{"id":3906,"date":"2015-01-29T16:24:21","date_gmt":"2015-01-29T15:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=3906"},"modified":"2015-01-29T16:24:21","modified_gmt":"2015-01-29T15:24:21","slug":"schwerer-abschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=3906","title":{"rendered":"Schwerer Abschied"},"content":{"rendered":"<p>Lutz klebt den n\u00e4chsten Karton zu. \u201eIn den Flur?\u201c<br \/>\nDort stapeln sich bereits f\u00fcnf Kisten. Der Anblick gef\u00e4llt ihm nicht. Damals hat er geholfen, die B\u00fccherkisten in die Wohnung zu schleppen, dazu, sie nun wieder hinauszuschleppen, ist er nicht ohne weiteres bereit.<br \/>\n\u201eUnd wenn Sie in Hamburg blieben, Frau Doktor? Sich hier eine neue Stelle in einem anderen Krankenhaus suchen w\u00fcrden?\u201c<br \/>\nAch, Herr Lutz, wenn Sie w\u00fcssten!<br \/>\nMit Doktor*innen ist es wie mit Lehrer*innen oder Buchh\u00e4ndler*innen oder Anw\u00e4lt*innen. Konkurrenz im Beruf ja, aber nach Feierabend kennt man sich. Nicht einmal befreundet muss man mit den Kolleg*innen sein, ob man will oder nicht &#8211; wie gescherzt wird &#8211; trifft man sie dennoch regelm\u00e4\u00dfig auf ganz bestimmten Tennispl\u00e4tzen, in ganz bestimmten Fresstempeln oder beim Wochenendeinkauf Samstagmorgen auf dem Biowochenmarkt in Ottensen. Und tratscht. Und zweifellos will man ja auch, sonst w\u00fcrde man all diese heiligen St\u00e4tten nicht bepilgern. Und nicht tratschen.<br \/>\nIch beispielsweise will nicht, halte mich da fern, frequentiere das Hallenbad in Altona und koche entweder zuhause oder esse Backfisch mit Kartoffelsalat in einem der Bistros auf der Gro\u00dfen Bergstra\u00dfe. Samstagmorgens kaufe ich im t\u00fcrkischen Erden Market ein.<br \/>\nAber es hat keinen Zweck, Lutz das alles darzulegen. Die entscheidende Information fehlt ihm. Genau diese Information w\u00fcrde unter der Hamburger \u00c4rzt*innenschaft Samstags am Biowein-Stand die Runde machen. Unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit, zwischen zwei Schl\u00fcckchen Pinot Noir, untermalt von der selben Melodie, die man auch abspielt, wenn man sich Infos \u00fcber einen sogenannten Kunstfehler zutr\u00e4gt, der letzte Woche im Operationssaal gl\u00fccklicherweise Dr. B. und nicht einem selbst unterlaufen ist. Nun habe man also geh\u00f6rt, diese \u00c4rztin&#8230;<br \/>\nUm es abzuk\u00fcrzen: Ich w\u00fcrde in Hamburg keine neue Stelle finden. Ich muss hier verschwinden. Wo man mich als n\u00e4chstes will, dort ziehe ich hin. Letzte Woche war ich in Neustadt, um mich pers\u00f6nlich vorzustellen, Frau von Sch\u00f6nberg hatte nicht zu viel versprochen, eine Einladung ihres Chefs kam prompt. Der Kittel des Mannes wies Spritzer undefinierbarer Herkunft auf, m\u00f6glicherweise hatten gleich mehrere Patient*innen spucken m\u00fcssen. Auf jeden Fall war etwas unsch\u00f6nes vorgefallen, der Chefarzt wirkte gallig. Seine Zeit reichte lediglich f\u00fcr ein H\u00e4ndesch\u00fctteln und -dr\u00fccken, dann ein gehetzter Blick auf die Uhr, Verabschiedung, ich w\u00fcrde schnellstm\u00f6glich von ihm h\u00f6ren. Und schon eilte er davon, um wieder ans Werk zu gehen.<br \/>\n\u201eWissen Sie, in Hamburg wird es mir zu hektisch\u201c, erz\u00e4hlte ich Lutz am darauf folgenden Tag. Der Streit mit meinem Vorgesetzten und die daraufhin vereinbarte Aufhebung meines Arbeitsvertrages in beidseitigem Einverst\u00e4ndnis w\u00e4ren doch zwei Gr\u00fcnde, in etwas ruhigere Gefilde zu ziehen. Ich bek\u00e4me vermutlich eine Stelle in Neustadt, in der Provinz br\u00e4uchte man mich dringend.<br \/>\nLutz ist betr\u00fcbt. Obwohl ich nicht ein Mal mit ihm ausgegangen bin, wie ersehnt. Ebenso wenig habe ich in dem einen Jahr unserer Nachbarschaft die Einladung auf ein Glas Wein in seinem Wohnzimmer angenommen. Dabei h\u00e4tten wir uns viel zu sagen, meint Lutz. \u201eWenn ich sehe, wie viele B\u00fccher Sie besitzen, Frau Doktor, ist es geradezu ausgeschlossen, dass wir zwei uns nicht verstehen w\u00fcrden!