{"id":16078,"date":"2023-02-09T12:16:39","date_gmt":"2023-02-09T11:16:39","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=16078"},"modified":"2023-02-09T12:16:39","modified_gmt":"2023-02-09T11:16:39","slug":"echo-auf-cees-nooteboom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=16078","title":{"rendered":"Echo auf: Cees Nooteboom"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Mein Onkel Antonin Alexander war ein merkw\u00fcrdiger Mann. Als ich ihn zum ersten Mal sah, war ich zehn Jahre alt und er ungef\u00e4hr siebzig. Er wohnte in einem h\u00e4\u00dflichen, riesengro\u00dfen Haus im Gooi, das vollgestopft war mit den eigenartigsten, nutzlosesten und scheu\u00dflichsten M\u00f6beln. Ich war damals noch sehr klein und kam nicht an die Klingel. Gegen die T\u00fcr zu h\u00e4mmern oder mit der Klappe des Briefkastenschlitzes zu klappern, wie ich es sonst immer machte, traute ich mich hier nicht. Ratlos ging ich schlie\u00dflich um das Haus herum. Mein Onkel Alexander sa\u00df in einem wackligen Sessel aus verblichenem violetten Pl\u00fcsch mit drei gelblichen Schondeckchen, und er war tats\u00e4chlich der merkw\u00fcrdigste Mann, den ich je gesehen hatte. An jeder Hand trug er zwei Ringe, und erst sp\u00e4ter, als ich nach sechs Jahren zum zweiten Mal zu ihm kam, diesmal um zu bleiben, konnte ich erkennen, da\u00df das Gold Messing war und die roten und gr\u00fcnen Steine (ich habe einen Onkel, der tr\u00e4gt Rubine und Smaragde) buntes Glas.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbBist du Philipp?\u00ab fragte er.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa, Onkel\u00ab sagte ich zu der Gestalt im Sessel. Ich sah nur die H\u00e4nde. Der Kopf lag im Schatten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbHast du mir etwas mitgebracht?\u00ab fragte die Stimme wieder. Ich hatte nichts mitgebracht und sagte: \u00bbIch glaube nicht, Onkel.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDu mu\u00dft doch etwas mitbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube nicht, da\u00df ich das damals komisch fand. Wenn jemand kam, mu\u00dfte er eigentlich etwas mitbringen. Ich stellte mein K\u00f6fferchen ab und ging zur\u00fcck auf die Stra\u00dfe. Im Garten neben dem meines Onkels Alexander hatte ich Rhododendren gesehen, und ich schlich vorsichtig durch die Pforte und schnitt mit meinem Taschenmesser ein paar Bl\u00fcten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder stand ich vor der Terrasse.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch habe dir Blumen mitgebracht, Onkel\u00ab, sagte ich. Er stand auf, und nun sah ich auch sein Gesicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch wei\u00df das au\u00dferordentlich zu sch\u00e4tzen\u00ab, sagte er und verbeugte sich leicht. \u00bbWollen wir ein Fest feiern?\u00ab Er wartete meine Antwort nicht ab und zog mich an der Hand ins Haus. Irgendwo knipste er eine kleine Lampe an, so da\u00df das sonderbare Zimmer gelblich erleuchtet wurde. In der Mitte dieses Zimmers standen lauter St\u00fchle \u2013 an den W\u00e4nden drei Sofas mit vielen weichen Kissen in Beige und Grau. Vor der Wand mit den Terrassent\u00fcren stand eine Art Klavier, das, wie ich sp\u00e4ter erfuhr, ein Cembalo war.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wies auf ein Sofa und sagte: \u00bbLeg dich hin, nimm dir viele Kissen.\u00ab Er selbst legte sich auf ein anderes Sofa, an der Wand mir gegen\u00fcber, und dann konnte ich ihn wegen der hohen R\u00fccken der St\u00fchle nicht mehr sehen, die zwischen uns standen. \u00bbWir m\u00fcssen also ein Fest feiern\u00ab, sagte er. \u00bbWas machst du gern?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ich las gern und sah mir gern Bilder an, aber das kann man auf einem Fest nicht machen, dachte ich, also sagte ich das nicht. Ich dachte kurz nach und sagte dann: \u00bbSp\u00e4tabends mit dem Bus fahren, oder nachts.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wartete auf Zustimmung, aber die kam nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAm Wasser sitzen\u00ab, sagte ich, \u00bbund im Regen herumgehen und manchmal jemanden k\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWen?\u00ab fragte er. \u00bbNiemand, den ich kenne\u00ab, sagte ich, aber das stimmte nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>aus: Cees Nooteboom, Philipp und die anderen<\/em>. <em>Aus dem Niederl\u00e4ndischen \u00fcbersetzt von Helga von Beuningen<\/em>.