{"id":2185,"date":"2013-05-30T15:26:01","date_gmt":"2013-05-30T14:26:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=2185"},"modified":"2013-10-01T17:12:45","modified_gmt":"2013-10-01T16:12:45","slug":"interview-mit-jacko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=2185","title":{"rendered":"Interview mit Jacko"},"content":{"rendered":"<p><font face=\"Times New Roman\">Im Mai 2012 hatte ich nachts einen Traum. Dieser Traum war anders als andere Tr\u00e4ume. Ich empfand ihn als absolut real und fremdbestimmt. Mit \u201efremdbestimmt\u201c meine ich, dass er nicht aus meinen Gedankentr\u00e4umen resultierte, sondern dass mich eine \u00e4u\u00dfere Energie besucht hat, mit der ich kommunizieren konnte. Diese Nacht war die Nacht in der ich Jacko traf. Vielleicht hat mich Jacko als Medium ausgesucht, um seine Botschaft von Liebe und Frieden weiterzuleiten, denn ich bin ein Schriftsteller. Auf jeden Fall werde ich mein Interview mit Jacko hier aufschreiben:<\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Jacko, wie ist das Leben nach dem Tod?<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Ich kann \u00fcber das Leben nach dem Tod nicht sprechen. Das ist nicht meine Aufgabe. Ich kann nur \u00fcber meine Vergangenheit reden. Mein irdisches Leben ist abgeschlossen. Damals war es mein Leben; heute soll es eine Botschaft f\u00fcr die Menschheit sein.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Dein Leben besteht aus vielen Geheimnissen. Wie kann es denn dann eine Botschaft sein? <\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Es sind gar nicht so viele Geheimnisse wie man glaubt. Man muss alle Teile nur wie ein Puzzle zusammenf\u00fcgen, dann erh\u00e4lt man ein Bild.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Ein gro\u00dfes Thema ist, wie dein Verh\u00e4ltnis zu Kindern war.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Ich liebe Kinder. Wenn man so reich war wie ich, dann ist es schwer seine Liebe zu verschenken. Wer Liebe verschenkt, wird auch oft ausgenutzt. So gesehen war der Tod eine Befreiung f\u00fcr mich. Ich w\u00fcrde gerne der Schutzheilige der Kinder werden, aber dieses Amt kann man nicht ergreifen; man muss es von den Lebenden geschenkt bekommen.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Der Tod war also eine Befreiung\u2026.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Nein, so habe ich das nicht gemeint! Mein Leben hatte gute und schlechte Phasen. Die ersten solo Erfolge in den 80er Jahren waren sehr sch\u00f6n. Ich hatte eine sehr schwere Kindheit. Im Prinzip hatte ich gar keine Kindheit, und als Erwachsener wurde ich dann zum Kind; und jetzt, mit dem Tod, bin ich erwachsen geworden. <\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Noch mal zum Anfang, du sagtest, dein Leben sei eine Botschaft. Wie lautet diese Botschaft?<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Mein Leben ist eine Geschichte. Oder besser noch: es ist ein M\u00e4rchen. Ich war Entertainer von Beruf, und damals habe ich geglaubt, meine Botschaft w\u00e4re die Musik. In Wirklichkeit war sie das nicht. Sie war nur ein Mittel, um den Leuten eine Freude zu machen. Oft ist mir das gelungen, und hierdurch versp\u00fcrte ich die Liebe. Ich bin s\u00fcchtig danach geworden Liebe zu versp\u00fcren. Um diese Sucht zu befriedigen, musste ich ein sehr guter Entertainer sein. Das hat mich verzehrt. Niemand durfte merken, wie anstrengend das war. <\/font><font face=\"Times New Roman\">Irgendwann habe ich gemerkt, dass man Kindern viel einfacher Liebe schenken kann. Die Kinder sind die, die die Liebe brauchen. Das ist meine Botschaft: Die Liebe zu leben ist unser Gl\u00fcck, und unser Gl\u00fcck sind die Kinder, denen wir unsere Liebe geben k\u00f6nnen.