{"id":468,"date":"2009-03-25T18:16:10","date_gmt":"2009-03-25T17:16:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=468"},"modified":"2009-03-25T18:16:36","modified_gmt":"2009-03-25T17:16:36","slug":"herbert-kollenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=468","title":{"rendered":"Stadt mit Herzkammer"},"content":{"rendered":"<p>Von der Mitte der neuen Br\u00fccke hat er die rechte Distanz. Mit einem Blick erfasst er die ganze Stadt. Und was er mit einem Blick erfasst, zeigen schon die alten Stiche: die Altstadt, den Fluss und \u00fcber ihn gespannt die Alte Br\u00fccke. Sie sind, wie sie immer schon waren. Nur das Schloss scheint im Laufe der Jahre etwas tiefer herabgesunken, als wolle es die Stadt in den Fluss schieben. Vielleicht hatte die Stadt fr\u00fcher einmal oben auf dem Berg gelegen. Vielleicht ist sie aber auch aus dem Wasser gekrochen und dr\u00e4ngt nun wieder zur\u00fcck in ihr Element. Anscheinend ist sie sich immer gleichgeblieben. Nur in der Erinnerung ist alles ein wenig h\u00f6her. Hinter der Alten Br\u00fccke hat der Berg seinen Fu\u00df weit vorgesetzt. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich der Fluss nicht ungestraft in den Leib treten. Jedes Jahr setzt er die Stadt unter Wasser.<br \/>\nDer Fluss beherrscht die Szene, mehr noch als das tief h\u00e4ngende Schloss. Ein gro\u00dfes Staubecken scheint der Fluss. Lange Platanen- und Kastanienreihen s\u00e4umen die Ufer. Die beiden Uferstra\u00dfen teilen sich die Hausnummern. Diesseits die geraden, jenseits die ungeraden Zahlen. Der Fluss dazwischen, als Wasserstra\u00dfe ihre Fortsetzung mit anderen Mitteln.<br \/>\nDie wenig dramatischen Berge beeindrucken keine starke Menschenseele. Die Natur ist hier weder erhebend noch be\u00e4ngstigend. Nicht zu viel Natur, nicht zu viel Stadt, von beidem gerade genug. An diesem Morgen hat sich, von der Morgensonne magisch beleuchtet, zwischen den Bergen eine Nebelwand aufget\u00fcrmt.<br \/>\nLinks ist ein schmaler Streifen Uferwiese. Hunde werden ausgef\u00fchrt. Ein paar toben herum, beschnuppern und bespringen einander. Dann laufen sie zu Herrchen und Frauchen zur\u00fcck. Die werfen etwas und die Hunde scheinen sich zu freuen, dass sie besch\u00e4ftigt sind. Einer jagt die verschlafenen Schw\u00e4ne und Enten, die ins Wasser fl\u00fcchten. Eigentlich m\u00fcsste ihr Bellen zu h\u00f6ren sein. Doch kein Tierlaut dringt zu ihm herauf auf die Br\u00fccke. Ein lebhaftes, aber v\u00f6llig stummes Schauspiel. Als w\u00e4re er taub und w\u00fcrde ein Konzert aufgrund der Mimik und der Gestik der S\u00e4nger und Musiker genie\u00dfen. Eine Kehrmaschine f\u00e4hrt Zickzack \u00fcber das Gras und fegt die Reste einer lauen Sommernacht zusammen.<br \/>\nDer lange Wiesenstreifen den Fluss entlang ist nach den hei\u00dfen Sommertagen vergilbt. Es hat lange nicht geregnet. Bis auf den warmen Niederschlag vor wenigen Tagen. Es war ein so wunderbarer Regen, dass selbst die W\u00fcrmer neugierig wurden und aus dem Boden krochen, wie sonst nur die Touristen zum Feuerwerk kommen an warmen Sommerabenden.<br \/>\nIm Herbst laufen hier die Kinder und lassen ihre Drachen steigen. Unter Jungen artet das wie jedes Spiel zu einem Wettstreit aus. Welcher steigt am h\u00f6chsten? Vom Wickelholz l\u00e4uft die Schnur Meter f\u00fcr Meter aus der Hand in die H\u00f6he. Kaum mehr ist der bunte Papiervogel im blauen Himmel zu erkennen. Noch immer rollt die Schnur, h\u00e4lt den steigenden Drachen. Der stolze Junge muss bef\u00fcrchten, dass die Schnur nicht reicht. Da zieht mit einem Mal der Drachen nicht mehr. Er steht am Himmel und schaukelt gem\u00fctlich hin und her. Das leichte Gewicht des d\u00fcnnen Fadens, mit dem der Junge seinen Flieger f\u00fchrt, ist zu schwer geworden.