{"id":15873,"date":"2022-10-13T14:35:09","date_gmt":"2022-10-13T13:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=15873"},"modified":"2022-10-18T13:30:14","modified_gmt":"2022-10-18T12:30:14","slug":"schnellfertig-und-weilehaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=15873","title":{"rendered":"Schnellfertig und Weilehaben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig <\/em>besucht <em>Weilehaben<\/em>. Er sieht, wie <em>Weilehaben<\/em> sein Geschirr umst\u00e4ndlich mit der Hand abw\u00e4scht und fragt: \u201eSag, hast du keinen Geschirrsp\u00fcler? Wie viel Zeit verschwendest du mit dieser Arbeit!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben:<\/em> Wenn ich mit der Hand abwasche, vollziehe ich das Speisen und die dazu geh\u00f6\u00adrigen Eindr\u00fccke nach. Ich erinnere die Gedanken und Gef\u00fchle, die ich beim Essen hatte, und war Besuch da, erinnere ich unsere Gespr\u00e4che. Es rei\u00dft mich aus der Geschwindigkeit mit mir selbst, in die mich st\u00e4ndig etwas hineinzwingen will. Hast du jemals deinen Geschirrsp\u00fcler eingeschaltet und dir gesagt, so, in der freien Zeit mache ich etwas Sch\u00f6nes? Keiner tut das. Stattdessen telefoniert man oder verschafft sich weitere Besch\u00e4ftigungen und verf\u00e4llt dem Ge\u00adtriebensein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig:<\/em> Dann hast du bestimmt auch kein Smartphone oder Computer?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Doch hab ich. Aber das Smartphone ist ausgeschaltet. Ich verwende es nur zwei\u00admal am Tag. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und nach dem Abendessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: Klingt nach Technik-Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Wenn du so willst, ja, es ist Technik-Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig:<\/em> Kannst du dir vorstellen, wo wir heute w\u00e4ren ohne die technischen Hilfsmittel? Kein Auto, keine digitale Uhr, keine Waschmaschine, keinen Computer, kein Telefon, keine Heizung, kein Radar, keine digitalgest\u00fctzte Medizin, keine Flugzeuge, keine Landmaschinen, keine industri\u00adelle Produktion, keine selbstfahrenden Staubsauger und Rasenm\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Ja, wo w\u00e4ren wir? In der Steinzeit vermutlich. Ich denke, wir m\u00fcssen in uns zwei Men\u00adschen unterscheiden: Den des Aktes und den der Schrift. Jener der Schrift f\u00fchrt unwei\u00adgerlich zur Technik, zur Digitalisierung und zu dem, was danach kommt. Der Mensch des Ak\u00adtes ist der H\u00f6ren\u00adde, der Auswendigkennende, der Feiernde und Spielende. Jener der Schrift doppelt die Wirklichkeit, er l\u00e4sst das Original nach und nach verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: An das Original glaubt schon lange niemand mehr. Wir haben es \u00fcberall mit Kopien und Palimpsesten zu tun. Man k\u00f6nnte sagen, die ganze Wirklichkeit ist Schrift gewor\u00adden. Das hat uns einen gro\u00dfen Bewegungsraum verschafft. Wir k\u00f6nnen fast \u00fcberall hin. Und das nicht nur im Sinn des Reisens. Wir k\u00f6nnen per Video-Anruf kommunizieren, uns \u00fcber tausende Kilometer hin\u00adweg auf dem Bildschirm sehen. Ich kann \u00fcber Computer oder Smart\u00adphone bei einer Veranstaltung zeitgleich dabei sein, obwohl ich in meiner Wohnung sitze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Diese Errungenschaften sind nicht zu bestreiten. Die Frage ist, wie machen wir sie uns dienlich? Um das zu schaffen, m\u00fcssten wir zu allererst wissen, wer das ist: <em>Wir<\/em>. Dieses Wissen ver\u00adlieren wir mehr und mehr mit jeder weiteren technischen Errungenschaft. Warum? Weil die Technik uns die Kontaktfl\u00e4che der Hand und somit die nachvollziehbare Wahrneh\u00admung ersetzt und bestrei\u00adtet. Die Haptizit\u00e4t geht verloren. Es macht einen Unterschied, ob ich einen Menschen leibhaftig er\u00adfahre oder nur seine E-Mail lese oder mit ihm per Video kommu\u00adniziere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: Das kann ich ja trotzdem tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Macht man aber nicht. Das Laster der Faulheit und Bequemlichkeit wird ausge\u00adweidet. Wir leben mit dem Smartphone nur noch auf Zuruf. Es ist ein Sprechen, kein Schrei\u00adben. Interessant