Entfernungen

Wieder der
Sterbemonat November.
Heute beschreibe ich mein Leben ohne dich,
Ungereimtes in zwölf Zeilen.

Immer die Flucht
hinter die Vorhänge der Zeit.
Und dieser Ozean verkannter Sätze
zwischen uns.

Ohne Anlass
fällst du mir ein, wie einem Bettelarmen
der teure, der unentbehrliche
verlorene Groschen.

Dieser Beitrag wurde von Antigone am 7. Juni 2016 um 16:53 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

6 Kommentare »

  1. Klasse!

    Comment by werner — 8. Juni 2016 @ 20:49

  2. Gefällt mir gut!

    Comment by Sigune — 10. Juni 2016 @ 08:27

  3. Danke, Sigune, für den Kommentar. Dank auch an dich, Werner.

    Gruß, Antigone

    Comment by Antigone — 11. Juni 2016 @ 17:29

  4. Meine Mutter hasst ihren geburtsmonat abgrundtief. Warum? Weil er ” Sterbemonat” genannt wird. Unerträglich sei dies, meint meine Mutter. Und was sagt das Statistische Bundesamt! Der Sterbemonat ist der Juli! Dicht gefolgt vom Mai…
    Nochmal Glück gehabt, Mama.

    Comment by Fussnote — 11. Juni 2016 @ 21:46

  5. Hallo Fußnote,

    ja, jeder hat da so seine persönliche Sicht, weil eben auch persönliche Erfahrungen und Erinnerungen. Lassen wir sie ihm.

    Gruß, Antigone

    Comment by Antigone — 12. Juni 2016 @ 06:02

  6. Sprechdurchfall, wenn ich so die Kommentarleiste sehe. Zurückhaltung ist eine Zier. Mensch, haben Sie nicht was anderes zu tun als sich hier fleißig selbst zu bespaßen?

    Comment by frau kleist — 17. Februar 2020 @ 19:40

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