Eitelkeiten oder Das geborgte Wort

(gestohlen, geliehen und wiedergegeben)
Eitelkeit ist die übertriebene Sorge um die geistige Vollkommenheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität oder die Wohlgeformtheit des eigenen Charakters. Die Grenzen sind fließend . Was der eine noch als angebracht empfindet, ist für den anderen schon maßlos. Die Eitelkeit lenkt das Denken des Menschen hin zu sich selbst. Eitelkeit hat auch die Bedeutung Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Leere und Vergeblichkeit (vgl. engl. idle oder dt. etwas vereiteln). In einem konkurrierenden Umfeld findet der Begriff Eitelkeit auch abwertend Verwendung für das Zuweisen einer mehr oder weniger ausgeprägten Form des klassischen Narzissmus an Konkurrenten. Die Schärfe der Semantik lässt sich im Einzelfall an Wortwahl, Tonfall und Körperpersprache ablesen. Berichtet eine Person dagegen von der eigenen Eitelkeit, soll dies von anderen als selbstkritisch aufgefasst werden.

soundroom
pseudonym für eine in erfurt, würzburg und marburg studierte germanistin, die sich in den weichen kissen von inskriptionen ausruht von den merkwürdigkeiten ihres mittlerweile 15-jährigen berufsalltags in der verwaltung. = rapunzel = stefanie

4 Kommentare

  1. werte frau kleist, empfinden sie den fettdruck als anmaßend? immerhin sind nun auch ihre texte fett. nun, ich gebe zu, mein text (also die geborgten wörter dank wikipedia)war zuerst fett… also jetzt mal ganz uneitel gesehen.

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