<em> Frankfurt a.M. 2003.<\/em><\/p>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Der Fischer von Eftalou<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><br \/><\/strong>In meinen Kindheitserinnerungen ist der Strand von Eftalou auf der griechischen Insel Lesbos meist der Ort des Geschehens. Unz\u00e4hlige Stunden habe ich am Strand vor dem Restaurant meiner Eltern verbracht. Oft fiel mein Blick auf die kleine Fischerh\u00fctte auf dem H\u00fcgel, wenige Meter entfernt. Die Fischerh\u00fctte war oftmals fast eingest\u00fcrzt und schien auf den ersten Blick verlassen zu sein. Ich wusste jedoch, dass dort ein Mann lebte. Der Fischer. Der Mann in der Fischerh\u00fctte hatte viele Namen. Viele nannten ihn Antonis, andere Antonis Psarros oder Psarantonis (zu Deutsch bedeutet dies so viel wie der Fischer Antonis) oder bezeichneten ihn nur als Sohn von Psarogiannos (Sohn des Fischers Giannis). F\u00fcr mich war er immer nur <em>der Fischer<\/em>.<br \/>Der Fischer lebte allein in seiner H\u00fctte und fuhr jeden Morgen mit einem kleinen alten Fischerboot aufs Meer zum Fischen hinaus. Ins Dorf kam er nie. Viele Jahre zuvor hatte er das Dorf verlassen, da sich die Nachbarn \u00fcber die laute Musik seines Radios beschwert hatten. Daraufhin hatte er beschlossen, nach Eftalou zu ziehen, da er dort so laut Musik h\u00f6ren k\u00f6nne, wie er wollte.<br \/>Er ging so geb\u00fcckt, dass sein Oberk\u00f6rper mit seinen Beinen fast ein L bildeten und trug immer ein wei\u00dfes Tuch um seinen Kopf gebunden. Der Fischer war bekannt f\u00fcr seine Liebe zu Tieren. Viele bezeichneten ihn als Tierfl\u00fcsterer. In seiner Fischerh\u00fctte k\u00fcmmerte er sich um 21 Katzen und 17 Hunde. Es lebte sogar eine M\u00f6we beim Fischer, die nach dem Tod ihres Partners ein Zuhause bei ihm gefunden hatte und dort ihre Trauer nach langer Zeit \u00fcberwinden konnte. Die M\u00f6we leistete dem Fischer jeden Tag Gesellschaft und wartete am Ufer mit den Katzen und Hunden auf seine R\u00fcckkehr vom Fischen. Bei seiner R\u00fcckkehr wurde er von allen Tieren sehnlichst erwartet. Viele der Hunde und Katzen sprangen sogar ins Wasser, sobald sie sein Boot erkannten und schwammen auf ihn zu, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen.<br \/>Der Fischer hatte f\u00fcr jedes seiner Tiere einen Namen. Jedes von ihnen hatte seine eigene Pers\u00f6nlichkeit und eine besondere Beziehung zu ihm. Selbst die Tatsache, dass die Namen unabh\u00e4ngig vom Geschlecht der Tiere m\u00e4nnlich oder weiblich waren, war auf des Fischers Ansicht zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass manchmal ein Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt sein konnte als das Geschlecht. Eine Katze namens Arafat zum Beispiel war eine Rebellin und dies unterschied sie von den anderen Katzen, nicht ihr Geschlecht.<\/p>\n\n\n\n<p>An einem Ende des Strandes hatte der Fischer eine Grube ausgehoben, die tief genug war, um mit Meerwasser gef\u00fcllt zu werden. Er nutzte sie als Aquarium und hielt darin Fische, die er als sch\u00f6n oder besonders empfand.<br \/>Ich sah den Fischer nur wenige Male, wenn ich z\u00fcgig an seiner H\u00fctte vorbeiging. Viele der Hunde waren Fremden gegen\u00fcber aggressiv und ich wollte mein Gl\u00fcck nicht auf die Probe stellen. Mein Vater erz\u00e4hlte mir, dass der Vater des Fischers, Psarogiannos, Fischer an der gegen\u00fcberliegenden K\u00fcste Kleinasiens war und 1922 als Fl\u00fcchtling nach Lesbos kam. \u00dcber Psarogiannos wurde gesagt, dass er ein einsamer und eigenartiger Mann war. Sein Sohn schien in die Fu\u00dfstapfen seines Vaters getreten zu sein.<br \/>Der Fischer war nicht nur mit dem Meer, sondern auch mit einer Frau verheiratet. Sie machte sich jeden Tag zu Fu\u00df auf den Weg zur Fischerh\u00fctte, um ihrem Mann etwas zu essen und frische Kleidung bringen zu k\u00f6nnen. Oft hatten wir sie getroffen und mit dem Auto mitgenommen, da der Weg aus dem Dorf nach Eftalou und zur\u00fcck \u00fcber 10 Kilometer war. Damals konnte ich nicht verstehen, wieso sich ein Mensch h\u00f6heren Alters diese Tortur jeden Tag aufs Neue freiwillig antun w\u00fcrde. Heute frage ich mich, ob dies ein Beispiel wahrer Liebe war.