{"id":3254,"date":"2014-05-28T10:06:17","date_gmt":"2014-05-28T09:06:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=3254"},"modified":"2014-07-05T07:24:06","modified_gmt":"2014-07-05T06:24:06","slug":"waldlaeufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=3254","title":{"rendered":"Waldl\u00e4ufer"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Ist Sommer hier, herrscht den Sehern nach tief im S\u00fcden ein kalter Schattenwald&#8220;, sprach Rudolf. Er hob seinen Kopf, weg vom Feuer, hin zum Mond. Von der anderen Seite der Erde verdeckt, entsprangen der Sonne kr\u00e4ftige Strahlen darauf zu.<\/p>\n<p>&#8222;Woher weisst du das? Bist du denn so ein Seher?&#8220;, fragte Ludwig. Seine erfrischende Neugier brachte Rudolf sanft zum L\u00e4cheln. &#8222;Ein Seher, ich? Nein. Ein H\u00f6render? Schon eher.&#8220; Ludwig schaute ihn verdutzt an. &#8222;Sieh nach unten und denk nach oben, Ludwig &#8211;&#8220; Rudolf legte ihm den Zeigefinger der linken Hand auf die Stirn und schlo\u00df mit seiner rechten vorsichtig die Augenlider, &#8222;ein Seher denkt im Kreis und bricht Zeiten, wie Jesus das Brot. Er braucht keine Augen dazu, keine Ohren, selbst Arme, H\u00e4nde, Beine, F\u00fc\u00dfe sind ihm unn\u00fctz, sp\u00fcrt er heilige Flammen im Geist lodern. Auch sein Mund mu\u00df sich nicht \u00f6ffnen, um von der Gnade zu berichten, sie umgibt ihn ohne Bringeschuld. Und tut er es doch, dann, weil er mit der Wahrheit spielt, wie das Kind mit Reimen, der Vogel mit dem Lied, der M\u00f6nch mit der Glocke; weil er es liebt, uns armen S\u00fcndern in R\u00e4tseln das Mysterium des ewigen Lichtes durch die Nacht und ihre fernen Sterne zu lehren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hast du einmal einen Seher gekannt?&#8220; Rudolf sp\u00fcrte, wie Ludwigs Augen rotierten. Er wu\u00dfte: Ludwig jagte jetzt gl\u00fchenden Punkten durch ferne Zeiten nach. &#8222;Einen? Viele! Jeder von uns Menschen ist beizeiten ein Seher. Der eine in der Kirche, wenn er der Engel gedenkt, da das Licht durch die bunten Fenster auf die Weihrauchschwaden f\u00e4llt und tanzt. Der andere, wenn er das Brot mit dem heiligen Tau darin i\u00dft. Oder wieder andere, wenn sie verz\u00fcckt in Gei\u00dfelung oder Unzucht Wonne finden.&#8220;\u00a0 Ludwig hielt, kerzengrade dem Feuer zugewandt sitzend, noch immer die Augen geschlossen.<\/p>\n<p>&#8222;Ein H\u00f6render aber kennt die Schemen und verweilt darin nicht zu lang, er achtet auf ein Knacken, auf ein Zischen &#8211; ein H\u00f6render denkt Zeichen zusammen, verkn\u00fcpft die Welten des Geistes mit denen der Erde. Ein H\u00f6render verliert sich nicht in Gedanken und genie\u00dft es doch sie zu ver\u00e4steln, versteht zu lauschen, aber vergi\u00dft nicht Scheite nachzuwerfen, droht ihm das Feuer niederzubrennen&#8220;. Rudolf war vorsichtig aufgestanden und hatte die letzten Worte, so schien es Ludwig, ganz pl\u00f6tzlich mit anderer Stimme, voller Hall und aus allen Richtungen kommend ausgesprochen.<\/p>\n<p>Erschreckt \u00f6ffnete er mit einem Gef\u00fchl, als w\u00e4re eine unbestimmbar lange Zeit vergangen, die Augen und sah, wie die Funken langsam wieder h\u00f6her flogen.<br \/>\n&#8222;Ein H\u00f6render w\u00fcrde also anhand des Z\u00fcngelns der Flammen erfahren, welches Wetter kommt &#8211; und k\u00f6nnte trotzdem noch das bunte Pfeifen des Tannenholzes bestaunen?&#8220;<br \/>\nRudolf nickte anerkennend. &#8222;So ist es. Aber damit, als H\u00f6chstes das H\u00f6ren zu lehren, begn\u00fcgt das Leben sich nicht, es gibt noch einen dritten, sehr schwer zu erreichenden Zustand. Nur wenige haben es je verstanden F\u00fchlende zu werden.&#8220; Rudolfs Stimme hatte einen zittrigen Tonfall angenommen.<\/p>\n<p>Ludwig wollte, aber konnte nicht mehr warten, es scho\u00df aus ihm, heraus: &#8222;<em>Bist du<\/em> ein solcher?&#8220; &#8222;Nein.&#8220; Rudolfs Stimme wurde wieder fester, aber auch leiser. &#8222;Warum nicht?