{"id":2963,"date":"2014-04-06T19:23:32","date_gmt":"2014-04-06T18:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=2963"},"modified":"2014-04-07T00:35:05","modified_gmt":"2014-04-06T23:35:05","slug":"das-prozedere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=2963","title":{"rendered":"Das Prozedere"},"content":{"rendered":"<p>Prolog<\/p>\n<p>&#8212;<br \/>\nIn der Vergangenheit zu w\u00fchlen, das ist eine schwierige, verantwortungsvolle Aufgabe.<br \/>\nDenn selbst wenn es aus hehren Motiven heraus geschieht, wie zum Beispiel sich eine fremdartige Perspektive \u00fcbergreifender Lebensweltrealit\u00e4ten aus Selbstschutz anzueignen oder auch aus erhofft inspirationsschwangerer Neugier (dieser Grund ist der sympathischere),<br \/>\nnutzen manche Autoren intime Einblicke nur dazu sich daran abzuarbeiten, verschwenden also eigene Sch\u00f6pfungskraft f\u00fcr zum Teil geschickt verpackte, doch oft nicht sehr weiterf\u00fchrende Kritik.<br \/>\nDas kann nat\u00fcrlich Spa\u00df machen, ist meist aber nur der pers\u00f6nlichen Hilf- und Einfallslosigkeit geschuldet &#8211; wobei eine solche Bl\u00f6\u00dfe selbstverst\u00e4ndlich von Zeit zu Zeit auch positive Sekund\u00e4rerg\u00fcsse hervorzukitzeln vermag, keine Frage.<br \/>\nUnd es ist nat\u00fcrlich deshalb besonders l\u00e4cherlich solche Fallstudien zu erstellen, da scheinbar ma\u00dfgebliche Informationen, die die Grundlage des &#8222;Urtheils&#8220; bilden, aus offensichtlicher Unkenntnis und (unbewu\u00dfter) Zielvorgabe heraus, lediglich einen mehr schlechten als rechten &#8222;educated guess&#8220; zulassen;<br \/>\nRundungsfehler, vertauschte Vorzeichen und unbekannte Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten au\u00dfer acht lassend, hat die Erde dann, ver-dichtet, die Form einer gro\u00dfen Schildkr\u00f6te (oder eines Stahlhelms?) und das Gehirn \u00e4hnelt einer verschrumpelten Kartoffel, die ja immerhin auch noch Strom erzeugen kann.<br \/>\nAber es ist sicher richtig: sich dem Ereignishorizonts eines schwarzen Loches anzun\u00e4hren ohne den point-of-no-return zu \u00fcberschreiten (oder zumindest zu glauben, dies w\u00fcrde nicht geschehen) verspricht einen gewissen hedonistischen Thrill und so will ich es ausnahmsweise auch einmal ausprobieren, denn als ein an Gleichheit interessierter Mensch, der zu seinen Br\u00fcdern und Schwestern heraufschaut, ist mir sehr an der Freiheit gelegen<br \/>\nebenfalls mit Intimit\u00e4t zu experimentieren.<\/p>\n<p><strong>Das Prozedere\u00a0&#8211; oder wie der Dalai Lama Versteckspielen lernte<\/strong><\/p>\n<p>Ihre exotische, aber etwas zittrige Stimme unterbrach sein nonchalantes D\u00f6sen.<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;&#8230;er hat das nicht verdient, dass man sich \u00fcber ihn lustig macht&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Zieren sie sich nicht &#8211; sezieren sie ruhig mich!&#8220;<\/p>\n<p>Sein Gegen\u00fcber hielt kurz inne, jedoch lang genug, um stutzig zu wirken.<br \/>\nHatte er das gerade wirklich gesagt? Konnte schon sein. Aber auch so gemeint?<br \/>\nNat\u00fcrlich nicht, eher auflockernd.\u00a0 Wirklich pers\u00f6nlich sollte es, ginge es nach ihm, ja gar nicht werden, lediglich ein ganz normales, die Welt hochleben lassendes Arbeitsessen.<br \/>\nSie \u00fcberging seinen Versuch, das Thema zu wechseln:<\/p>\n<p>&#8222;Aber ich habe selbst solche Angst davor , dass man sich -wieder-<\/p>\n<p>\u00fcber mich lustig macht, dass ich das lieber mit anderen mache.&#8220;<\/p>\n<p>Er hatte auf dem Weg zum hohen Haus einen m\u00f6glichst unverbindlichen Ablauf des Abends imaginiert: nach der floskelhaften Begr\u00fc\u00dfung erstmal einen Aperitif herunter st\u00fcrzen, gew\u00fcrzt mit etwas spritzigem Anekdotentum,\u00a0 dann einige literarische Leckerbissen vernaschen &#8211; &#8218;Gurgelsamtpastete &#8212; od malego za maly&#8216; -, nur um sp\u00e4ter dann vielleicht Komplimente bez\u00fcglich der wechselseitigen Entschl\u00fcsselung der Sollbruchstellen des ansprechenden, wenn auch eindeutig zu pastellfarbenen, im \u00fcberkommenen, altmodisch-orientalischen Stil erm\u00fcdend gehaltenen lokalen Interieurs zu machen.