{"id":15906,"date":"2022-11-10T17:11:26","date_gmt":"2022-11-10T16:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=15906"},"modified":"2022-11-11T10:48:55","modified_gmt":"2022-11-11T09:48:55","slug":"echo-auf-ilse-aichinger-eine-zigarre-mit-churchill","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=15906","title":{"rendered":"Echo auf: Ilse Aichinger, Eine Zigarre mit Churchill"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Germersheimer Schreib\u00fcbung mit Studierenden, die in der Mehrheit keine deutschen Muttersprachlerinnen sind, geht ins dritte Semester. Eine vage Klammer ist durch den Titel &#8222;In der Welt sein: Begegnungen&#8220; vorgegeben. Die ersten beiden Texte reagieren auf einen ehemaligen Zeitungsartikel von Ilse Aichinger im Wiener &#8222;Standard&#8220;. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wenn einer eine Reise tut, so kann er nichts erz\u00e4hlen: Das fiel mir schon ziemlich fr\u00fch auf. Die unglaubliche Sprachlosigkeit Gesellschafts- oder auch Einzelreisender: Sie reicht nicht zur Stille, um so mehr zur Stummheit. Das gibt dann Lichtbildervortr\u00e4ge: \u00bbHier siehst du mich\u00ab \u2013 aber wen sieht man, zwischen Eisbergen oder an Dattelpalmen gelehnt? Wieder nur sich selbst. Deshalb ist es mir lieber, immer dieselben Wege zu gehen oder dieselben Strecken zu fahren. Die Qualit\u00e4t der Entdeckungen w\u00e4chst, bringt Ruhe und neue Aufbruchsm\u00f6glichkeiten. So war ich vor kurzem einmal nicht in Wien, sondern in einem echten Wachsfigurenkabinett, bei Madame Tussaud\u2019s.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp; Es gibt Reisen, die in die Ferne, und solche, die in die Geschichte f\u00fchren \u2013 zum Beispiel zu Madame Tussaud, einst wohnhaft nahe der Baker Street, wo Sherlock Holmes ein Museum f\u00fcr seine Nichtexistenz bekam. Bevor sie, weil das Gesch\u00e4ft ihres ersten Wachsfigurenunternehmens in Paris nachgelassen hatte, 1802 nach London kam, hatte die 1761 in Stra\u00dfburg getaufte Marie Grossholtz (die sp\u00e4tere Madame Tussaud) schon eine Ausbildung in Anatomie genossen: Ihre Mutter nahm eine Stellung im Haus des Arztes Philipp Curtius an, der anatomische Figuren in Wachs nachbildete und mit deren Ausstellung reich wurde. Marie bildete fr\u00fch Benjamin Franklin nach, Dr. Curtius zwang sie aber auch, w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution Leichenhaufen nach gut modellierbaren oder prominenten K\u00f6pfen zu durchsuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp; So blieb sie immerhin in einer Gesellschaft, die besser war als die hohe, und geschickt nahm sie auch Robespierre die Totenmaske ab. Gegen Ende der Revolution starb Dr. Curtius, Marie erbte die Ausstellung. Es war, wenn man sich die Eintrittskarte leisten konnte, eine Vorform des Kinos, noch vor den Panoramen, aber die Pariser hatten schon zu oft denselben Wachs-Film gesehen, so da\u00df Madame Tussaud, wie sie sich nannte, nach England aufbrach und 33 Jahre durch England tourte, Hauptattraktion: die Totenmaske Napoleon Bonapartes. Als bei einer \u00dcberfahrt nach Irland die st\u00fcrmische irische See einmal das Schiff zum Kentern brachte, \u00fcberlebten wenige, aber Madame Tussaud und einige ihrer Figuren stiegen, nicht ganz trocken zwar, aber doch, an Land. Mit 74 beschlo\u00df sie, sich in London niederzulassen, nicht weit von der heutigen Filiale. 1850 starb sie mit 89 Jahren, ihre S\u00f6hne und Enkels\u00f6hne f\u00fchrten die Ausstellung weiter und verlegten sie 1884 an den jetzigen Ort.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp; Die \u00bbChamber of Horrors\u00ab hie\u00df noch nicht so, aber der Scharfrichter Marwood kam oft hierher, um Figuren zu besuchen, die er hingerichtet hatte. Jetzt steht, seit dem Zweiten Weltkrieg, am Eingang der \u00bbChamber of Horrors\u00ab die Figur Adolf Hitlers. Ihn zu besuchen lohnt sich: Er sieht in Wachs genauso unbedeutend aus wie in Wirklichkeit, ein Nobody, bei dem ich schon 1938 nicht verstand, warum ihm so viele nachliefen. Er ist ein Grund, bei jeder Englandreise dem Kabinett einen Besuch abzustatten. Ein anderer Grund ist der sehr gut modellierte Winston Churchill. Gerne w\u00fcrde man ihn auf eine Zigarre einladen, an Hitler vorbeispazieren und Zigarrenasche fallen lassen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>(In: Ilse Aichinger, &#8222;Unglaubw\u00fcrdige Reisen&#8220;. Fischer Verlag. 