Windgeschützt

Von | 25. November 2015

Zum zweiten Mal hat jetzt der Hund vor unsere Tür geschissen. Aber es muss ein kleiner Hund gewesen sein. Oder ein Fuchs. Ich frag mal bei Rossmann nach Hundeex. Oder ich nehme Teebaumöl. Das riechen die nicht gern. Ein Lappen mit Essig soll auch gut helfen. Warum der sich auch gerade in unseren Hauseingang setzt. Vielleicht ist es da schön windgeschützt. Sagt H. Der hat Sinn für Natur. Und ein Herz für Tiere. So ein Lehrmeister. Warum der Hund wohl einen windgeschützten Ort zum Scheißen braucht.

Kategorie: Realitätsschatten

Über samtmilbe

Marianne Kramer: ich mag warme betten, bettlaken im sommer auf der leine, seile mich auch ab, denn ich gehöre zu den spinnentieren. mit der blutlaus hab ich nichts am hut - die kriecht gemächlich auf baumstämmen und bevölkert fensterbänke. im grunde bin ich auch nur eine kohlenstoffkette.

8 Gedanken zu „Windgeschützt

  1. egalegal

    Mein Hund scheißt überall hin: Vors „Kaufland“, in den Garten des Nachbarn, neben die Straßenbahn. Keinen interessiert das! Die Leute gehen einfach weiter… Uss!

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  2. Hol mich rein, ich komm von draußen

    Hier setzt doch jeder seine Marke oder ein mehr oder weniger stattliches Häufchen. UND? Haben Sie dabei schon einmal Interesse von außen bemerkt?

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  3. samtmilbe

    Warum holt ihr den Text wieder raus? Braucht ihr den noch? Kann man damit noch was anfangen? Ab auf den Haufen damit!

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  4. samtmilbe

    Heute hat ein Hund vors Kaufland geschissen. Es war ein autonomer Windhund. Der Besitzer war bestimmt grad Bier kaufen. Oder die Besitzerin nen Whiskey. Es kann ja auch eine Hündin gewesen sein. Scheißen erfolgt bei Hunden, unabhängig von Größe und Geschlecht, immer in der selben Position. Der Hund dreht sich ein paarmal um sich selbst, legt die Ohren an, schnüffelt und geht dann in die Hocke. Ich konnte es aus der Straßenbahn heraus genau beobachten, aber leider nichts dagegen tun. Ich hätte nicht einmal eine Tüte dabei gehabt – nur meinen Rucksack. Neulich musste ich in der Post anstehen, da stand einer mit seinem Rucksack vor mir und der roch so komisch. Der Mann oder der Rucksack? Fazit: Sachen, die man von Weitem sieht, bringen einem nichts, weil man eh nicht reagieren kann. Leider geht das alles viel zu schnell und in zu häufiger Frequenz, denn Hunde haben einen kurzen Fleischfresser-Darm.

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  5. frau kleist

    Du machst ihr die zwei kleinen Zimmer zurecht. Stellst ihr nen Fernseher rein. Hier kommt ne Trennwand hin, das wird ihr Wohnzimmer, die hat doch eh immer da raus gekuckt, das Gästezimmer, das wird ihr Schlafzimmer – und du nimmst dir die anderen Zimmer. Und wenn sie Späne macht, sagste ihr, pass auf Mutter, ich sag hier, wos lang geht. Und wennde Späne machst, dann kommste ins Heim.

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  6. b

    Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden.

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  7. Feindvermeidung

    Dieser Typus ist ja meistens nachtaktiv, und sich durchaus im klaren darüber das es verboten ist. Auf meine Nachfrage warum er seinen Dreck hier auf dem Bürgersteig entsorgt sagte er, das er es nicht wegschmeissen wollte. Auf meine erneute Nachfrage was denn das anderes als wegschmeissen wäre, bekam ich deine keine Antwort mehr. Diese Scheissegalhaltung, denn einer wird den Dreck schon wegmachen erlebt man hier immer mehr.

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