Bevor du zu schreiben beginnst, solltest du eines wissen: alle Helligkeit ist nur Täuschung der Atmosphäre, unter der du lebst, und die so comme-il-faut ist, dir Licht zu streuen. Das Universum ist dunkel. Und wenn du ein Stern sein willst, der leuchtet in kalter Elektrizität, so musst du irgendwann verglühen. Denn all das Dunkel um dich herum zu erhellen, hast du zu wenig Energie, selbst wenn du heute der hellste Stern im Universum bist. Du musst schreiben und deinen Heros für ein, zwei Hundertstelsekunden eines Lachens schon eine Seite später mit fünf Stunden Krankheit züchtigen.
Selbst wenn
crysantheme
Vyvyan. Der Name allein war schon eine Pose, ein Kostüm. Ich dachte an die Dandys des 19. Jahrhunderts, jene Männer, die sich nicht kleideten, sondern inszenierten. Baudelaire hatte sie als Priester der Schönheit beschrieben, Wilde als Märtyrer der Eleganz.
Und während Eduard sprach, sah ich in Vyvyan genau dieses Erbe. Alle Beiträge von crysantheme ansehen →
bevor du zu schreiben aufhörst, schalte das licht ein
Der 30-jährige Krieg wäre vielleicht anders ausgegangen, wenn Gustav II. Adolf nicht so stark kurzsichtig gewesen wäre. Die Zeiten, in denen es noch keine Sehhilfen gab, konnten für stark Fehlsichtige durchaus gefährlich sein, wenn man z.B. seinen Gegner erst zu spät wahrnahm. Heute gibt es eine Vielzahl an Methoden, die die Sehschärfe des menschlichen Auges verbessern oder optimieren: Brillen, Kontaktlinsen, Intraokularlinsen oder Laser-Behandlungen. Doch wer oder was steckt eigentlich hinter einigen optischen Erfindungen, die uns heute unsere Fehlsichtigkeiten oft vergessen lassen? Dieses Buch stellt Ihnen eine kleine Auswahl an bekannten Persönlichkeiten vor, die einen besonderen Bezug zu Sehhilfen, der Augenheilkunde oder ihrer eigenen Fehlsichtigkeit hatten. Wenn Sie sich für Medizingeschichte rund ums Auge interessieren – und etwas mehr über die Hintergründe von Brille & Co. erfahren möchten – dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie! Dieses Buch ist nicht nur für das geneigte Fachpublikum, sondern auch als leichte Lektüre „zwischendurch“ für den interessierten Laien gedacht.