{"id":5962,"date":"2016-09-19T09:50:45","date_gmt":"2016-09-19T08:50:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=5962"},"modified":"2016-09-19T09:50:45","modified_gmt":"2016-09-19T08:50:45","slug":"ueber-die-aesthetik-der-volksverbundenheit-in-einer-schriftlosen-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=5962","title":{"rendered":"\u00dcber die \u00c4sthetik der Volksverbundenheit in einer schriftlosen Kultur"},"content":{"rendered":"<p>1. Gedichte m\u00fcssen leicht verst\u00e4ndlich sein. W\u00fcnschenswert ist der Reim, ein Gleichklang in Verbindung mit einem &#8211; festen &#8211; Metrum immer an der gleichen Stelle.<\/p>\n<p>2. Gedichte m\u00fcssen auswendig gelernt werden. W\u00fcnschenswert w\u00e4re ein entweder erbaulicher oder moralischer &#8211; d.h. an sich wertvoller &#8211; Inhalt.<\/p>\n<p>3. Gedichtb\u00fccher m\u00fcssen dem potenzielllen Leser und seinem Stellvertreter in der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft &#8211; dem K\u00e4ufer &#8211; immer auf Augenh\u00f6he begegnen. Es darf sich also weder um B\u00fcckware noch um Deckenabst\u00fctzungen &#8211; etwa in einger\u00fcsteten Innenr\u00e4umen &#8211; handeln.<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>Anm.<\/p>\n<p>Hier ist nun der Ort, den Humischen Zweifel aus dem Grunde zu heben. Er behauptete mit Recht: da\u00df wir die M\u00f6glichkeit der Kausalit\u00e4t, d.i. der Beziehung des Daseins eines Dinges auf das Dasein von irgend etwas anderem, was durch jenes notwendig gesetzt werde, durch Vernunft auf keine Weise einsehen. Ich setze noch hinzu, da\u00df wir ebenso wenig den Begriff der Subsistenz, d.i. der Notwendigkeit, darin einsehen, da\u00df dem Dasein der Dinge ein Subjekt zum Grunde liege, das selbst kein Pr\u00e4dikat von irgend einem anderen Dinge sein k\u00f6nne, ja sogar, da\u00df wir uns keinen Begriff von der M\u00f6glichkeit eines solchen Dinges machen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>gez.\u00a0 Thomas? Berhhard??<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Gedichte m\u00fcssen leicht verst\u00e4ndlich sein. W\u00fcnschenswert ist der Reim, ein Gleichklang in Verbindung mit einem &#8211; festen &#8211; Metrum immer an der gleichen Stelle. 2. Gedichte m\u00fcssen auswendig gelernt werden. W\u00fcnschenswert w\u00e4re ein entweder erbaulicher oder moralischer &#8211; d.h. an sich wertvoller &#8211; Inhalt. 3. 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