* * *

Von | 12. Mai 2014

die bäume
blühen nicht mehr
unter der rinde
quellen die worte hervor
und erstarren
irgendwann
treffen sich reiner
kunze und günter ullmann

Kategorie: Realitätsschatten

Über J. W. Rosch

geb. 1967 in Charkiv, lebt in Frankfurt am Main. Gedichte, Prosa, Roman. Bisher bei LLV erschienen: Jokhang-Kreisel. Gedichte und kurze Prosa mit Zeichnungen von Anna H. Frauendorf (2003), Goðan Daginn. Gedichte. Mit Radierungen von Mechthild Mansel (2010).

Ein Gedanke zu „* * *

  1. rapunzel

    irgendwann ist alles gesagt und selbst stille ein zustand und kein wort mehr.

    KOMMENTAR: Es gibt keine Stille, die ein Zustand wäre. Nur das Denken ist träge (wie die empirische Apperception internationaler Subjecte

    ZWEITER KOMMENTAR: „irgendwann ist alles gesagt“ vs. „sprachliches vermögen ist die fähigkeit, unendliches mit endlichen mitteln auszudrücken“

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