusehn

Mäusegewisper

Heiter und rosig, zierlich und grün

Die Sonne, und weil ich ein Grasling bin –

Holt es zurück

Ans Licht

fryxell
Ilona Schlott: geb.1953, Studium Germanistik/Slawistik, 3 Jahre Lehrerin, 2 Kinder, Studium Gesang an der Hochschule für Musik Leipzig, seit 1984 freiberuflich als Sängerin und Autorin, lebt in Leipzig, Veröffentlichungen u.a.: Sol sajn (CD, Büchergilde 2009), Steißvogel (Leipziger Literaturverlag 2010).

5 Kommentare

  1. Ihre Stilisierung des vorherigen Texts scheint mir missglückt. Aus folgendem Grund: Mäusegewisper ist eine arge Untertreibung für „Elefantengestöhn“.

    Konkreter: DER TOD IST KEINE JAHRESZEIT

    1. Herr Chlebnikow,

      mir scheint, Ihr Kommentar bezieht sich primär auf etwas anderes als obigen Text.
      Vielen Dank dennoch für die Mühe, sich mit ihm auseinanderzusetzen.

      Es grüßt Sie
      Ihr Zhenja

  2. Wieso Stilisierung, Herr Magister, vielleicht ja nur Stilistik, vielleicht ja nur dem Toten etwas Leben eingehaucht, inspirare inspirare.

  3. „Warum haben Männer eigentlich einen Mund, während sie unten herum etwas anderes haben?“

    Das hatte sich meine Heldin schon des Öfteren gefragt, während sie die Suppe ihres Onkels auslöffelte.

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