&#8220; Ludwig spannte diese Worte abermals voller Wucht, das Gespr\u00e4ch r\u00fchrte an so vielen versunkenen Ahnungen und Tr\u00e4umen, er brauchte diese Antworten, jetzt oder nie. &#8222;Woher wei\u00dft du, was ein F\u00fchlender ist? Und wenn du es wei\u00dft, warum denkst du, du bist es nicht? &#8211; nicht mehr?!&#8220;<br \/>\n&#8222;Deine Fragen, Ludwig, zeigen mir, dass du ein guter Sch\u00fcler bist. Du merkst, meine Stimmlage verr\u00e4t Traurigkeit und du k\u00f6nntest denken, dies sei den Wandlungen eines F\u00fchlenden geschuldet. Doch so einfach ist es nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Wieder hielt Rudolf inne und schluckte kurz. &#8222;Ein F\u00fchlender sieht nicht nur die Schatten, die das Feuer umtanzen, vermag dabei nicht nur den Luchs das Lager in weiten\u00a0 Kreisen\u00a0 umschleichen zu h\u00f6ren, nein, der F\u00fchlende sch\u00fcrt \u00fcberhaupt erst die Flammen, um dem Luchs zuzulauschen. Der F\u00fchlende handelt wissend und ungeworfen. Aus dem Herzen, klar, f\u00fchrt seine Hand uns Blinde ins Land des Segens. Der F\u00fchlende ahnt nicht, er gibt willentlich jenes, um was die Welt ihn &#8211; ohne eigene Ahnung davon, es sich eigentlich zu w\u00fcnschen &#8211; bittet.&#8220;<br \/>\n&#8222;Der F\u00fchlende ist also ein Heiliger?&#8220; &#8222;Ein Heiliger, ja. Und der Teufel zugleich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das verstehe ich nicht.&#8220; &#8222;Der F\u00fchlende gibt den Menschen und allen Wesen, was sie suchen. Er will sie nicht ver\u00e4ndern, sein Weg ist der Weg der Liebe, des Verst\u00e4ndnisses und der Einkehr. Er nimmt vermeintliche Schuld an, verwirft sie und verneint radikal die Idee der S\u00fchne. Er f\u00fchlt so sehr mit, dass er sich aufl\u00f6st, wie eine Eichel, die in der Erde aufgeht und mit der Zeit zu einem starken, schattenspendenden Baum heranw\u00e4chst. Doch aus einer Eichel wird keine Espe &#8211; und stehen die Zeichen auf Sturm, kann ein F\u00fchlender daran zerbrechen. Will daran zerbrechen&#8230; -&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ist das der Grund, warum du Abstand davon genommen hast, ein F\u00fchlender zu bleiben, Rudolf? Ist die Last zu schwer, bist du sehr verhaftet in dem, was man Hoffen nennt? In Sehnsucht? &#8212; nach erfrischendem Schlaf?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;So ist es wohl. Ein F\u00fchlender kann auf Dauer kein Lebendiger sein &#8211; ein Toter nicht im Gezwitscher der V\u00f6gel erwachen. Schlaf gut, Ludwig, und tr\u00e4ume s\u00fc\u00df.&#8220;<br \/>\nAls Ludwig, in seine Decke geh\u00fcllt, auf den Boden neben dem Feuer lag und erst langsam, dann immer schneller, seine Gedanken wie warmer, weicher Sand unter neckenden F\u00fc\u00dfen zu verwischen begannen, schien es ihm, als vern\u00e4hme er von weither eine Melodie.\u00a0 <em>Bruder Jakob, Bruder Jakob, schl\u00e4fst du noch? Schl\u00e4fst du noch? H\u00f6rst du nicht die Glocken, h\u00f6rst du nicht die Glocken? Ding, dang, dong. Ding, dang, dong.<\/em><br \/>\nBevor er endg\u00fcltig das Bewu\u00dftsein verlor, scho\u00df es ihm pfeilschnell durch den Kopf: ein F\u00fchlender, das ist &#8211; ob Teufel oder nicht &#8211; allem Seienden ein unverge\u00dflich g\u00fctiger Freund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><del>Carlos Castaneda: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carlos_Castaneda#Lehren_des_Don_Juan_Matus\">Die Lehren des Don Juan<\/a><\/del><\/p>\n<p><del>Groep 1850: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_k6GvXWHmrw\">MNH<\/a> + <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ugg7gYYmNu8\">?!<\/a><\/del><\/p>\n<p><del><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mahayana-Sutras\">Mahayana-Sutras<\/a><\/del><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ist Sommer hier, herrscht den Sehern nach tief im S\u00fcden ein kalter Schattenwald&#8220;, sprach Rudolf. Er hob seinen Kopf, weg vom Feuer, hin zum Mond. 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