<br \/>\nAus der Nebelwand l\u00f6sen sich einzelne Schwaden und schweben \u00fcber dem Fluss. Sie folgen z\u00f6gerlich dem Lufthauch, den die Str\u00f6mung des Wassers ausl\u00f6st. Sie dekorieren Berg und Geb\u00e4ude. Indem sie sie verbergen, werden sie erst interessant im magischen Licht der aufgehenden Sonne, das den von Osten kommenden, dampfenden Fluss von innen heraus beleuchtet.<br \/>\nZwischen den beiden Br\u00fccken, zur neuen Br\u00fccke hin, weitet sich das enge Tal ein wenig. Die Stadt quillt zwischen den beiden Bergen heraus. Auf diese, sich nach hinten verj\u00fcngende Fl\u00e4che passt nicht allzu viel. Grund und Boden sind kostbar. Die Berge ein klein wenig auseinander geschoben, w\u00fcrde vielleicht helfen. Alles, was zu F\u00fc\u00dfen der Berge keinen Platz mehr gefunden hat, kann sich nur vor der Stadt in der Ebene breit machen. Alle \u00fcbersch\u00fcssige Kraft, alles, was sie nicht in sich behalten kann, sch\u00fcttet sie aus \u00fcbers flache Land. Als wolle sie sich, wie ein Fluss ins Meer, in die Welt ergie\u00dfen. Eine Mauer w\u00fcrde helfen. Dass sie alles in sich behielte und ihre Kr\u00e4fte staute. Sie w\u00fcrde in sich selbst ertrinken.<br \/>\nDieser Trichter einer M\u00fcndung ist genau der rechte Ort f\u00fcr diese alte, merkw\u00fcrdige Stadt. Man nennt ihren Namen und meint doch nur diesen Teil. Das widerf\u00e4hrt selbst ihrer gro\u00dfen Schwester. Man sagt New York und meint Manhattan. Gleichbleibend jung ist sie in die Jahre gekommen. Man wei\u00df nicht so recht, wie. Ist sie nun jung oder alt? Die Zeit kann ihr nichts anhaben. Sie durchl\u00e4uft immer wieder aufs Neue die Phase der jungen Menschen, die sie herlockt, Jahr f\u00fcr Jahr, Jahrhunderte lang. Dass sie von ihr lernen. In Wahrheit taugt diese Stadt am Fluss \u00fcberhaupt nicht zum Lernen. Still sitzen, w\u00e4hrend drau\u00dfen das Wasser in einem fort weiter str\u00f6mt! Den Jungen raubt sie die Jugend, w\u00e4hrend sie bei ihr lernen und altern. So h\u00e4lt es sich jung. Das alte M\u00e4dchen.<br \/>\nDurch den leichten Nebel kommt ein fr\u00fches Schiff. Als es aus seinem Blickfeld verschwindet und unter seinen F\u00fc\u00dfen in die Br\u00fccke einf\u00e4hrt, erwartet er unwillk\u00fcrlich einen heftigen Sto\u00df.<\/p>\n<p>\u00dcberall in der Welt hat dieses romantische St\u00e4dtchen ihre Vertreter. Es sind die Menschen ohne Herz. Auch wenn es unglaublich erscheint. Geht doch alle Welt davon aus, dass den Besuchern dieses idyllischen Ortes eher noch ein zweites, drittes, viertes und mehr Herzen geschenkt w\u00fcrden. Zumindest, dass ihre Brust schwillt, und sie sich auf tut, und die gro\u00dfen Empfindungen der Liebe einziehen k\u00f6nnen in ein erweitertes Herz.<br \/>\nDem ist nicht so! Es ist nicht wie bei Liebenden und Verliebten, die zueinander sprechen: ich schenke dir mein Herz, oder: dein ist mein ganzes Herz.<br \/>\nNein, es findet kein partnerschaftlicher Austausch der Organe statt. Dass nachher jeder wieder ein Herz bes\u00e4\u00dfe. Sonst w\u00e4re dieser Ort nur die Krankenstation ungez\u00e4hlter Transplantationen. Es gibt aber keine Revanche Auge um Auge, Herz gegen Herz. Nein, sie geben ihr eigenes ganz und gar selbstlos aus der Brust. Und erhalten keinen Ersatz daf\u00fcr. Der Gipfel aber ist, dass diese Herzlosen sich f\u00fcr die eigentlich Herzlichen und wahren Herzbegabten halten.