<\/p>\n<p>Dann, zum Desert, noch ein schwerm\u00fctiger, moralphilosophischer Denkansto\u00df\u00a0 &#8211; willkommener Absacker eines ged\u00e4mpften, getrennt vollzogenen Heimwegs, <em>alons-y<\/em>&#8230;<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;Ich habe nie geglaubt, dass ein so starker, extrovertierter und wettbewerbsf\u00e4higer Mensch wie du \u00fcberhaupt an einer Freundschaft mit mir interessiert sein kann. Ich wurde fr\u00fcher von solchen Leuten oft gemobbt!&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt war es an ihm stutzig zu werden. Freundschaft? Wettbewerbsf\u00e4higkeit? Mobbing? Irgendwo klingelte eine Glocke. Der Ober wies ihnen den Weg zu ihrem Tisch, reichte ihnen die handgeschriebenen Karten und verabschiedete sich -vorerst- mit einem, wohl ihm geltenden augenzwinkernden Hinweis auf den possiblen, weiteren Verlauf des Abends:<br \/>\n<em>glisser quelques bonmots en mati\u00e8re de la qualit\u00e9 du vigne vierge<\/em><\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;Ich konnte mich nie durchsetzen. Deshalb kann ich es bis heute einfach nicht richtig glauben, dass du es ernst meinst, dass du mich nicht verachtest.&#8220;<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\nDas stimmte so nicht,<br \/>\ndenn sie setzte sich durch, hier und jetzt. Und er wu\u00dfte nicht mehr wo und wer er war &#8211;\u00a0 stellte seine fast schon ignorante Gelassenheit eine sch\u00e4bige L\u00fcge dar oder die F\u00e4higkeit einf\u00fchlsam zuzuh\u00f6ren? Konnte sich sein aus Selbstverliebtheit und -\u00fcbersch\u00e4tzung fragil konstruiertes -bewu\u00dftsein so sehr absolutieren? Nat\u00fcrlich!<br \/>\nEin zufriedenes Grinsen legte sich \u00fcber sein Gesicht. Auf sie wirkte es sicher beruhigend, dachte er, und es w\u00fcrde sie auch sicher dazu einladen fortzufahren &#8212; um endlich zum Schlu\u00df zu kommen.<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;Bei Leuten, die \u00e4hnliche Probleme\u00a0 haben wie ich &#8211; also meinetwegen Franz und Georg &#8211; f\u00e4llt mir das nicht so schwer zu glauben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\nLangsam, aber immer deutlicher drang aus den Tiefen seiner Kommode eine helle Stimme auf, die ihm vorschlug aus vollster Kehle &#8222;Ich!&#8220; zu schreien, &#8222;Ich, Ich, Ich!!!&#8220;.<br \/>\nEr verkrampfte unmerklich, jedoch nicht ohne Genu\u00df . Der Gedanke die Scharade hier und jetzt aufzul\u00f6sen, sich einen der Teller zu schnappen, diesen wie einen Diskus gegen den Kronleuchter zu schleudern, auf den Tisch zu springen, energisch zu h\u00fcpfen, zusehends grunzendere Laute von sich zu geben und dann, wie der heilige Geist, emporzusteigen in selige, heiterere Himmel war nicht ohne Reiz.<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;Aber ich habe mich dir lange Zeit unterlegen gef\u00fchlt und immer gedacht: so wie du m\u00fcsste ich sein, dann w\u00fcrde ich respektiert und geachtet, k\u00e4me mit meinem Leben klar, aber so wie ich jetzt bin, kann mich niemand achten und lieben&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\nEs war klar, hier war sein Einsatz vorgesehen, es galt empathisch die St\u00e4rken zu betonen, die eine nicht vollkommen angepasste jedoch darob depressive Pers\u00f6nlichkeit zu bieten hat, auf die unkonventionellen Erfahrungen zu verweisen, die dadurch erst m\u00f6glich werden, mit einem Bekenntnis zu \u00e4hnlichen Problemen zu locken und um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr&#8230; ja f\u00fcr was eigentlich zu werben?\u00a0\u00a0 Immerhin war es ja ein Arbeitsessen und konnte unter Werbekosten verbucht werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr jemanden wie ihn, der es liebte sich berechnend zu verplappern und, scheinbar clownesk, doch tats\u00e4chlich in vollem, kontrazyklischen Erwu\u00dftsein vermeintliche Fettn\u00e4pfchen mit allen Zehen auszukosten, nur um sich dann an ehrlich gemeinter, doch aufgesetzt wirkender Emp\u00f6rung zu weiden, war Arbeit zwangsoptimistischer Leichtmut, dachte er. Ein zu nichts verpflichtendes Oberfl\u00e4chenrelief, belegt mit einer Patina, deren rissige Zeit bereits stolz vor sich hin erbr\u00f6selt, bestaubt.