Tagebucheintrag

Von | 4. Februar 2012

Zeilen wie glimmende Tabakreste, mehr
gibt es nicht zu sagen.
Zeilen wie ein Kuchen aus wild
zusammengewürfelten Wörtern.
Rührkuchen Mohnschnecke.

Ein Stift fragt sich nach dem
Sinn seiner Bemühungen.
Leere Mine, weg damit –
so werden die Dinge heute behandelt:

Aus der Hand in den Mund
wäre noch eine Vision gewesen,
aus der Hand in den Mund
wäre es noch gegangen.

So aber steht ein Nichtraucher mit
qualmendem Kopf an der Straßenecke,
die leeren Hände
gen Himmel gereckt.

15.09.02

3 Gedanken zu „Tagebucheintrag

  1. frau kleist

    Puppenspieler

    tonband
    ruhe…
    teechen
    lüftchen
    ran an schreibtisch.

    worte sind mühsam, meine liebe,
    und du bist dabei.

    Antworten
  2. Henriette

    Herzlichen Glückwunsch zum Großraumbüro, Frau Chefredakteurin! Und am Wannsee die Eisfelder steigen, Menschen am Sonntag. Na dann vieeeeeel Spaaaaaß

    noch

    am Baggersee
    im Bezirk Samariter (U-Bahn

    beidseits

    Auwiehö!

    Antworten
  3. frau kleist

    viel zu still ist es hier gerade! Leider bist du wohl nicht mehr erreichbar, aber du hast am Sonntag Abend sicher ersprießlichere Dinge zu tun! Ich schicke Dir noch ein paar Kalenderblätter zu.

    Antworten

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