wie wir alles erfinden, aber nicht f\u00fcr uns sorgen k\u00f6nnen, was unsere seelische Gesundheit betrifft. Die Welt wird uns eine machbare, eine, die uns immer dichter bedr\u00e4ngt, uns knebelt. Der mangeln\u00adde Kontakt mit Welt macht uns aseptisch, l\u00e4sst uns einem Hygienis\u00admus verfallen. Wir k\u00f6nnen nichts mehr hergeben. Niemanden mehr in die Wohnung lassen z.B. Fern bleibt uns die nicht me\u00dfbare Wirklichkeit und der Kontakt zu unserer in der Tiefe waltenden dramatischen Verflechtung. Wir werden <em>notlos<\/em> und damit gesichts- und charakter\u00adlos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Schnellfertig: Jetzt tr\u00e4gst du aber dick auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Wenn es aber so ist \u2026 Der unter technisch-modizfizierten Lebensvollz\u00fcgen le\u00adbende Mensch wird eine gro\u00dfe Affinit\u00e4t zum Totalit\u00e4ren entwickeln. Zum Rausch des Alles-Mach- und Dominierbaren. Er kann kaum innere Gegenwehr aufbringen. Wozu auch?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: Die Technik hat sich rasch sehr hoch entwickelt. Das k\u00f6nnen wir nicht wieder von uns sto\u00dfen. Nichts w\u00fcrde mehr funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Nein, umgekehrt, die Technik weiter und weiter gesponnen, dann funktioniert nichts mehr, n\u00e4mlich das soziale Leben. Die Technik liefert eines nicht mit: Die vertrauensbil\u00addenden Ma\u00df\u00adnahmen. Warum nicht: Weil sie davon lebt, genau diese Ma\u00dfnahmen zu \u00fcber\u00adspringen, scheinbar \u00fcberfl\u00fcssig zu machen. Au\u00dferdem verbirgt sich hinter der Technik eine Auslegung von Welt, die die Welt von uns ausschlie\u00dft und in uns die Einbildung n\u00e4hrt, wir w\u00fcssten, was das ist: <em>Welt<\/em>. Die Welt und auch die Natur sind in Wahrheit nie so eindeutig, dass sie eine gesetzliche Fixierung zulassen. Eigentlich gibt es nur Bewegungen und \u00dcberg\u00e4n\u00adge. Was man erkennen kann, ist St\u00fcckwerk. \u201eMehr als je\/ fallen die Dinge hinab, die erlebba\u00adren, denn\/ sie werden verdr\u00e4ngend ersetzt durch ein Tun ohne Bild\u201c, zitiere ich den Dichter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: Meinst du, statt eines Bildersturms br\u00e4uchten wir einen Sturm gegen das Digita\u00adle, ei\u00adnen neuen Maschinensturm?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Weilehaben<\/em>: Nein, es geht darum, den selbstreferentiellen selbsthergestellten Mangel zu ver\u00adstehen. Es muss klar gegeben sein, dass wir Herr der Maschine sind, wir uns ihrem Sog ent\u00adziehen k\u00f6nnen. Dass wir unsere tieferen Lebenswerte \u00fcber jene des Machbaren zu stellen in der Lage sind: z.B. die Maschinen abstellen und Schichtarbeit verbieten. Wir m\u00fcssen die Technik an kurzer Leine halten und nicht diese uns. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir jedoch einen Besin\u00adnungsraum jenseits des Machbaren betre\u00adten. Eine menschliche gesunde Kultur besteht aus Schrift <em>und<\/em> Akt. Und die Schrift darf den Akt nicht entleeren, sondern soll ihn <em>zeigen, <\/em>f\u00fcr ihn zeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Schnellfertig<\/em>: K\u00f6nnte ich mir vorstellen, was da am Ende herauskommen soll, w\u00fcrde ich dir viel\u00adleicht folgen. Aber Geschirrsp\u00fclen w\u00fcrde ich trotzdem nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Oktober 2022<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Anmerkung<\/em>: \u201eMehr als je\/ fallen die Dinge hinab, die erlebba\u00adren, denn\/ sie werden verdr\u00e4ngend ersetzt durch ein Tun ohne Bild\u201c, Rainer Maria Rilke, aus der neunten <em>Duineser Elegie<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/l-lv.de\/neu\/product_info.php?info=p1447_th--mler--walter---24-portraits.html\">Publikation dieses Autors in Vorbereitung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schnellfertig besucht Weilehaben. Er sieht, wie Weilehaben sein Geschirr umst\u00e4ndlich mit der Hand abw\u00e4scht und fragt: \u201eSag, hast du keinen Geschirrsp\u00fcler? Wie viel Zeit verschwendest du mit dieser Arbeit!\u201c Weilehaben: Wenn ich mit der Hand abwasche, vollziehe ich das Speisen und die dazu geh\u00f6\u00adrigen Eindr\u00fccke nach. 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