Eugen Onegin: Kapitel drei, zweite Strophe

- Na und, was soll da Schlimmes sein?
“L’ennui, mein Freund, so blüht die Lilie…”
- Ich hasse es, wenn Mode teilt:
Da bin ich lieber in Familie,
Wo ich in Ruhe… – “Wieder Dichtung.
Lass gut sein, Lieber, deine Richtung
Wählst du dir selbst; ich find nur schade -
Hej Lenski, weißt du, was mir gerade
Einfällt: Zeig sie mir, dein Fräulein -
Auch ich möchte den Felsen sehen,
Von dem her deine Reime wehen,
Stell’ mich dort vor.” – Du scherzest. – “Nein.”
- Sehr gern. – “Und wann?” – “Von mir aus, gleich.
Gastfreundlich offen ist ihr Reich.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 2. März 2009 um 11:40 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

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