Tiere

„Es gibt ein Instinktverhalten, aber keinen Fortpflanzungstrieb. Dass daraus Nachkommen entstehen, ist bei Tieren nicht gewollt.“ Auf dem lockeren Boden hinterblieben die Abdrücke ihrer Schuhe. „Es ist den Tieren unbekannt, Eduard. Wollen oder nicht wollen setzt das Bekanntsein der Konsequenzen eines Verhaltens voraus. Gib deine Schönheit immer hin. Kein Tier ist dazu in der Lage.“ „Mein Lieber, du bist hoffärtig. Die Intentionalität ist auch bei Tieren vorhanden. Ohne Rechnen und Reden. Überhaupt – wenn auch in reduzierter Form – bei jedem Wesen mit einem Gehirn. Meine beste Kraft soll sein wie ein Trieb.“ Eduard trat auf eine Nacktschnecke.

Warum redeten die beiden über Tiere? Warum verschafften sie sich Nähe zu ihr, obwohl sie doch aneinander genug hatten, wie Katzen um einen besonders gehaltvollen Brei schlichen sie um Esther herum und rieben sich das Fell an ihr, bis die Funken stoben. Sie fühlte den Wind von einem großen Blatt. Dabei hoffte sie im Stillen, es möge der Glanz von einer neuen Seite sein.

 

crysantheme
Wer eine Crysantheme verblühen lässt oder ihr den Kopf vor ihrer Zeit abschneidet, der erntet zur Strafe nur noch grünes Friedhofskraut. Schenkt keine Chrysanthemen zu festlichen Gelegenheiten - sie haben die Würde und Feierlichkeit von Totenblumen. Reznicek, Paula von u. Reznicek, Burghard von: Der vollendete Adam. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 9158

Ein Kommentar

  1. die sensation ist perfekt: gestern wurde am rande der golan-höhen eine käferart entdeckt, deren fortpflanzung das auf der erde am weitesten verbreitete zweigeschlechtliche modell strukturell erweitert! Wie die biologischen mechanismen fkt. -ieren , . , die aus einem käfertriple neue nachkommen hervorgehen lassen, ist noch unklar.
    Frau Damiana Duhm von der City University Hebron vermutet eine komplizierte Vermittlung mit der evolutiven Vorgeschichte der Art, welche durchaus Ähnlichkeit mit gewissen – religiösen – Praktiken der „gegenwärtig bekannten Verstandeswesen“ (hier ist wohl der homo sapiens sapiens gemeint – Anm. d. Red.) aufweist. Eine unmittelbare Verbindung zur sogenannten Dreieinigkeit theologischer Provinienz schließt die Forscherin aber aus

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