<br \/>Sollten wir uns vielleicht ein Beispiel am Fischer nehmen? Unser Leben so f\u00fchren, wie es uns am meisten erf\u00fcllen w\u00fcrde und dort sein, wo wir so laut Musik h\u00f6ren k\u00f6nnen, wie wir es uns w\u00fcnschen?<br \/>Als kleines M\u00e4dchen hatte ich Angst vor dem Fischer. Als erwachsene Frau habe ich Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p><br \/><strong><em>Anna Kandyli<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Ein sch\u00f6ner Mensch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war Sonntag. Mittags. Bei uns zu Hause war es \u00fcblich, dass sich die Verwandten jeden Sonntag trafen und gemeinsam a\u00dfen. Es war Brauch in der Familie. Ich half meinem Gro\u00dfvater und meinem Vater beim Braten des Fleisches. Drau\u00dfen im Hof. Dann tauchte vor mir \u00a0die gro\u00dfe, blasse Gestalt eines Mannes auf. Er war ein Freund meines Gro\u00dfvaters, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte, da der jetzt in Heraklion lebte und zu Besuch nach Rethymno gekommen war. Ich sah ihn zum ersten Mal. Wir stellten uns vor. Eftichis hie\u00df er. Ein sehr freundlicher und sanfter Mann. Ich fragte ihn, wo er arbeitete, und er antwortete, dass er sein ganzes Leben lang als Lederh\u00e4ndler gearbeitet hatte. Er erkl\u00e4rte mir, dass diese Arbeit vor allem in fr\u00fcheren Zeiten sehr viel Geld eingebracht hatte. Aber jetzt war er offenbar im Ruhestand. Ich war nat\u00fcrlich \u00fcberrascht, dass er allein gekommen war. Ich fasste etwas mehr Mut und fragte ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWarum sind Sie heute allein gekommen? \u201c<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;(Ich war 17 Jahre alt und selbstverst\u00e4ndlich sehr neugierig).<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWo sind Ihre Frau oder Ihre Kinder? \u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er schwieg einige Sekunden lang und antwortete dann:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Frau ist vor 2 Jahren an Krebs gestorben, und ich habe wenig Kontakt zu meinen Kindern, da ich mein ganzes Leben lang gearbeitet habe und viel von zu Hause weg war. Ich habe also nicht die Beziehung, die ich gerne haben w\u00fcrde\u201c. Das traf mich. Es war definitiv nicht die Antwort, die ich erwartet hatte. Besonders, wenn man bedenkt, dass sein Name Gl\u00fcck bedeutet. Er l\u00e4chelte, als er meine Verlegenheit sah, und fuhr fort.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNimm nie etwas als selbstverst\u00e4ndlich hin, Petros. Das Leben ist voller \u00dcberraschungen und voll gro\u00dfer Sorgen. Aber besonders die Familie muss man lieben und respektieren, als w\u00e4re es der letzte Tag, an dem man mit ihr zusammen sein kann. Mach nicht die Fehler, die ich gemacht habe. Die Familie ist der Anfang und das Ende. Alles andere ist zweitrangig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen wenigen Worten &nbsp;r\u00fchrte er mich sehr, als ob ich in diesem Moment seinen Schmerz sp\u00fcrte, obwohl ich ihn erst seit zwei Stunden kannte. Wir haben gegessen und dann hat er uns alle auf einen Kaffee eingeladen. Er hat uns alles gekauft, was wir wollten. Nach dem Kaffee fragte ich ihn:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWarum haben Sie das getan?\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas ich hier sehe, ist selten : Lachen, Freude, Liebe. So viele Verwandte, die so eng miteinander verbunden sind, als w\u00e4ren sie enge Freunde. Das ist eine unsch\u00e4tzbare Sache\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese einfachen Gef\u00fchle, die ich f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich gehalten hatte, waren f\u00fcr einen anderen Menschen etwas Seltenes.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich blieb still.<\/p>\n\n\n\n<p>Er umarmte meinen Gro\u00dfvater, gr\u00fc\u00dfte uns alle und fuhr nach Heraklion zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Petros Dramitinos<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Onkel Antonin Alexander war ein merkw\u00fcrdiger Mann. Als ich ihn zum ersten Mal sah, war ich zehn Jahre alt und er ungef\u00e4hr siebzig. Er wohnte in einem h\u00e4\u00dflichen, riesengro\u00dfen Haus im Gooi, das vollgestopft war mit den eigenartigsten, nutzlosesten und scheu\u00dflichsten M\u00f6beln. 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