<\/p>\n<p>Sein seelisch aufgekratztes Modell gegen\u00fcber: Arbeit? Was sie wirklich brauchte, war nicht was er zu geben hatte (Ignoranz) und auch nicht was sie suchte (Lagerung). Nein, wollte er diese Situation zur Zufriedenheit aller Beteiligten aufl\u00f6sen, so scho\u00df es ihm durch den Kopf, w\u00e4re ein Handeln erforderlich, das er selbst nicht nachvollziehen und aus diesem Grunde auch nicht w\u00fcrde erkennen k\u00f6nnen. Philosophie war manchmal ein Anker vor dem Selbst.<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe Angst. Ich wei\u00df, dass ich es aufgrund meiner Menschenscheu und Sch\u00fcchternheit sehr schwer habe&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Been there, done that, ma ch\u00e8re conchatte&#8230; gelangweilt schaute er sich um. Er kannte das &#8222;Schlo\u00df&#8220; schon l\u00e4nger und liebte es, da es eine Welt, verloren zwischen naivem, unschuldigem Pathos , mitrei\u00dfendem \u00c4sthetizismus und somit charmantem Authentizismus darstellte.<\/p>\n<p>Nun gut, es mu\u00dfte sein. Zu ihrer Verwunderung stand er auf, erhob sein -halbvolles- Wasserglas, schlug z\u00e4rtlich, aber bestimmt mit dem Desertl\u00f6ffel mehrmals dagegen und schaute sich um, in fragende Gesichter. &#8222;Da viele Stammg\u00e4ste anwesend sind&#8220;, sagte er, &#8222;wissen einige von ihnen sicher, dass ich regelm\u00e4\u00dfig -allein- dieses Etablissement aufsuchte,<br \/>\num der erdr\u00fcckenden Enge der eigenen vier W\u00e4nde zu entfliehen. Gegl\u00fcckt ist mir dies allerdings nie wirklich. Braun gefliest ist mein Bad, traurig sind die Aquarelle an meinen W\u00e4nden. Heute jedoch, dies darf ich\u00a0 voller aufrichtiger Gl\u00fcckseligkeit verk\u00fcnden, ist es mir endlich gelungen &#8211; dank dieser bemerkenswerten jungen Dame!&#8220; Er machte eine Pause und schaute sie\u00a0 eindringlich und r\u00e4tselhaft an, bevor er sich effekthascherisch wieder dem Saal zuwandte: &#8222;Sie \u00f6ffnete mir eben ihre Seele wie keine Frau jemals zuvor&#8230; &#8211; und meine -Seele- dazu! Ich dachte immer ich sei ein eingebildeter Zyniker, selbstgef\u00e4lliger Dandy &#8211; und sehen sie, verehrtes Publikum, so falsch war das wohl nicht, denn schon wieder rede ich nur \u00fcber mich &#8211; doch dieses verletzliche, zartf\u00fchlige\u00a0 Gesch\u00f6pf, dessen Zwitschern zu lauschen mir alles abverlangte, Schwermut, Freude und Pr\u00fcfung zugleich war, sie hat mich erkennen lassen auf welchem d\u00fcnnen Eis wir alle denken und wie befreiend es doch sein k\u00f6nnte mehr zu sein, als nur die Summe seiner eigenen Teile.&#8220;<\/p>\n<p>Er blickte sie wieder an: &#8222;K\u00e4thchen, willst du&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich kann alles, aber k\u00f6rperliche N\u00e4he ohne die Garantie, dass es sich hinterher als richtig erweisen wird, ist der blanke Horror f\u00fcr mich. Ich habe das einmal riskiert und mit fast 10 Jahren daf\u00fcr bezahlt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aber K\u00e4thchen&#8230;ich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Zum einen ist es f\u00fcr mich nat\u00fcrlich sch\u00f6n, endlich mit meinen Talenten Geld zu verdienen. Aber ich wei\u00df nicht, ob ich das wirklich kann. Deshalb klammere ich mich an, anstatt neue Auftraggeber zu suchen. Ich habe so wahnsinnige Angst, dass alles schiefgeht!&#8220;, rief sie und schluchzte lauthals.<\/p>\n<p>Er hatte das Gef\u00fchl, eine Grenze ziehen zu m\u00fcssen. Er wusste, das es falsch war, diese hochnotpeinlichen Ver\u00e4u\u00dferungen aufzuerwecken, weil es ein schlechtes Bild auf ihn werfen w\u00fcrde,\u00a0 n\u00e4hme er sie jetzt nicht ernst darin.<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>\n&#8222;K\u00e4thchen, verdammt nochmal, willst du mich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;verlegen?&#8220;, fragte sie kleinlaut und w\u00e4hrend sie mit gro\u00dfen Augen fragend aufschaute, lief ihm gekonnt eine Tr\u00e4ne die Wange herunter.<\/p>\n<p>Oh ja!, dachte er,<br \/>\ntief, tief in deinen Schrank, bitte,<br \/>\nich r\u00e4um ihn dir auch auf,<br \/>\nich spiel so gerne tot.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prolog &#8212; In der Vergangenheit zu w\u00fchlen, das ist eine schwierige, verantwortungsvolle Aufgabe. 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