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Oft wurde gesagt, dass du selbst ein Kind bist, und ich glaube, dass du es selber eingestanden hast.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Ja, das ist richtig. Als ich noch gelebt habe, habe ich gesagt, ich sei Peter Pan. Es war ein Teil von mir. Ich wollte nicht nur Kindheit schenken; ich wollte auch Kindheit erleben. Es ist aber falsch, dass ich in diesem Zusammenhang entartet bin. Viele M\u00e4nner spielen mit der Modeleisenbahn. Meine Modeleisenbahn war etwas gr\u00f6\u00dfer; sie fuhr durch Neverland. Des weitern bin ich aber ein ganz normaler Mann gewesen, der zweimal verheiratet war und zwei Kinder gezeugt hat. In der Popmusik geht es meist um Liebe. Wenn ich mich nicht mit der Liebe auskennen w\u00fcrde, wie h\u00e4tte ich dann so erfolgreich seien k\u00f6nnen.\u00a0 <\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Du sagtest, deine Geschichte war ein M\u00e4rchen. Meintest du damit die M\u00e4rchenwelt, die du erschaffen hast, oder gab es m\u00e4rchenhafte Ereignisse?<\/font><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Die letzte Phase meines Lebens stellt den H\u00f6hepunkt meiner Geschichte dar, obgleich mein musikalisches Lebenswerk schon vollendet war. \u00a0Es fing mit der Martin Bashir Reportage 2002 an. Damals hatte die Reportage mein Herz in Fetzen gerissen. Ich hatte Bashir instinktiv vertraut, und Bashir hat mein Vertrauen missbraucht. Er hat mich in ein ziemlich schlechtes Licht ger\u00fcckt. Im Nachhinein sage ich aber, dass mein Instinkt ihm zu Vertrauen richtig war. Die Reportage Living with Michael Jackson war der Auftakt zu einer Schlacht um die Liebe. Es war n\u00e4mlich so, dass Staatsanwalt Sneddon, der schon seit einem Jahrzehnt hinter mir her war, auch diese Reportage gesehen hatte. Seine fantastischen Ausmalungen der Liebe auf Neverland hatten wahnhafte Z\u00fcge. Und nun glaubte er, mit dieser Reportage, neue Beweise gefunden zu haben. Schnell wurde ein Kind von einer geldgierigen Mutter gefunden, und Sneddon zog mich vor Gericht mit der Anschuldigung des Kindesmissbrauchs. Es war die Schlacht: Jackson gegen Sneddon, oder: Peter Pan gegen Hook, oder: die Liebe gegen Missgunst und Gier. Diesen Prozess habe ich nicht nur gewonnen; ich konnte auch die ganze Falschheit der Verd\u00e4chtigungen blo\u00df stellen. Seit eh und je war ich den L\u00fcgen der Presse ausgesetzt, die mein Lebenswerk, die Botschaft der Liebe, immer wieder schwer besch\u00e4digt haben. Endlich konnte ich der ganzen Welt die Wahrheit zeigen und die Presse diskreditieren. Ich hatte meinen langj\u00e4hrigen Kampf gegen die Presse gewonnen. Von nun an versuchte sich die Presse nur noch in der Wahrheitsfindung. Gott sei Sneddon gn\u00e4dig; er wusste es nicht besser und er hat mir dies erm\u00f6glicht; und Gott sei auch Gavin Arvizo gn\u00e4dig, der krebskranke Junge, der f\u00fcr den Prozess ausgenutzt wurde.<\/font><font face=\"Times New Roman\">Ja, das war meine Geschichte. Es ist mein Lebenswerk, und es ist sch\u00f6n, dass ich das noch geschafft habe. Gerne h\u00e4tte ich auch noch meine Abschlusstournee gespielt, aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Liebe im Kampf gegen das B\u00f6se gesiegt hat. <\/font><font face=\"Times New Roman\">Medium: Vielen Dank f\u00fcr das Interview. Du hast das letzte Wort:<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Times New Roman\">Jacko: Ich liebe Euch alle.<\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai 2012 hatte ich nachts einen Traum. Dieser Traum war anders als andere Tr\u00e4ume. Ich empfand ihn als absolut real und fremdbestimmt. 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