<\/p>\n<p>Es existiert ein alter Text, der die Geschichte dieser leidigen Herzverliererei erz\u00e4hlt. Es f\u00e4ngt ganz harmlos an. An einem Sommerabend k\u00fcsst ein Achtzehnj\u00e4hriger rote Lippen und goldenes Haar. Nach diesen doppelten Orts- und Zeitangaben werden das Geschehen und der Ort des Geschehens in einem Atemzug genannt: ich hab mein Herz in &#8230; verloren. Was weiter noch geschieht mit dem verlorenen Herz, dar\u00fcber wird nichts gesagt als: mein Herz das liegt am &#8230; Strand. Doch dieser Strand ist reine \u00dcbertreibung. Er ist nichts weiter als dieser schmale Wiesenstreifen am Flussufer. Das ist das ganze Geschehen. W\u00e4hrend lauer Sommern\u00e4chte geht ab und zu ein Herz verloren. Unbemerkt, wie eine Sternschnuppe leise am Nachthimmel f\u00e4llt. Die Herzen liegen dann wohl einfach so herum und werden keiner weiteren Verwendung zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dieser Tort, den die Stadt den Herzlosen, oder diese sich selbst antun, treibt die Entherzten nicht zur Verzweiflung, vielmehr bedeutet ihnen die Hergabe ihrer Herzen ein gro\u00dfes und h\u00f6chstes Gl\u00fcck. Schon allein die M\u00f6glichkeit, hier sein Herz verlieren zu k\u00f6nnen, l\u00e4sst dasselbe h\u00f6her schlagen. Dabei nehmen sie sich einiges heraus und schrauben Gedenk-, Dank- und Votiv-Tafeln an die Mauern, sie ritzen Zeichen in B\u00e4nke und B\u00e4ume, um ihre Herzensangelegenheit \u00f6ffentlich und dauerhaft zu machen. Sie wollen es jedem singen: \u201eIch hab mein Herz verloren!\u201c, ob er es h\u00f6ren will oder nicht. Ein wenig l\u00e4stig k\u00f6nnen sie damit werden, doch wem das Herz voll ist, dem geht der Mund \u00fcber. Obwohl sie im Grunde harmlos sind, fragt sich der gesunde Menschenverstand, ob sie noch ganz bei Trost sind.<br \/>\nDoch was sollten diese Unverst\u00e4ndigen gescholten und dazu angehalten werden, wieder zur Vernunft zu kommen, ausgerechnet von denen, die noch im Vollbesitz ihrer Herzen sind. Denn die Herzhaften sind die wahrhaft Ungl\u00fccklichen, weil sie noch ihr Herz und noch nicht geliebt haben.<br \/>\nWie auch immer! Mit Herz oder ohne. Grunds\u00e4tzlich kann ja nichts wirklich verloren gehen. So sagt es der Satz von der Erhaltung der Energie. Und diese Herzlosen jammern ja nicht nur nicht, sie jubilieren sogar.<\/p>\n<p>So bliebe zuletzt noch zu fragen, ob sie, die Jubilierer, ihre Herzen nur in der oder gar an die Stadt selbst verloren haben. Vielleicht wird dies alles seitens der Stadt sogar plan- und generalstabsm\u00e4\u00dfig, gewisserma\u00dfen attentatsm\u00e4\u00dfig und in gro\u00dfem Stil geplant und durchgef\u00fchrt. In diesem Falle w\u00e4re zu fragen, ob die Stadt au\u00dfer dem Ort der Handlung, sogar selbstt\u00e4tige Ursache, nicht nur der Grund und Boden, sondern dar\u00fcber hinaus die Bedingung der M\u00f6glichkeit eines solchen organraubenden Vorgangs \u00fcberhaupt sei?<br \/>\n\u00c4gypten hat seine Pyramiden, Dresden sein Gr\u00fcnes Gew\u00f6lbe. Diese Stadt muss eine Herzkammer haben, einen tesoro cordiale. Sie liest alle in einer milden Sommernacht verloren gegangenen Herzen auf und tr\u00e4gt sie in ihre Herzenkammer.<br \/>\nZu guter Letzt sind die Herzlosen in alle Welt verstreut. Man findet die spietati in Nord und S\u00fcd, Ost wie West, nah und fern. Andern Orts, wo sie ihr wirkliches Leben leben, f\u00fchren sie sich dann seltsam normal auf. Denn es ist anstrengend und l\u00e4stig, jeden Tag verliebt zu sein. Von dieser Last befreit sie dieses St\u00e4dtchen, indem sie sich ihrer Herzen annimmt. Sie l\u00e4sst die Jungen die Liebe lernen. Und wenn sie aus geliebt, schickt sie sie weiter auf ihrem Lebensweg. Denn das Stadt-St\u00e4dtchen will keinen f\u00fcr immer bei sich haben. Aber es verlangt seinen Blutzoll. So schl\u00e4gt ihr Puls seit Jahrhunderten. Die Stadt ist ein wahres Ungeheuer. Das geh\u00f6rt ers\u00e4uft, bevor die jungen Menschen in ihrem Jubel ertrinken, wie junge Fr\u00f6sche ersaufen, wenn sie nicht wissen, dass sie keine Kaulquappen mehr sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Mitte der neuen Br\u00fccke hat er die rechte Distanz. Mit einem Blick erfasst er die ganze Stadt. Und was er mit einem Blick erfasst, zeigen schon die alten Stiche: die Altstadt, den Fluss und \u00fcber ihn gespannt die Alte Br\u00fccke. Sie sind, wie sie immer schon waren. 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