\u201c<br \/>\nMag sein. Lutz, Ende 50, fr\u00fch verrenteter Bibliothekar mit schlohwei\u00dfen Locken und Nickelbrille, ist ein netter Kerl. Manchmal kann er sich dann doch nicht bez\u00e4hmen und klingelt bei mir, beispielsweise, wenn er h\u00f6rt, dass ich M\u00f6bel r\u00fccke, N\u00e4gel in die Wand klopfe, meinen Abfluss frei pumpe. Ob ich Hilfe br\u00e4uchte, hei\u00dft es dann. Vielen Dank, ich schaffe es allein. Ich frage Lutz aber, wo er schon mal in der T\u00fcr steht, ob er auf eine Tasse Tee hereinkommen m\u00f6chte; er m\u00f6chte immer. Wir plaudern ein halbes St\u00fcndchen. Er erz\u00e4hlt von seiner Arbeit, damals in der Uni-Bibliothek, auch, dass seine \u00fcber alles Geliebte vor drei Jahren auf und davon ging, und es schwer ist, als Fr\u00fchrentner eine neue Liebste zu finden. Warum er mir das erz\u00e4hlt, verstehe ich nicht. Vielleicht will er es einfach nur loswerden. Eine dreizehn Jahre j\u00fcngere Frau gewinnt man nicht dadurch, dass man ihr auf die Nase bindet, wie gering der eigene Marktwert ist, das m\u00fcsste Lutz wissen. Dennoch, ich mag ihn, wollte es aber immer bei unseren kleinen Plaudereien 14t\u00e4gig belassen.<br \/>\nIch klebe den n\u00e4chsten Umzugskarton zu.<br \/>\nAls habe er heute geradezu durch die Zimmerdecke hindurch sehen k\u00f6nnen, dass es bei mir etwas in gr\u00f6\u00dferem Rahmen zu tun gibt stand Lutz vorhin in Norweger Pullover und Jeans vor der T\u00fcr, sehr leger f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse. Wenn er sonst klingelt tr\u00e4gt er Oberhemd und Jackett. Und dass er heute so lange hierbleiben und helfen kann macht ihn augenscheinlich einerseits selig, anderseits, in Anbetracht der aktuellen Lage, traurig.<br \/>\n\u201eWas sagen Ihre Kolleg*innen zu dem Streit mit ihrem Vorgesetzten, Frau Doktor? Nimmt man Sie in Schutz?\u201c<br \/>\nDie vage Vorahnung, dass ich eines Tages mit der Wahrheit an die \u00d6ffentlichkeit gehen k\u00f6nnte l\u00e4sst die Hamburger \u00c4rzt*innenschaft vermutlich zusammenhalten wie selten zuvor.<br \/>\n\u201eEs hat sich alles gekl\u00e4rt!\u201c, antworte ich knapp, aber freundlich. Wo ist mein schwarzer Filzstift? Ach, hier. Funktion und Krankheiten Innerer Organe schreibe ich auf die Deckel der beiden gr\u00f6\u00dften B\u00fccherkisten, Verhaltenspsychologie auf den Deckel eines ebenfalls gewaltigen Kartons. Stationsarzt F. w\u00e4re mein Bekenntnis weitaus peinlicher als das Aufdecken von ein bisschen Kunkelei unter den Regent*innen von Blankenese. Kunkelei ist nur unter Habenichtsen verwerflich. Bei Doktor F. und dem Jurist*innenehepaar hei\u00dft Kunkelei Kooperation. Aber das wei\u00df Lutz sicher selbst. Hat ja diese Kaste in seiner Uni-Bibliothek heranreifen sehen.<br \/>\n\u201eVielleicht gehe ich auch wieder aus Hamburg weg. Zur\u00fcck an die Ostsee. Wenn ich eine Frau tr\u00e4fe, die dort mit mir leben wollte, w\u00e4re ich sofort bereit.\u201c<br \/>\nIch \u00fcberlege kurz, ob das ein letzter tollk\u00fchner Versuch ist, beschlie\u00dfe dann, einfach dar\u00fcber hinweg zu gehen. Werde lieber den n\u00e4chsten Deckel beschriften. Traumata und Therapie. Auch eine gro\u00dfe Kiste. Gegen jede St\u00f6rung kann man allerhand unternehmen oder es zumindest versuchen. Ich lasse wieder alles hinter mir.<br \/>\nLutz tr\u00e4gt vier weitere Kisten in den Flur, der ist damit voll gestellt. Die Wohnung ist weder gro\u00df noch modern. Der typische Altonaer Flair weht schon seit einer geraumen Weile hinein, nistet in allen Winkeln. Salzluft, Geschrei vom Fischmarkt. Und der uralte Parkettboden knarrt bei jedem Schritt. Wie ich das vermissen werde! Genauso wie die Visite bei meinen Kindern am Morgen und die n\u00e4chtlichen Ausfl\u00fcge nach St. Pauli. Das waren selige Momente, Retardtabletten gegen den Schrecken der immer wiederkehrenden Einbr\u00fcche.<br \/>\nPharmakologie Drei dicke W\u00e4lzer besitze ich zum Thema. Ich werde mir neue Medizin beschaffen.<br \/>\n\u201eIch koche uns einen sch\u00f6nen Tee!\u201c, schlage ich Lutz vor, der jetzt wieder im Wohnzimmer steht und seinen Blick an meine letzten, noch nicht verpackten Habseligkeiten heftet.<br \/>\naus: <strong><em>Frau Dr. E. liebt die Abendsonne<\/em><\/strong><br \/>\nkommt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lutz klebt den n\u00e4chsten Karton zu. \u201eIn den Flur?\u201c Dort stapeln sich bereits f\u00fcnf Kisten. Der Anblick gef\u00e4llt ihm nicht. 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