2005)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-background-color has-background\"><\/p>\n\n\n\n<p>                                                            Orange-rot<\/p>\n\n\n\n<p><br \/>Wenn ich meine Augen schlie\u00dfe,<br \/>tragen mich meine Gedanken<br \/>stets zur\u00fcck zu jenem Augustabend<br \/>im Parque de Bonaval.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<p>Die hei\u00dfe Luft des Sommertages<br \/>war unter den gr\u00fcnen B\u00e4umen<br \/>besser zu ertragen<br \/>als in den steinernen Gassen,<br \/>die die Hitze zur\u00fcckwarfen.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<p>So war die Luft<br \/>zwischen den engstehenden H\u00e4usern<br \/>so hei\u00df und schwer wie der Caldo,<br \/>den Mama in den Wintermonaten am liebsten hatte.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<p>Doch \u00fcber den D\u00e4chern von Santiago<br \/>wehte eine laue Brise und<br \/>r\u00fcckblickend scheint es,<br \/>als habe der Wind geahnt,<br \/>was wir noch nicht wussten<br \/>und sich dazu entschieden,<br \/>uns tr\u00f6stend durchs Haar zu streicheln.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sonne ging ein letztes Mal<br \/>unter und tauchte die T\u00fcrme der Kathedrale<br \/>in das orange-rote Licht,<br \/>f\u00fcr immer<br \/>die Farbe meines pers\u00f6nlichen Friedens.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<p>Ich \u00f6ffne die Augen<br \/>und mein Kopf reist zur\u00fcck in die Gegenwart.<br \/>Ich sehe, wie die Sonne<br \/>\u00fcber den B\u00e4umen am Rhein aufgeht<br \/>und sich der Himmel<br \/>orange-rot verf\u00e4rbt.<br \/>Die Bl\u00e4tter der B\u00e4ume rauschen im Wind,<br \/>und f\u00fcr einen Moment ist es friedlich auf der Welt<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Anne-Sophie Preu\u00df<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-background-color has-background\"><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Reise in die Vergangenheit<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gehe ins Bett. Ich bin so m\u00fcde, dass ich in den ersten f\u00fcnf Minuten einschlafen m\u00fcsste. Aber ich kann nicht. Mein Kopf will nicht. Und er f\u00e4ngt an, bewegende Erfahrungen zur Erinnerung zu bringen. In den meisten war ich ein Kind, ohne Sorgen, ohne Probleme, die der heutige Alltag uns verursacht. Aber mein Ged\u00e4chtnis konzentriert sich vielmals intensiv auf unangenehme Erfahrungen, die ich auf einigen Reisen gemacht habe. Erfahrungen mit gro\u00dfer Macht. Erfahrungen, die die Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Und ich werde dieses Gef\u00fchl nie vergessen. Ich werde meinen Besuch in Dachau nie vergessen. Tod, Folter, Sklaverei sind nur einige der Begriffe, die ich so intensiv f\u00fchlte, als ich zum ersten Mal in das Zimmer mit der so zynischen Inschrift \u201e<em>Brausebad<\/em>\u201d trat. In diesem Moment wurde die Geschichte, die ich nur in B\u00fcchern gelesen habe, in meinem Kopf reproduziert. Ich konnte nicht fassen, dass ein Mensch zu solchen Taten f\u00e4hig sein k\u00f6nnte. Ich schloss meine Augen und versuchte mir vorzustellen, wie sich ein Kommunist, ein Jude oder im Allgemeinen ein Feind des Nationalsozialismus in einer solchen Lage f\u00fchlte. Angst vor dem Tod, Verzweiflung und Schmerz. Die wichtigen Probleme des Alltags sahen nunmehr unwichtig aus. Mein Ged\u00e4chtnis speicherte dieses Gef\u00fchl. Diese Reise war nicht nur ein Erlebnis. Es war nicht nur ein Museumsbesuch. Es war eine Erinnerung an das, was menschlicher Hass bewirken kann. Gef\u00fchle wie Mitleid und Empathie haben sich in mein Herz eingraviert. Es war eine Reise voller Emotionen. Es war eine Reise in die Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Petros Dramitinos<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Germersheimer Schreib\u00fcbung mit Studierenden, die in der Mehrheit keine deutschen Muttersprachlerinnen sind, geht ins dritte Semester. 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